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Sideropenie bezeichnet einen Eisenmangel im Körper. Sie kann zu Müdigkeit, Blässe und Konzentrationsschwäche führen und ist weltweit eine der häufigsten Mangelerkrankungen.
Sideropenie bezeichnet einen Eisenmangel im Körper. Sie kann zu Müdigkeit, Blässe und Konzentrationsschwäche führen und ist weltweit eine der häufigsten Mangelerkrankungen.
Sideropenie (von griechisch sideros = Eisen und penia = Mangel) bezeichnet einen Zustand, bei dem der Eisengehalt im Körper unter den normalen Referenzbereich abfällt. Eisen ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das unter anderem für die Bildung von Hämoglobin – dem roten Blutfarbstoff – und für zahlreiche Stoffwechselprozesse benötigt wird. Eine Sideropenie kann, muss aber nicht zwingend, mit einer Anämie (Blutarmut) einhergehen. In frühen Stadien sind die Eisenspeicher erschöpft, ohne dass die Blutbildung bereits sichtbar beeinträchtigt ist.
Die Ursachen einer Sideropenie sind vielfältig:
Im Frühstadium verläuft eine Sideropenie häufig symptomlos. Mit zunehmender Schwere können folgende Beschwerden auftreten:
Die Diagnose einer Sideropenie erfolgt in erster Linie durch Blutuntersuchungen. Folgende Laborparameter sind dabei relevant:
Bei Verdacht auf eine Blutungsursache können weitere Untersuchungen wie eine Magen- oder Darmspiegelung notwendig sein.
Leichte Formen der Sideropenie können durch eine gezielte Ernährungsanpassung behandelt werden. Eisenreiche Lebensmittel sind unter anderem rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, grünes Blattgemüse und Nüsse. Die gleichzeitige Zufuhr von Vitamin C verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen (sogenanntes Nicht-Häm-Eisen) erheblich. Kaffee, Tee und Calcium können die Eisenaufnahme hingegen hemmen.
Bei ausgeprägter Sideropenie oder wenn die Ernährungsumstellung allein nicht ausreicht, werden Eisenpräparate eingesetzt. Diese sind in verschiedenen Formen erhältlich:
Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel mehrere Monate, um nicht nur den akuten Mangel zu beheben, sondern auch die Eisenspeicher wieder aufzufüllen.
Liegt der Sideropenie eine zugrundeliegende Erkrankung zugrunde (z. B. eine Blutungsquelle oder eine Resorptionsstörung), muss diese parallel behandelt werden, um einen erneuten Eisenmangel zu verhindern.
Bestimmte Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko, eine Sideropenie zu entwickeln:
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