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Eine Sensibilitätsstörung bezeichnet eine veränderte oder gestörte Wahrnehmung von Berührungs-, Schmerz- oder Temperaturreizen. Sie kann als Taubheit, Kribbeln oder Missempfindung auftreten.
Eine Sensibilitätsstörung bezeichnet eine veränderte oder gestörte Wahrnehmung von Berührungs-, Schmerz- oder Temperaturreizen. Sie kann als Taubheit, Kribbeln oder Missempfindung auftreten.
Eine Sensibilitätsstörung bezeichnet eine Beeinträchtigung der normalen Empfindungswahrnehmung. Betroffene nehmen Reize wie Berührung, Schmerz, Temperatur oder Druck verändert, abgeschwächt oder gar nicht mehr wahr. Auch unangenehme Missempfindungen ohne äußeren Auslöser, sogenannte Parästhesien (z. B. Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühl), sind typische Erscheinungsformen. Sensibilitätsstörungen können einzelne Körperstellen oder ganze Körperregionen betreffen und treten sowohl vorübergehend als auch dauerhaft auf.
Sensibilitätsstörungen entstehen, wenn die Weiterleitung von Sinnesreizen entlang der Nerven oder deren Verarbeitung im Gehirn gestört ist. Mögliche Ursachen sind vielfältig:
Je nach Art und Ort der Störung können unterschiedliche Empfindungsveränderungen auftreten:
Die Beschwerden können einseitig oder beidseitig auftreten und sich auf Hände, Füße, Beine, Gesicht oder andere Körperbereiche beschränken.
Die Diagnose einer Sensibilitätsstörung erfolgt durch eine umfassende neurologische Untersuchung. Der Arzt erhebt zunächst eine genaue Anamnese (Krankengeschichte), gefolgt von klinischen Tests zur Überprüfung verschiedener Empfindungsqualitäten:
Weiterführende Untersuchungen können je nach Verdachtsdiagnose erforderlich sein:
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache. Eine gezielte Therapie der Grunderkrankung ist entscheidend für die Rückbildung der Symptome:
Ergänzend können Physiotherapie, Ergotherapie und Neurostimulationsverfahren zur Verbesserung der Empfindungswahrnehmung beitragen.
Folgende Warnsignale erfordern eine umgehende ärztliche Abklärung:
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