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Die tibiotalocalcaneare Arthrodese ist ein operativer Eingriff, bei dem das obere Sprunggelenk und das untere Sprunggelenk chirurgisch versteift werden, um Schmerzen zu lindern und die Stabilität des Fußes wiederherzustellen.
Die tibiotalocalcaneare Arthrodese ist ein operativer Eingriff, bei dem das obere Sprunggelenk und das untere Sprunggelenk chirurgisch versteift werden, um Schmerzen zu lindern und die Stabilität des Fußes wiederherzustellen.
Die tibiotalocalcaneare Arthrodese (kurz: TTC-Arthrodese) ist ein orthopädisch-chirurgischer Eingriff, bei dem das obere Sprunggelenk (zwischen Schienbein/Tibia und Sprungbein/Talus) sowie das untere Sprunggelenk (zwischen Sprungbein/Talus und Fersenbein/Calcaneus) operativ versteift werden. Ziel ist es, irreparabel geschädigte Gelenkflächen dauerhaft zu stabilisieren, chronische Schmerzen zu beseitigen und eine tragfähige Beinachse wiederherzustellen.
Der Begriff setzt sich aus den lateinischen Bezeichnungen der beteiligten Knochen zusammen: Tibia (Schienbein), Talus (Sprungbein) und Calcaneus (Fersenbein). Die Arthrodese bedeutet wortwörtlich die operative Versteifung eines Gelenks.
Die TTC-Arthrodese wird eingesetzt, wenn konservative Therapiemaßnahmen nicht mehr ausreichen und die Lebensqualität des Patienten erheblich beeinträchtigt ist. Typische Indikationen sind:
Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose oder Rückenmarksnähe und dauert in der Regel zwischen zwei und vier Stunden. Im Wesentlichen werden folgende Schritte durchgeführt:
Alternativ zur Nagelosteosynthese kann in bestimmten Fällen ein Fixateur externe oder eine Plattenosteosynthese eingesetzt werden.
Die Nachbehandlung spielt eine entscheidende Rolle für den Operationserfolg:
Die TTC-Arthrodese führt bei erfolgreichem Verlauf zu einer deutlichen Schmerzreduktion und Verbesserung der Standfähigkeit. Da das obere und untere Sprunggelenk versteift werden, geht die Beweglichkeit in diesen Gelenken dauerhaft verloren. Kompensatorisch übernehmen benachbarte Gelenke (z. B. Lisfranc-Gelenk, Chopart-Gelenk) einen Teil der Bewegungsfunktion.
In der Literatur werden Fusionsraten von 80 bis 95 Prozent berichtet. Die Patientenzufriedenheit ist bei korrekter Indikationsstellung und sorgfältiger Nachbehandlung überwiegend gut bis sehr gut.
Wie jeder operative Eingriff birgt auch die TTC-Arthrodese Risiken:
Risikofaktoren für Komplikationen sind unter anderem Diabetes mellitus, Nikotinabusus, Osteoporose und periphere Durchblutungsstörungen.
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