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Teriparatid ist ein knochenaufbauendes Medikament zur Behandlung von schwerer Osteoporose. Es ist ein synthetisches Parathormon-Fragment und fördert die Knochenneubildung.
Teriparatid ist ein knochenaufbauendes Medikament zur Behandlung von schwerer Osteoporose. Es ist ein synthetisches Parathormon-Fragment und fördert die Knochenneubildung.
Teriparatid ist ein knochenaufbauendes Arzneimittel (Osteoanabolikum), das zur Behandlung von schwerer Osteoporose eingesetzt wird. Es handelt sich um ein synthetisch hergestelltes Fragment des menschlichen Parathormons (PTH), genauer gesagt um die ersten 34 Aminosäuren des PTH (PTH 1-34). Im Gegensatz zu den meisten anderen Osteoporosemitteln, die den Knochenabbau hemmen, stimuliert Teriparatid aktiv die Bildung von neuem Knochengewebe.
Teriparatid ist zugelassen für:
In der Regel wird Teriparatid eingesetzt, wenn andere Osteoporose-Therapien (z. B. Bisphosphonate) nicht ausreichend wirksam waren oder nicht vertragen wurden.
Teriparatid ahmt die natürliche Wirkung des Parathormons nach, indem es an den PTH-Rezeptor (PTH1R) auf Osteoblasten – den knochenaufbauenden Zellen – bindet. Bei intermittierender (unterbrochener) Gabe, wie sie bei der täglichen Injektion der Fall ist, überwiegt der knochenanabole Effekt:
Dieser Mechanismus unterscheidet sich grundlegend von Antiresorptiva wie Bisphosphonaten, die den Knochenabbau bremsen, aber keine neue Knochenmasse aufbauen.
Teriparatid wird als subkutane Injektion (unter die Haut) verabreicht, in der Regel einmal täglich mit einer Dosis von 20 Mikrogramm. Die Injektion erfolgt typischerweise in den Oberschenkel oder den Bauch und kann von Patienten selbst durchgeführt werden. Die maximale Behandlungsdauer beträgt 24 Monate (2 Jahre), da das Nutzen-Risiko-Verhältnis bei längerer Anwendung nicht ausreichend belegt ist. Nach Abschluss der Teriparatid-Therapie wird in der Regel eine anschließende antiresorptive Behandlung (z. B. mit Bisphosphonaten) empfohlen, um den aufgebauten Knochen zu erhalten.
Wie alle Arzneimittel kann Teriparatid Nebenwirkungen verursachen. Häufig berichtete Nebenwirkungen umfassen:
Seltenere, aber schwerwiegendere Nebenwirkungen können sein:
Teriparatid darf nicht angewendet werden bei:
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