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Teleangiektasien sind dauerhaft erweiterte, feine Blutgefäße, die als rötliche Äderchen auf der Haut oder Schleimhaut sichtbar werden. Sie sind häufig harmlos, können aber auch auf Grunderkrankungen hinweisen.
Teleangiektasien sind dauerhaft erweiterte, feine Blutgefäße, die als rötliche Äderchen auf der Haut oder Schleimhaut sichtbar werden. Sie sind häufig harmlos, können aber auch auf Grunderkrankungen hinweisen.
Teleangiektasien (Einzahl: Teleangiektasie) sind dauerhaft erweiterte, feine Blutgefäße – sogenannte Kapillaren, Arteriolen oder Venolen –, die direkt unter der Haut oder auf Schleimhäuten sichtbar werden. Sie erscheinen als rötliche, violette oder bläuliche, netzartige oder sternförmige Äderchen und haben typischerweise einen Durchmesser von 0,1 bis 1 Millimeter. Im Volksmund werden sie auch als Besenreiser bezeichnet, wenn sie an den Beinen auftreten.
Teleangiektasien können verschiedene Ursachen haben. Man unterscheidet zwischen primären (eigenständig auftretenden) und sekundären (durch eine Grunderkrankung bedingten) Formen:
Teleangiektasien verursachen in der Regel keine körperlichen Beschwerden. Häufige Begleiterscheinungen sind jedoch:
Die Diagnose wird in der Regel klinisch gestellt, d. h. durch Betrachtung der Haut. Folgende Untersuchungen können eingesetzt werden:
Die Notwendigkeit einer Behandlung hängt vom Ausmaß, der Ursache und dem Leidensdruck des Patienten ab. Mögliche Therapieansätze umfassen:
Der Nd:YAG-Laser oder der gepulste Farbstofflaser (PDL) gelten als wirksame Methoden zur gezielten Verödung erweiterter Gefäße. Das Licht wird vom Hämoglobin im Blut absorbiert, das Gefäß wird erhitzt und verödet, ohne das umliegende Gewebe wesentlich zu schädigen.
Besonders bei Teleangiektasien der Beine wird ein Verödungsmittel (z. B. Polidocanol) direkt in das erweiterte Gefäß injiziert. Dies führt zur Entzündung der Gefäßwand und zum dauerhaften Verschluss des Gefäßes.
Breitbandiges Licht wird zur Behandlung flächiger Rötungen und Teleangiektasien im Gesicht eingesetzt, insbesondere bei Rosacea.
Bei sekundären Teleangiektasien steht die Therapie der auslösenden Erkrankung im Vordergrund. Bei Morbus Osler können z. B. Bevacizumab oder endoskopische Verfahren zur Blutungskontrolle eingesetzt werden.
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