-
DE
Die Stapedektomie ist ein mikrochirurgischer Eingriff am Mittelohr, bei dem der verknöcherte Steigbügel entfernt und durch eine Prothese ersetzt wird, um Schwerhörigkeit zu behandeln.
Die Stapedektomie ist ein mikrochirurgischer Eingriff am Mittelohr, bei dem der verknöcherte Steigbügel entfernt und durch eine Prothese ersetzt wird, um Schwerhörigkeit zu behandeln.
Die Stapedektomie ist ein mikrochirurgischer Eingriff am Mittelohr, bei dem der Steigbügel (Stapes) – eines der drei winzigen Gehörknöchelchen im Mittelohr – vollständig oder teilweise entfernt und durch eine künstliche Prothese ersetzt wird. Der Eingriff wird in erster Linie bei der Erkrankung Otosklerose durchgeführt, bei der es zu einer krankhaften Verknöcherung des Steigbügels kommt, die zu einer fortschreitenden Schallleitungsschwerhörigkeit führt.
Der Begriff leitet sich vom lateinischen Wort stapes (Steigbügel) und dem griechischen ektomē (Herausschneiden) ab. Eine verwandte, modernere Variante ist die Stapedotomie, bei der statt der vollständigen Entfernung lediglich eine kleine Öffnung in die Steigbügelfußplatte gebohrt wird, um eine Prothese einzusetzen.
Der häufigste Grund für eine Stapedektomie ist die Otosklerose, eine Erkrankung, bei der sich im knöchernen Labyrinth des Innenohrs abnormales Knochengewebe bildet. Dies führt zur zunehmenden Fixierung des Steigbügels in dem ovalen Fenster, sodass Schallwellen nicht mehr ordnungsgemäß ans Innenohr weitergeleitet werden können.
Die Indikation zur Operation wird individuell gestellt. Voraussetzung ist in der Regel ein ausreichendes Hörvermögen im Innenohr, da die Operation ausschließlich die Schallleitung verbessert, nicht aber eine bereits bestehende Innenohrschwerhörigkeit (sensorineurale Schwerhörigkeit) behebt.
Vor der Operation erfolgt eine gründliche diagnostische Abklärung durch einen HNO-Arzt (Hals-Nasen-Ohren-Arzt). Typische diagnostische Maßnahmen umfassen:
Das charakteristische Befundmuster bei Otosklerose ist eine Schalleitungsschwerhörigkeit mit sogenanntem Carhart-Notch (einem typischen Einbruch im Knochenleitungsaudiogramm bei 2000 Hz) sowie ein fehlender Stapediusreflex.
Die Stapedektomie wird in der Regel unter Vollnarkose oder in Lokalanästhesie durchgeführt und dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Sie erfolgt üblicherweise ambulant oder mit kurzem stationären Aufenthalt.
Bei der heute häufiger angewandten Stapedotomie wird mit einem Laser oder einem feinen Bohrer eine kleine Öffnung (ca. 0,6–0,8 mm) in die Fußplatte des Steigbügels gebohrt. Eine Pistonprothese wird dann in diese Öffnung eingeführt und am Amboss befestigt. Diese Methode gilt als gewebeschonender und weist ein geringeres Risiko für Innenohrschäden auf.
Die Stapedektomie ist ein bewährtes Verfahren mit einer hohen Erfolgsrate. Bei geeigneten Patienten wird in mehr als 90 % der Fälle eine deutliche Hörverbesserung erzielt. Viele Patienten erreichen ein nahezu normales Hörvermögen.
Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch bei der Stapedektomie potenzielle Risiken, die mit dem Patienten vor der Operation besprochen werden:
Nach der Operation sollten folgende Verhaltensregeln beachtet werden:
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C