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Die Synovialmembran ist die innere Auskleidung von Gelenkhöhlen. Sie produziert Gelenkflüssigkeit und ernährt den Knorpel.
Die Synovialmembran ist die innere Auskleidung von Gelenkhöhlen. Sie produziert Gelenkflüssigkeit und ernährt den Knorpel.
Die Synovialmembran (auch Synovialis oder Synovialhaut genannt) ist eine spezialisierte Gewebeschicht, die die Innenseite von Gelenkkapiteln, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln auskleidet. Sie gehört zu den wichtigsten Strukturen des Bewegungsapparates und spielt eine zentrale Rolle für die Funktion und Gesundheit der Gelenke.
Die Synovialmembran besteht aus zwei Schichten: einer oberflächlichen Zellschicht, der sogenannten Intima, und einer darunter liegenden Bindegewebsschicht, der Subintima. Die Intima enthält spezialisierte Zellen, die als Synoviozyten bezeichnet werden. Man unterscheidet zwei Typen: Typ-A-Synoviozyten (makrophagenähnliche Zellen, zuständig für die Immunabwehr) und Typ-B-Synoviozyten (fibroblastenähnliche Zellen, zuständig für die Produktion der Gelenkflüssigkeit).
Die Synovialmembran erfüllt im Gelenk mehrere lebenswichtige Aufgaben:
Die Synovialmembran kann durch verschiedene Erkrankungen geschädigt oder entzündet werden. Die häufigsten Erkrankungen sind:
Bei einer Synovitis entzündet sich die Synovialmembran, was zu Schwellung, Schmerzen, Wärmegefühl und Bewegungseinschränkungen führt. Eine übermäßige Produktion von Gelenkflüssigkeit führt zu einem sogenannten Gelenkerguss. Ursachen können Überlastung, Verletzungen, Infektionen oder Autoimmunerkrankungen sein.
Die rheumatoide Arthritis ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem irrtümlich die Synovialmembran angreift. Es kommt zu einer dauerhaften Entzündung, Verdickung der Synovialmembran (sogenannter Pannus) und schließlich zur Zerstörung von Knorpel und Knochen.
Die pigmentierte villonoduläre Synovitis ist eine seltene, gutartige Erkrankung, bei der die Synovialmembran unkontrolliert wächst und zur Bildung von wulstigen oder knotenförmigen Wucherungen führt. Sie tritt meist in großen Gelenken wie dem Knie auf.
Das Synovialsarkom ist ein seltener bösartiger Tumor, der zwar seinen Namen von der Synovialmembran trägt, aber nicht zwingend aus ihr hervorgeht. Er tritt häufig in der Nähe großer Gelenke auf und betrifft vor allem junge Erwachsene.
Zur Beurteilung der Synovialmembran stehen verschiedene diagnostische Verfahren zur Verfügung:
Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Grunderkrankung:
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