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Eine Totalendoprothese (TEP) ist ein künstliches Gelenk, das ein verschleißtes oder geschädigtes Gelenk vollständig ersetzt. Sie wird häufig an Hüfte und Knie eingesetzt.
Eine Totalendoprothese (TEP) ist ein künstliches Gelenk, das ein verschleißtes oder geschädigtes Gelenk vollständig ersetzt. Sie wird häufig an Hüfte und Knie eingesetzt.
Eine Totalendoprothese (TEP) ist ein medizinisches Implantat, das ein stark geschädigtes oder verschleißtes Gelenk vollständig ersetzt. Im Gegensatz zur Teilendoprothese, bei der nur einzelne Gelenkanteile ersetzt werden, umfasst die TEP alle gelenkbildenden Strukturen. Die häufigsten Einsatzgebiete sind das Hüftgelenk (Hüft-TEP) und das Kniegelenk (Knie-TEP), seltener auch Schulter-, Ellenbogen- oder Sprunggelenk.
Das Ziel einer Totalendoprothese ist die dauerhafte Wiederherstellung der Gelenkfunktion, die Linderung von Schmerzen sowie die Verbesserung der Lebensqualität des Patienten.
Eine Totalendoprothese wird eingesetzt, wenn konservative Behandlungsmethoden nicht mehr ausreichen und das Gelenk dauerhaft schwer geschädigt ist. Typische Indikationen sind:
Eine Totalendoprothese besteht aus mehreren Komponenten, die gemeinsam die Funktion des natürlichen Gelenks nachahmen:
Der Eingriff zur Implantation einer Totalendoprothese wird unter Vollnarkose oder Spinal-/Periduralanästhesie durchgeführt und dauert je nach Gelenk und Methode zwischen 1 und 3 Stunden. Der Chirurg entfernt die geschädigten Gelenkflächen und ersetzt sie durch die Prothesenkomponenten.
Moderne minimalinvasive Operationstechniken ermöglichen kleinere Schnitte, weniger Gewebeverletzungen und eine schnellere Erholung. Computergestützte Navigationssysteme und Roboterassistenz kommen zunehmend zum Einsatz, um eine präzise Positionierung der Prothese sicherzustellen.
Nach der Operation beginnt die Physiotherapie in der Regel bereits am ersten oder zweiten postoperativen Tag. Ziel ist es, die Muskulatur zu stärken, die Beweglichkeit wiederherzustellen und Komplikationen zu vermeiden. Die Rehabilitation umfasst:
Die volle Belastbarkeit des künstlichen Gelenks ist in der Regel nach 3 bis 6 Monaten erreicht. Die Lebensdauer moderner Totalendoprothesen beträgt im Durchschnitt 15 bis 20 Jahre, bevor eine Wechseloperation notwendig werden kann.
Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch bei der TEP-Implantation gewisse Risiken:
Die Implantation einer Totalendoprothese zählt zu den häufigsten und erfolgreichsten operativen Eingriffen in der Orthopädie und Unfallchirurgie. In Deutschland werden jährlich über 400.000 künstliche Gelenke implantiert, davon rund 230.000 Hüft-TEP und etwa 175.000 Knie-TEP. Die überwiegende Mehrheit der Patienten erlebt eine deutliche Schmerzreduktion und eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität.
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