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Die Quercetin-Zinksynergie beschreibt das zusammenwirkende Potenzial von Quercetin und Zink zur Unterstützung des Immunsystems und antioxidativer Prozesse im Körper.
Die Quercetin-Zinksynergie beschreibt das zusammenwirkende Potenzial von Quercetin und Zink zur Unterstützung des Immunsystems und antioxidativer Prozesse im Körper.
Die Quercetin-Zinksynergie bezeichnet das synergistische Zusammenspiel des pflanzlichen Bioflavonoids Quercetin und des essenziellen Spurenelements Zink. Beide Substanzen besitzen eigenständige, wissenschaftlich gut untersuchte biologische Wirkungen – insbesondere auf das Immunsystem, entzündliche Prozesse und den oxidativen Stress. In Kombination können sie sich gegenseitig in ihrer Wirksamkeit verstärken.
Quercetin ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Gruppe der Flavonoide, der in zahlreichen Obst- und Gemüsesorten vorkommt. Es wirkt als Zinkionophor, das heißt, es erleichtert den Transport von Zinkionen durch die Zellmembran in das Zellinnere. Zink selbst kann die Zellmembran nur schwer eigenständig passieren. Durch Quercetin wird die intrazelluläre Zinkkonzentration erhöht, was entscheidend für verschiedene Zellfunktionen ist.
Quercetin gehört zu den am häufigsten untersuchten Flavonoiden. Es wirkt antioxidativ, entzündungshemmend, antihistaminisch und besitzt potenzielle antivirale Eigenschaften. Es hemmt die Ausschüttung von Entzündungsmediatoren wie Histamin und Leukotrienen und moduliert Signalwege wie NF-κB, die eine zentrale Rolle bei Entzündungsreaktionen spielen.
Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das an mehr als 300 enzymatischen Reaktionen im menschlichen Körper beteiligt ist. Es ist unverzichtbar für die normale Funktion des Immunsystems, die Wundheilung, die Zellteilung sowie den Schutz vor oxidativem Stress. Ein Zinkmangel geht mit erhöhter Infektanfälligkeit und gestörter Immunantwort einher.
Die Kombination aus Quercetin und Zink wird vor allem in folgenden Bereichen diskutiert und eingesetzt:
Quercetin kommt natürlicherweise in Zwiebeln, Äpfeln, Beeren, Brokkoli, Kapern und grünem Tee vor. Die Bioverfügbarkeit von Quercetin ist jedoch begrenzt und variiert je nach Lebensmittelmatrix. Zink ist reichlich in Fleisch, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und Vollkornprodukten enthalten.
Als Nahrungsergänzungsmittel wird Quercetin häufig in Dosierungen von 250–1000 mg pro Tag eingesetzt, oft in Kombination mit Zink (typischerweise 15–30 mg Zink pro Tag). Zur Verbesserung der Bioverfügbarkeit von Quercetin wird es häufig mit Bromelain oder Vitamin C kombiniert.
Quercetin gilt bei Einnahme in üblichen Dosierungen als gut verträglich. In sehr hohen Dosen (über 1000 mg/Tag) können vereinzelt Kopfschmerzen, Kribbeln in den Gliedmaßen oder Magenprobleme auftreten. Zink ist ebenfalls sicher, solange die empfohlene Tageshöchstdosis nicht dauerhaft überschritten wird. Eine übermäßige Zinkzufuhr kann die Kupferaufnahme hemmen und zu einem Kupfermangel führen.
Die synergistische Wirkung von Quercetin und Zink wurde in verschiedenen Laborstudien und präklinischen Studien untersucht. Klinische Humanstudien sind bislang begrenzt, jedoch wachsend. Besonders im Kontext viraler Infektionen und immunologischer Erkrankungen liefern erste Studien vielversprechende Hinweise. Die Forschung auf diesem Gebiet ist aktiv und fortlaufend.
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