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Die Totalendoprothese des Sprunggelenks ersetzt das zerstörte obere Sprunggelenk durch ein künstliches Implantat. Sie lindert Schmerzen und erhält die Beweglichkeit bei schwerer Arthrose.
Die Totalendoprothese des Sprunggelenks ersetzt das zerstörte obere Sprunggelenk durch ein künstliches Implantat. Sie lindert Schmerzen und erhält die Beweglichkeit bei schwerer Arthrose.
Die Totalendoprothese des Sprunggelenks (kurz: Sprunggelenk-TEP) ist ein operativer Eingriff, bei dem das geschädigte obere Sprunggelenk (OSG) durch ein künstliches Gelenk – eine Endoprothese – ersetzt wird. Das obere Sprunggelenk verbindet den Unterschenkel (Schienbein und Wadenbein) mit dem Fußwurzelknochen (Talus) und ist für das Gehen, Stehen und Treppensteigen unabdingbar. Bei schwerer Zerstörung des Gelenkknorpels kann dieses Verfahren Schmerzen deutlich reduzieren und die Lebensqualität erheblich verbessern.
Die Sprunggelenk-TEP wird vor allem dann eingesetzt, wenn konservative Maßnahmen (Physiotherapie, Schmerzmedikamente, Einlagen) keine ausreichende Linderung mehr bringen. Typische Indikationen sind:
Typischerweise kommen Patienten im Alter zwischen 50 und 70 Jahren in Frage, bei denen noch ausreichend Knochensubstanz vorhanden ist und keine schwere Fehlstellung besteht.
Die Operation erfolgt in der Regel in Allgemein- oder Spinalanaesthesie. Der Chirurg eröffnet das Gelenk über einen vorderen Zugang am Sprunggelenk. Anschließend werden die geschädigten Knorpel- und Knochenanteile präzise entfernt und durch die Komponenten der Prothese ersetzt:
Moderne Prothesensysteme werden meist zementfrei implantiert und wachsen durch eine spezielle Oberflächenstruktur direkt in den Knochen ein (osseointegration).
Alternativ zur TEP kommt die Sprunggelenksarthrodese (Versteifungsoperation) in Betracht. Beide Verfahren haben spezifische Vor- und Nachteile:
Nach der Operation folgt eine gezielte Nachbehandlung, die für den Erfolg des Eingriffs entscheidend ist:
Die vollständige Rehabilitation dauert in der Regel 6 bis 12 Monate. Viele Patienten können danach schmerzfrei gehen und leichte sportliche Aktivitäten wie Schwimmen oder Radfahren aufnehmen.
Wie jeder operative Eingriff birgt auch die Sprunggelenk-TEP Risiken:
Langzeitstudien zeigen eine 10-Jahres-Überlebensrate der modernen Sprunggelenkprothesen von etwa 70–90 %, abhängig vom Prothesentyp und der Patientenauswahl.
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