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Das Supinationstrauma ist die häufigste Verletzung des Sprunggelenks, bei der der Fuß nach innen umknickt und Bänder überdehnt oder gerissen werden.
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Das Supinationstrauma – auch als Umknicktrauma oder Außenbandverletzung des Sprunggelenks bezeichnet – ist eine der häufigsten Verletzungen im Alltag und im Sport. Es entsteht, wenn der Fuß plötzlich nach innen kippt (supiniert), wodurch die Bänder auf der Außenseite des Sprunggelenks übermäßig gedehnt oder sogar gerissen werden. Betroffen sind vor allem das vordere Sprunggelenk-Wadenbeinband (Ligamentum fibulotalare anterius), das Fersenbein-Wadenbeinband (Ligamentum fibulocalcaneare) und seltener das hintere Sprunggelenk-Wadenbeinband (Ligamentum fibulotalare posterius).
Ein Supinationstrauma tritt häufig in folgenden Situationen auf:
Zu den Risikofaktoren zählen muskulare Schwäche, übermäßige Beweglichkeit der Gelenke (Hypermobilität), Hohlfußfehlstellung sowie eine unzureichende Aufwärmung vor sportlicher Belastung.
Die Verletzung wird nach dem Schweregrad in drei Stufen eingeteilt:
Typische Beschwerden nach einem Supinationstrauma sind:
Die Diagnose erfolgt in erster Linie durch eine klinische Untersuchung. Der Arzt überprüft die Stabilität des Gelenks mittels spezifischer Tests wie dem vorderen Schubladentest und dem Talusneigungstest. Zur Abgrenzung von Knochenbrüchen wird häufig eine Röntgenaufnahme durchgeführt. Bei Verdacht auf schwerere Verletzungen oder zur genauen Beurteilung der Bänder kann eine Magnetresonanztomographie (MRT) angeordnet werden.
Unmittelbar nach der Verletzung empfiehlt sich die Anwendung des PECH-Schemas:
Bei Verletzungen des Grades I und II ist in der Regel eine konservative Behandlung ausreichend. Diese umfasst:
Ein operativer Eingriff ist selten notwendig und wird nur bei vollständigem Bandriss (Grad III) mit anhaltender Instabilität oder bei Versagen der konservativen Therapie in Betracht gezogen. Dabei werden die gerissenen Bänder rekonstruiert oder genäht.
Die Heilungsdauer hängt vom Schweregrad ab. Leichte Verletzungen (Grad I) können innerhalb von ein bis zwei Wochen ausheilen, während schwere Bandrisse mehrere Monate benötigen können. Zur Vorbeugung erneuter Supinationstraumata empfehlen sich:
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