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Die Synovektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die entzündete Gelenkinnenhaut (Synovialis) entfernt wird. Sie wird vor allem bei rheumatoider Arthritis eingesetzt.
Die Synovektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die entzündete Gelenkinnenhaut (Synovialis) entfernt wird. Sie wird vor allem bei rheumatoider Arthritis eingesetzt.
Die Synovektomie ist ein operativer Eingriff, bei dem die krankhaft veränderte Gelenkinnenhaut – die sogenannte Synovialis oder Synovialmembran – ganz oder teilweise entfernt wird. Die Synovialis ist eine dünne Gewebeschicht, die das Innere von Gelenken auskleidet und normalerweise die Gelenkflüssigkeit (Synovia) produziert. Bei bestimmten Erkrankungen, vor allem bei entzündlichen Gelenkerkrankungen, kann diese Membran sich krankhaft verändern, verdicken und dauerhaft Entzündungen verursachen, die Knorpel und Knochen schädigen.
Die Synovektomie wird eingesetzt, wenn konservative Behandlungen wie Medikamente oder Physiotherapie keine ausreichende Wirkung zeigen. Typische Indikationen sind:
Es gibt verschiedene Verfahren, je nach Ausmaß der Erkrankung, dem betroffenen Gelenk und dem Gesundheitszustand des Patienten:
Bei dieser minimal-invasiven Methode werden kleine Schnitte am Gelenk gesetzt und ein dünnes Endoskop (Arthroskop) sowie spezielle Instrumente eingesetzt, um die Synovialis zu entfernen. Diese Methode ist schonend, bietet kürzere Erholungszeiten und wird häufig bevorzugt.
Bei der offenen Synovektomie wird das Gelenk durch einen größeren chirurgischen Schnitt geöffnet. Sie wird angewendet, wenn die Erkrankung weit fortgeschritten ist oder eine vollständigere Entfernung des Gewebes erforderlich ist.
Diese nicht-chirurgische Alternative nutzt radioaktive Substanzen (z. B. Yttrium-90), die direkt in das Gelenk injiziert werden und die entzündete Synovialis von innen zerstören. Sie gilt als minimal-invasives Verfahren und wird häufig bei kleineren Gelenken oder als Alternative zur Operation eingesetzt.
Je nach Methode und betroffenem Gelenk erfolgt der Eingriff unter Vollnarkose oder Regionalanästhesie. Bei der arthroskopischen Methode werden in der Regel 2–3 kleine Schnitte gesetzt. Das entzündete Gewebe wird unter direkter Sicht entfernt. Nach dem Eingriff wird das Gelenk gespült und die Wunden verschlossen. Ein Verband oder eine Schiene wird angelegt.
Die Nachbehandlung ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Sie umfasst in der Regel:
Die vollständige Erholung kann je nach Methode und Gelenk mehrere Wochen bis Monate dauern.
Die Synovektomie kann Schmerzen deutlich lindern, die Gelenkfunktion verbessern und das Fortschreiten der Gelenkzerstörung verlangsamen. Wie jeder operative Eingriff birgt sie jedoch gewisse Risiken:
Das Risiko eines Rezidivs – also des Wiederauftretens der entzündeten Synovialis – besteht bei allen Methoden und hängt stark von der Grunderkrankung und der weiteren Behandlung ab.
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