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Sturzprävention umfasst Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen, besonders bei älteren Menschen. Gezielte Übungen, Anpassungen im Wohnumfeld und medizinische Checks senken das Sturzrisiko.
Sturzprävention umfasst Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen, besonders bei älteren Menschen. Gezielte Übungen, Anpassungen im Wohnumfeld und medizinische Checks senken das Sturzrisiko.
Sturzprävention bezeichnet alle gezielten Maßnahmen, die darauf abzielen, Stürze zu verhindern oder deren Folgen abzumildern. Besonders im höheren Lebensalter zählen Stürze zu den häufigsten Unfallursachen und können schwerwiegende Folgen wie Knochenb rüche, Hüftfrakturen oder Schädel-Hirn-Traumata nach sich ziehen. Auch der Verlust an Selbstständigkeit und die Entstehung von Sturzangst sind bedeutsame Konsequenzen.
Bestimmte Personengruppen tragen ein erhöhtes Sturzrisiko. Dazu gehören:
Stürze entstehen häufig durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Man unterscheidet zwischen intrinsischen (körpereigenen) und extrinsischen (umgebungsbedingten) Risikofaktoren.
Eine wirksame Sturzprävention setzt auf mehreren Ebenen an. Wissenschaftlich belegte Strategien umfassen körperliche, medizinische und wohnumfeldbezogene Interventionen.
Kraft- und Gleichgewichtstraining gilt als eine der effektivsten Maßnahmen zur Sturzprävention. Studien belegen, dass regelmäßiges Training die Sturzrate bei älteren Menschen signifikant senkt. Empfehlenswert sind:
Regelmäßige ärztliche Untersuchungen helfen, sturzrelevante Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Wichtige maßnahmen sind:
Die Anpassung des Wohnumfelds an die Bedürfnisse älterer Menschen kann das Sturzrisiko erheblich senken:
Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Kalzium ist wichtig für Knochen- und Muskelgesundheit. Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet und erhöht das Sturzrisiko. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt älteren Menschen, ihren Vitamin-D-Status regelmäßig überprüfen zu lassen und bei Bedarf zu supplementieren.
In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Rehabilitationszentren ist die Sturzprävention ein integraler Bestandteil des Pflegemanagements. Standardisierte Sturzrisikoassessments (z. B. Morse Fall Scale, Hendrich II Fall Risk Model) werden eingesetzt, um gefährdete Patienten frühzeitig zu identifizieren. Darauf aufbauend werden individuelle Maßnahmenpakete entwickelt und regelmäßig evaluiert.
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