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Der Serumzinkwert gibt den Zinkgehalt im Blutserum an und dient zur Diagnose eines Zinkmangels oder Zinküberschusses. Er ist ein wichtiger Laborparameter in der Ernährungs- und Stoffwechselmedizin.
Der Serumzinkwert gibt den Zinkgehalt im Blutserum an und dient zur Diagnose eines Zinkmangels oder Zinküberschusses. Er ist ein wichtiger Laborparameter in der Ernährungs- und Stoffwechselmedizin.
Der Serumzinkwert ist ein Laborwert, der die Konzentration von Zink im Blutserum misst. Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann und daher über die Nahrung aufnehmen muss. Der Serumzinkwert dient als diagnostischer Marker, um eine ausreichende Zinkversorgung des Körpers zu beurteilen.
Zink erfüllt im Organismus zahlreiche lebenswichtige Funktionen: Es ist an der Aktivität von über 300 Enzymen beteiligt, unterstützt das Immunsystem, fördert die Wundheilung, ist wichtig für Wachstum und Entwicklung sowie für die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln.
Die Normwerte für den Serumzinkwert können je nach Labor leicht variieren. Allgemein anerkannte Referenzbereiche sind:
Werte unterhalb des Referenzbereichs weisen auf einen Zinkmangel hin, Werte oberhalb können auf eine Zinkvergiftung (Zinkintoxikation) hindeuten.
Ein zu niedriger Serumzinkwert kann verschiedene Ursachen haben:
Ein erhöhter Serumzinkwert ist seltener und tritt meist auf bei:
Die Bestimmung des Serumzinkwerts erfolgt durch eine einfache Blutentnahme. Da Zink auch in Thrombozyten und Erythrozyten vorkommt, muss das Blut unter standardisierten Bedingungen abgenommen werden, um Verfälschungen zu vermeiden. Idealerweise erfolgt die Blutentnahme nüchtern am Morgen, da der Serumzinkwert tageszeitlichen Schwankungen unterliegt und durch Mahlzeiten beeinflusst werden kann.
Zu beachten ist, dass der Serumzinkwert nur etwa 0,1 % des gesamten Körperzinks widerspiegelt und daher nur eine begrenzte Aussagekraft über den Gesamtstatus hat. Bei Verdacht auf Zinkmangel können ergänzend weitere Marker wie der Zinkgehalt in Erythrozyten oder im Urin bestimmt werden.
Bei einem nachgewiesenen Zinkmangel wird zunächst die Ernährung angepasst. Zinkhaltige Lebensmittel sind unter anderem:
Bei ausgeprägtem Mangel oder eingeschränkter Resorption können Zinkpräparate (z. B. Zinksulfat, Zinkgluconat, Zinkbisglycinat) verordnet werden. Die Dosierung sollte stets ärztlich begleitet werden, um eine Überdosierung zu vermeiden.
Bei erhöhten Werten durch Supplementierung sollte die Einnahme von Zinkpräparaten reduziert oder abgesetzt werden. Bei akuter Vergiftung ist eine ärztliche Behandlung erforderlich.
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