-
DE
Rheuma entsteht durch ein Zusammenspiel aus genetischen, immunologischen und umweltbedingten Faktoren. Erfahren Sie, welche Ursachen hinter rheumatischen Erkrankungen stecken.
Rheuma entsteht durch ein Zusammenspiel aus genetischen, immunologischen und umweltbedingten Faktoren. Erfahren Sie, welche Ursachen hinter rheumatischen Erkrankungen stecken.
Der Begriff Rheuma (medizinisch: rheumatische Erkrankungen) umfasst über 100 verschiedene Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bindegewebes. Viele dieser Erkrankungen sind entzündlicher Natur und können neben den Gelenken auch innere Organe betreffen. Die häufigste Form ist die rheumatoide Arthritis, eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe angreift.
Die genauen Ursachen rheumatischer Erkrankungen sind oft komplex und noch nicht vollständig erforscht. In der Regel handelt es sich um ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
Eine familiäre Vorbelastung erhöht das Risiko, an Rheuma zu erkranken, deutlich. Bestimmte genetische Marker – etwa das HLA-DR4-Gen – sind mit einem erhöhten Risiko für rheumatoide Arthritis assoziiert. Genetische Faktoren allein lösen Rheuma jedoch meist nicht aus, sondern erhöhen lediglich die Anfälligkeit.
Bei vielen rheumatischen Erkrankungen greift das Immunsystem irrtümlich körpereigene Strukturen an. Bei der rheumatoiden Arthritis etwa richtet sich die Immunreaktion gegen die Gelenkinnenhaut (Synovialis), was zu chronischen Entzündungen, Schwellungen und Gelenkverlust führen kann. Auch Erkrankungen wie Lupus erythematodes oder Sjoegren-Syndrom gehören zu den Autoimmunformen des Rheumas.
Bestimmte bakterielle oder virale Infektionen können rheumatische Erkrankungen ausloßen oder verstärken. So kann beispielsweise eine Infektion mit Streptokokken zu rheumatischem Fieber führen. Auch reaktive Arthritis entsteht als Folge einer Infektion – etwa des Magen-Darm-Trakts oder der Harnwege.
Rheumatische Erkrankungen treten bei Frauen deutlich häufiger auf als bei Männern, was auf den Einfluss weiblicher Geschlechtshormone hindeutet. Östrogene scheinen das Immunsystem zu modulieren und können so zur Entstehung von Autoimmunreaktionen beitragen. Hormonelle Veränderungen – etwa in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren – können den Verlauf rheumatischer Erkrankungen beeinflussen.
Verschiedene äußere Einflüsse können das Risiko für Rheuma erhöhen oder den Krankheitsverlauf verschlechtern:
Einige Formen von Rheuma werden durch Stoffwechselerkrankungen ausgelöst. So entsteht Gicht durch eine erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut, die zur Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken führt. Diese Kristalle verursachen akute, sehr schmerzhafte Gelenkentzündungen.
Die Arthrose – die häufigste Form degenerativer Gelenkerkrankung – entsteht durch den zunehmenden Abbau von Gelenkknorpel, oft in Folge von Alterung, Überlastung oder Verletzungen. Obwohl Arthrose primär nicht entzündlich ist, können sekundäre Entzündungsreaktionen auftreten.
Bei anhaltenden Gelenkschmerzen, Morgensteifigkeit, Schwellungen oder Erwärmung der Gelenke sollte zeitnah ein Arzt oder Rheumatologe aufgesucht werden. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann den Krankheitsverlauf deutlich verbessern und bleibende Gelenk- und Organschäden verhindern.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C