-
DE
Beim tertiären Hyperparathyreoidismus produzieren die Nebenschilddrüsen dauerhaft zu viel Parathormon – auch nach Behebung der Grunderkrankung. Er tritt häufig nach langjähriger Niereninsuffizienz auf.
Beim tertiären Hyperparathyreoidismus produzieren die Nebenschilddrüsen dauerhaft zu viel Parathormon – auch nach Behebung der Grunderkrankung. Er tritt häufig nach langjähriger Niereninsuffizienz auf.
Der tertiäre Hyperparathyreoidismus (tertiärer HPT) ist eine Erkrankung der Nebenschilddrüsen, bei der diese dauerhaft und unkontrolliert zu viel Parathormon (PTH) ausschütten – selbst dann, wenn der ursprüngliche Auslöser, meist eine chronische Nierenerkrankung, behandelt oder behoben wurde. Im Gegensatz zum sekundären Hyperparathyreoidismus, bei dem die Überproduktion von PTH eine Reaktion auf einen äußeren Reiz darstellt, ist beim tertiären HPT die Regulationsfähigkeit der Nebenschilddrüsen dauerhaft verloren gegangen. Die Drüsen agieren autonom und können den Kalziumspiegel im Blut nicht mehr angemessen regulieren.
Der tertiäre Hyperparathyreoidismus entwickelt sich in der Regel als Folge eines lang anhaltenden sekundären Hyperparathyreoidismus. Zu den häufigsten Ursachen gehören:
Durch den anhaltenden Reiz kommt es zur Hyperplasie (Vergrößerung) der Nebenschilddrüsen, die schließlich eine autonome, nicht mehr steuerbare PTH-Produktion entwickeln.
Die Symptome des tertiären HPT werden hauptsächlich durch den dauerhaft erhöhten Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie) und die Wirkung von überschüssigem PTH auf den Knochen verursacht:
Die Diagnose des tertiären Hyperparathyreoidismus stützt sich auf eine Kombination aus Laborbefunden und bildgebenden Verfahren:
Da der tertiäre HPT durch eine autonome, nicht mehr regulierbare PTH-Produktion charakterisiert ist, sprechen medikamentöse Maßnahmen oft nur unzureichend an. Die Therapie der Wahl ist in den meisten Fällen operativ.
Die Parathyreoidektomie – die operative Entfernung der überaktiven Nebenschilddrüsen – ist die Standardtherapie. Je nach Befund wird eine subtotale (Entfernung von 3,5 der 4 Drüsen) oder eine totale Parathyreoidektomie mit anschließender Autotransplantation von Nebenschilddrüsengewebe durchgeführt. Das Ziel ist, die PTH-Überproduktion dauerhaft zu unterbinden und den Kalziumspiegel zu normalisieren.
In Fällen, in denen eine Operation nicht möglich ist oder als Überbrückungstherapie, kommen folgende Medikamente zum Einsatz:
Nach einer Operation sind regelmäßige Kontrollen der Kalzium-, Phosphat- und PTH-Spiegel notwendig. Häufig ist eine vorübergehende Kalzium- und Vitamin-D-Substitution erforderlich, da die verbleibenden Drüsen zunächst in ihrer Funktion eingeschränkt sein können (Hungry-Bone-Syndrom).
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C