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Die talonaviküläre Arthrodese ist ein operativer Eingriff zur Versteifung des Gelenks zwischen Sprungbein und Kähnbein am Fuß. Sie lindert Schmerzen bei schweren Fehlstellungen oder Arthrose.
Die talonaviküläre Arthrodese ist ein operativer Eingriff zur Versteifung des Gelenks zwischen Sprungbein und Kähnbein am Fuß. Sie lindert Schmerzen bei schweren Fehlstellungen oder Arthrose.
Die talonaviküläre Arthrodese ist ein chirurgischer Eingriff am Fuß, bei dem das Gelenk zwischen dem Talus (Sprungbein) und dem Os naviculare (Kähnbein) dauerhaft versteift wird. Dieses Gelenk, das sogenannte Talonavikulargelänk, spielt eine zentrale Rolle bei der Beweglichkeit des Rück- und Mittelfüßes sowie bei der Stabilität des Fußgewölbes. Ziel des Eingriffs ist es, Schmerzen zu beseitigen, die Stabilität des Fußes zu verbessern und die Körperbelastung gleichmäßig zu verteilen.
Die talonaviküläre Arthrodese wird eingesetzt, wenn konservative Behandlungsmethoden wie Physiotherapie, orthopädische Einlagen oder Medikamente keine ausreichende Linderung mehr bringen. Typische Indikationen sind:
Der Eingriff wird in der Regel unter Voll- oder Spinalnärkose durchgeführt. Der Chirurg legt das Talonavikulargelänk frei, entfernt den verbliebenen Gelenkknorpel und präpariert die Knochenöberflächen so, dass sie optimal aufeinanderliegen. Anschließend werden die Knochen in einer funktionell günstigen Stellung mit metallischen Implantaten – meistens Schrauben, seltener Platten oder Klammern – fixiert. Um die Knochenheilung zu fördern, kann zusätzlich Knochentransplantat (autologes oder allogenes Knochenmaterial) eingebracht werden.
Die talonaviküläre Arthrodese kann als isolierter Eingriff oder in Kombination mit weiteren Gelenkversteifungen durchgeführt werden. Bei ausgeprägten Rückfußfehlstellungen wird sie häufig als Teil einer Dreifacharthrodese (talonavikülär, kalkaneokuboid und subtalar) eingesetzt, um den gesamten Rückfuß zu stabilisieren.
Nach der Operation ist eine mehrwöchige Ruhigstellung des Fußes erforderlich. Die Nachbehandlung umfasst typischerweise:
Die talonaviküläre Arthrodese ermöglicht bei den meisten Patienten eine deutliche Schmerzreduktion und eine verbesserte Standsicherheit. Da das Gelenk jedoch dauerhaft versteift wird, geht ein Teil der natürlichen Beweglichkeit des Fußes verloren. Dies kann in seltenen Fällen zu einer Mehrbelastung benachbarter Gelenke führen. Mögliche Risiken des Eingriffs umfassen:
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