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Rachenkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung des Rachens (Pharynx). Er zählt zu den Kopf-Hals-Tumoren und wird häufig durch Rauchen, Alkohol oder HPV-Infektionen ausgelöst.
Rachenkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung des Rachens (Pharynx). Er zählt zu den Kopf-Hals-Tumoren und wird häufig durch Rauchen, Alkohol oder HPV-Infektionen ausgelöst.
Rachenkrebs, medizinisch als Pharynxkarzinom bezeichnet, ist eine bösartige Tumorerkrankung, die im Rachen (Pharynx) entsteht. Der Rachen ist ein muskulöser Schlauch, der Nase, Mund und Speiseröhre verbindet und eine wichtige Rolle beim Schlucken und Atmen spielt. Rachenkrebs gehört zur Gruppe der Kopf-Hals-Tumoren und kann verschiedene Abschnitte des Rachens betreffen.
Je nach betroffenem Abschnitt des Rachens wird zwischen drei Hauptformen unterschieden:
Die Entstehung von Rachenkrebs ist auf verschiedene Risikofaktoren zurückzuführen:
Die Symptome von Rachenkrebs können je nach Lage und Ausdehnung des Tumors variieren. Häufige Zeichen sind:
Da diese Symptome auch bei harmlosen Erkrankungen auftreten können, ist eine ärztliche Abklärung bei anhaltenden Beschwerden dringend empfohlen.
Die Diagnose von Rachenkrebs erfolgt durch verschiedene Untersuchungen:
Die Behandlung von Rachenkrebs richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung, dem genauen Tumorsitz sowie dem Allgemeinzustand des Patienten. Die wichtigsten Therapieoptionen sind:
Chirurgische Entfernung des Tumors, soweit anatomisch möglich und sinnvoll. Dabei können auch Lymphknoten im Halsbereich entfernt werden (Neck Dissection).
Gezielte Bestrahlung des Tumors und der umliegenden Lymphknoten. Oft als alleinige Therapie oder in Kombination mit einer Chemotherapie eingesetzt.
Einsatz von zellwachstumshemmenden Medikamenten, meist in Kombination mit Strahlentherapie (Radiochemotherapie), um den Tumor zu verkleinern und die Wirksamkeit der Bestrahlung zu steigern.
Moderne Behandlungsansätze wie Cetuximab (ein Antikörper gegen den EGFR-Rezeptor) oder Checkpoint-Inhibitoren (z. B. Pembrolizumab) werden bei bestimmten Patientengruppen eingesetzt.
Die Heilungsaussichten bei Rachenkrebs hängen stark vom Stadium bei der Diagnosestellung ab. Im Frühstadium sind die Chancen auf eine vollständige Heilung gut. HPV-assoziierte Oropharynxkarzinome sprechen in der Regel besser auf Behandlungen an als HPV-negative Tumoren. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind nach der Behandlung essenziell, um ein Wiederauftreten frühzeitig zu erkennen.
Das Risiko für Rachenkrebs kann durch folgende Maßnahmen reduziert werden:
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