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Die Talgdrüsenaktivität beschreibt, wie aktiv die Talgdrüsen der Haut Talg (Sebum) produzieren. Sie beeinflusst das Hautbild maßgeblich und steht in engem Zusammenhang mit Akne und fettig glänzender Haut.
Die Talgdrüsenaktivität beschreibt, wie aktiv die Talgdrüsen der Haut Talg (Sebum) produzieren. Sie beeinflusst das Hautbild maßgeblich und steht in engem Zusammenhang mit Akne und fettig glänzender Haut.
Die Talgdrüsenaktivität bezeichnet das Ausmaß, in dem die in der Haut eingebetteten Talgdrüsen den fetthaltigen Stoff Talg (auch Sebum genannt) produzieren und abgeben. Talgdrüsen befinden sich nahezu überall auf der Körperoberfläche, besonders konzentriert jedoch im Gesicht, auf der Kopfhaut, am Rücken und an der Brust. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Haut und die Haare mit einem schützenden Fettfilm zu versorgen, der sie vor Austrocknung, Umwelteinflüssen und Krankheitserregern schützt.
Talgdrüsen gehören zu den holokrin sezernierenden Drüsen, das bedeutet, dass die gesamte Drüsenzelle zerfällt und ihr Inhalt als Talg freigesetzt wird. Der produzierte Talg besteht aus einer Mischung aus Triglyceriden, Wachsestern, Squalen und freien Fettsäuren. Gemeinsam mit dem Schweiß bildet er den sogenannten Hydrolipidfilm, der als natürliche Schutzbarriere der Haut fungiert und einen leicht sauren pH-Wert aufrechterhält.
Die Aktivität der Talgdrüsen wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst:
Eine übermäßige Talgproduktion, auch Seborrhö genannt, kann zu verschiedenen Hautproblemen führen. Wenn überschüssiger Talg die Poren verstopft und sich mit abgestorbenen Hautzellen verbindet, entstehen Mitesser (Komedonen). Diese können sich entzünden und zu Akne vulgaris führen – einer der häufigsten Hauterkrankungen weltweit. Weitere Erkrankungen, die mit erhöhter Talgdrüsenaktivität assoziiert werden, sind:
Eine zu geringe Talgproduktion kann ebenfalls problematisch sein. Sie führt zu trockener, schuppiger Haut (Sebostase), einem gestörten Hydrolipidfilm und einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen. Betroffen sind häufig ältere Menschen sowie Personen, die zu übermäßigem Waschen oder dem Einsatz aggressiver Reinigungsprodukte neigen.
Die Talgdrüsenaktivität kann dermatologisch mit speziellen Methoden gemessen werden. Dazu zählen:
Die Behandlung einer gestörten Talgdrüsenaktivität richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad:
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