-
DE
Das Turner-Syndrom ist eine genetische Erkrankung bei Frauen, bei der ein X-Chromosom fehlt. Es kann Kleinwuchs, Herzfehler und Infertilität verursachen.
Das Turner-Syndrom ist eine genetische Erkrankung bei Frauen, bei der ein X-Chromosom fehlt oder verändert ist. Es kann Wachstumsstörungen und Infertili
Das Turner-Syndrom (auch: Ullrich-Turner-Syndrom) ist eine genetische Erkrankung, die ausschließlich Mädchen und Frauen betrifft. Sie entsteht durch das vollständige oder teilweise Fehlen eines der beiden X-Chromosomen. Normalerweise besitzen Frauen zwei X-Chromosomen (Karyotyp 46,XX). Beim Turner-Syndrom liegt häufig nur ein X-Chromosom vor (Karyotyp 45,X). Das Syndrom wurde nach dem Arzt Henry Turner benannt, der es 1938 erstmals beschrieb.
Das Turner-Syndrom entsteht durch einen Fehler bei der Zellteilung während der Bildung der Eizelle oder des Spermiums, seltener auch kurz nach der Befruchtung. Die häufigsten chromosomalen Veränderungen sind:
Das Turner-Syndrom ist nicht vererbbar und tritt in allen ethnischen Gruppen auf. Es wird auf etwa 1 von 2.000 bis 2.500 weiblichen Lebendgeburten geschätzt.
Das Erscheinungsbild des Turner-Syndroms kann sehr unterschiedlich sein. Zu den typischen Merkmalen gehören:
Die Diagnose des Turner-Syndroms kann zu verschiedenen Zeitpunkten gestellt werden:
Im Rahmen von pränatalen Untersuchungen kann das Turner-Syndrom durch Chromosomenanalyse (Karyotypisierung) aus Fruchtwasser (Amniozentese) oder Chorionzottenbiopsie diagnostiziert werden. Auch der nicht-invasive pränatale Test (NIPT) kann Hinweise liefern.
Häufig fällt das Turner-Syndrom durch Kleinwuchs oder das Ausbleiben der Pubertät auf. Die Diagnose wird durch eine Chromosomenanalyse aus dem Blut bestätigt.
Das Turner-Syndrom ist nicht heilbar, aber viele Symptome und Komplikationen können wirkungsvoll behandelt werden:
Die frühzeitige Behandlung mit Wachstumshormon (Somatropin) kann die Endgröße der Betroffenen deutlich verbessern und wird in der Regel ab dem Grundschulalter begonnen.
Da die Eiernöcke meist nicht ausreichend Östrogen produzieren, erhalten Betroffene eine Östrogenersatztherapie, die die Pubertätsentwicklung einleitet, die Knochengesundheit schützt und das Herz-Kreislauf-Risiko senkt. Später wird oft eine kombinierte Östrogen-Gestagen-Therapie eingesetzt.
Da die meisten Betroffenen infertil sind, ist eine natürliche Schwangerschaft selten möglich. Durch Eizellenspende und künstliche Befruchtung (IVF) bestehen jedoch Chancen auf eine Schwangerschaft. Eine Beratung durch spezialisierte Reproduktionsmediziner ist empfohlen.
Regelmäßige kardiologische Kontrolluntersuchungen sind für alle Betroffenen wichtig, da Herzfehler und Aortendissektionen lebenslange Risiken darstellen.
Psychologische Begleitung und Selbsthilfegruppen können Betroffenen und ihren Familien helfen, die Diagnose zu verarbeiten und ein selbstbewusstes Leben zu führen.
Mit einer frühzeitigen Diagnose und einer umfassenden medizinischen Betreuung können Frauen mit Turner-Syndrom ein weitgehend normales und erfülltes Leben führen. Die Lebenserwartung ist bei adäquater Behandlung von Begleiterkrankungen nahezu normal. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind jedoch lebenslang erforderlich.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C