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Die Skelettszintigraphie ist ein nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren zur Darstellung des Knochenstoffwechsels. Sie hilft dabei, Knochenmetastasen, Entzündungen und Frakturen frühzeitig zu erkennen.
Die Skelettszintigraphie ist ein nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren zur Darstellung des Knochenstoffwechsels. Sie hilft dabei, Knochenmetastasen, Entzündungen und Frakturen frühzeitig zu erkennen.
Die Skelettszintigraphie (auch: Knochenszintigraphie) ist ein nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren, das Stoffwechselprozesse im Knochengewebe sichtbar macht. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Röntgenaufnahme, die vor allem die Knochenstruktur abbildet, zeigt die Skelettszintigraphie funktionelle Veränderungen im Knochen – oft bevor anatomische Veränderungen im Röntgenbild erkennbar sind. Das Verfahren wird in der Nuklearmedizin eingesetzt und gilt als sensitives Werkzeug zur Früherkennung verschiedener Knochenerkrankungen.
Für die Untersuchung wird dem Patienten eine schwach radioaktive Substanz – ein sogenanntes Radiopharmakon – in eine Vene injiziert. In der Regel handelt es sich dabei um Technetium-99m-markierte Diphosphonate (z. B. Tc-99m-MDP). Diese Substanz reichert sich bevorzugt in Bereichen erhöhter Knochenstoffwechselaktivität an, etwa bei Tumoren, Entzündungen, Heilungsprozessen nach Frakturen oder Metastasen.
Nach einer Wartezeit von etwa zwei bis vier Stunden – in der sich das Radiopharmakon im Körper verteilt – wird der Patient mit einer speziellen Kamera, der sogenannten Gammakamera, gescannt. Diese erfasst die vom Radiopharmakon ausgesandte Gammastrahlung und erstellt daraus ein Bild der gesamten Skelettaktivität. Bereiche mit erhöhter Aktivität erscheinen als sogenannte Hotspots, Bereiche mit verminderter Aktivität als Cold Spots.
Die Skelettszintigraphie wird in verschiedenen klinischen Situationen angewendet:
Der Untersuchungsablauf gliedert sich typischerweise in mehrere Phasen:
Die Strahlenbelastung bei einer Skelettszintigraphie ist vergleichsweise gering. Die effektive Dosis beträgt je nach verwendetem Radiopharmakon und Körpergewicht etwa 3 bis 6 Millisievert (mSv), was in etwa der natürlichen Jahresstrahlenexposition in Mitteleuropa entspricht. Das verwendete Technetium-99m hat eine kurze Halbwertszeit von etwa sechs Stunden, sodass die Radioaktivität schnell abklingt.
Bei Schwangeren sollte die Untersuchung nur bei dringender medizinischer Notwendigkeit durchgeführt werden. Stillenden Müttern wird empfohlen, das Stillen für mindestens 24 Stunden nach der Injektion zu unterbrechen.
Die Skelettszintigraphie bietet gegenüber anderen bildgebenden Verfahren einige wichtige Vorteile:
Mögliche Nachteile sind:
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