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Rhinotillexomanie – Zwanghaftes Nasenbohren

Rhinotillexomanie ist ein zwanghaftes Nasenbohren, das über normales Verhalten hinausgeht und als psychische Störung eingestuft wird. Betroffene können den Drang kaum kontrollieren.

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Wissenswertes über "Rhinotillexomanie"

Rhinotillexomanie ist ein zwanghaftes Nasenbohren, das über normales Verhalten hinausgeht und als psychische Störung eingestuft wird. Betroffene können den Drang kaum kontrollieren.

Was ist Rhinotillexomanie?

Rhinotillexomanie bezeichnet den zwanghaften, unkontrollierbaren Drang, in der Nase zu bohren. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern rhino (Nase), tillexis (Kratzen) und mania (Zwang) zusammen. Im Gegensatz zum gelegentlichen Nasenbohren, das nahezu jeder Mensch kennt, handelt es sich bei der Rhinotillexomanie um ein repetitives, zwanghaftes Verhalten, das zu erheblichem Leidensdruck oder körperlichen Schäden führen kann. Sie wird dem Spektrum der Zwangsspektrumsstörungen (Obsessive-Compulsive Spectrum Disorders) zugeordnet.

Ursachen

Die genauen Ursachen der Rhinotillexomanie sind nicht vollständig geklärt. Folgende Faktoren werden diskutiert:

  • Psychische Faktoren: Stress, Angst und emotionale Spannungen können das zwanghafte Verhalten auslösen oder verstärken.
  • Zwangsstörungen: Rhinotillexomanie tritt häufig gemeinsam mit Zwangsstörungen (OCD), Körperdysmorpher Störung oder anderen repetitiven Verhaltensweisen auf.
  • Neurologische Faktoren: Veränderungen in bestimmten Hirnregionen, die für Impulskontrolle zuständig sind, können eine Rolle spielen.
  • Gewohnheitsbildung: Ursprünglich harmlose Gewohnheiten können sich mit der Zeit zu zwanghaften Mustern entwickeln.
  • Körperliche Auslöser: Trockenheit der Nasenschleimhaut, Allergien oder Erkältungen können den Drang verstärken.

Symptome

Typische Merkmale der Rhinotillexomanie umfassen:

  • Wiederholtes, schwer kontrollierbares Einführen der Finger in die Nase
  • Zeitaufwand von mehr als einer Stunde täglich für dieses Verhalten
  • Deutlicher Leidensdruck oder soziale Beeinträchtigung
  • Nasenbluten durch Verletzungen der Nasenschleimhaut
  • Entzündungen oder Infektionen in der Nase
  • Im extremen Fall: Perforation der Nasenscheidewand
  • Scham- und Schuldgefühle nach dem Verhalten

Diagnose

Die Diagnose wird in erster Linie klinisch gestellt, da es keine spezifischen Labortests gibt. Ein Arzt oder Psychologe bewertet:

  • Die Häufigkeit und Intensität des Verhaltens
  • Den daraus resultierenden Leidensdruck
  • Begleitende psychische Erkrankungen (z.B. Zwangsstörung, ADHS)
  • Körperliche Schäden an der Nasenschleimhaut oder Nasenscheidewand

Wichtig ist die Abgrenzung von anderen repetitiven Verhaltensweisen wie dem Dermatillomanie (Hautzupfen) oder der Trichotillomanie (Haareausreißen), mit denen Rhinotillexomanie häufig gemeinsam vorkommt.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad und möglichen Begleiterkrankungen:

Psychotherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist die wirksamste Behandlungsmethode. Besonders bewährt hat sich die sogenannte Habit Reversal Training (HRT), bei der Betroffene lernen, das unerwünschte Verhalten durch alternative Handlungen zu ersetzen. Auch die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) kann hilfreich sein.

Medikamentöse Therapie

In schweren Fällen oder bei begleitenden Zwangsstörungen können selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) eingesetzt werden, die auch bei anderen Zwangsspektrumsstörungen wirksam sind.

Unterstützende Maßnahmen

  • Befeuchtung der Nasenschleimhaut mit Salzwasserspray zur Reduktion körperlicher Auslöser
  • Stressmanagement und Entspannungsübungen
  • Selbsthilfegruppen und Aufklärung über das Störungsbild

Quellen

  1. Jefferson, J.W. & Thompson, T.D. (1995): Rhinotillexomania: Psychiatric Disorder or Habit? Journal of Clinical Psychiatry, 56(2), 56-59.
  2. Andrade, C. & Srihari, B.S. (2001): A preliminary survey of rhinotillexis in an adolescent sample. Journal of Clinical Psychiatry, 62(6), 426-431.
  3. American Psychiatric Association (2013): Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5). 5. Auflage. Arlington, VA: American Psychiatric Publishing.

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