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Die transdermale Hormontherapie ist eine Behandlungsform, bei der Hormone über die Haut in den Körper abgegeben werden. Sie wird häufig bei Wechseljahresbeschwerden eingesetzt.
Die transdermale Hormontherapie ist eine Behandlungsform, bei der Hormone über die Haut in den Körper abgegeben werden. Sie wird häufig bei Wechseljahresbeschwerden eingesetzt.
Die transdermale Hormontherapie (auch: transdermale Hormonersatztherapie) bezeichnet eine Methode der Hormonzufuhr, bei der Wirkstoffe wie Östrogen oder Progesteron über die Haut aufgenommen werden. Im Gegensatz zur oralen Einnahme von Hormontabletten umgeht diese Darreichungsform den sogenannten First-Pass-Effekt der Leber, da die Hormone direkt in den Blutkreislauf gelangen. Typische Applikationsformen sind Pflaster, Gele, Sprays und Cremes.
Die transdermale Hormontherapie wird vorwiegend in folgenden Situationen eingesetzt:
Bei der transdermalen Anwendung durchdringen die Hormonmoleküle die Hornschicht der Haut (Stratum corneum) und gelangen über die Kapillaren der Dermis in den Blutkreislauf. Dadurch werden konstante, gleichmäßige Hormonspiegel im Blut erreicht, was Spitzenwerte und Schwankungen – wie sie bei der oralen Einnahme typisch sind – vermeidet. Östradiol, die biologisch aktive Form des Östrogens, kann so direkt und ohne vorherige Leberpassage zur Wirkung gebracht werden.
Die genaue Dosierung hängt vom verwendeten Präparat, der Indikation und den individuellen Bedürfnissen der Patientin oder des Patienten ab und sollte stets von einer Ärztin oder einem Arzt festgelegt werden. Typische Anwendungshinweise:
Wie bei jeder Hormontherapie können auch bei der transdermalen Anwendung Nebenwirkungen auftreten. Häufige Nebenwirkungen umfassen:
Ernsthaftere Risiken, die im ärztlichen Aufklärungsgespräch besprochen werden sollten:
Die transdermale Hormontherapie ist nicht geeignet für Personen mit:
Vor Beginn einer transdermalen Hormontherapie erfolgt in der Regel eine umfassende ärztliche Untersuchung, einschließlich:
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen (mindestens einmal jährlich) sind während der Therapie empfohlen, um den Behandlungserfolg zu überprüfen und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen.
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