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Die TURP (Transurethrale Resektion der Prostata) ist ein minimalinvasiver Eingriff zur Behandlung der gutartigen Prostatavergroesserung. Dabei wird ueberschuessiges Prostatagewebe durch die Harnroehre entfernt.
Die TURP (Transurethrale Resektion der Prostata) ist ein minimalinvasiver Eingriff zur Behandlung der gutartigen Prostatavergroesserung. Dabei wird ueberschuessiges Prostatagewebe durch die Harnroehre entfernt.
Die TURP (Transurethrale Resektion der Prostata) ist ein etabliertes urologisches Operationsverfahren zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH), also der gutartigen Vergrosserung der Prostata. Bei diesem Eingriff wird ueberschuessiges Prostatagewebe, das die Harnroehre einengt und den Urinfluss behindert, durch die Harnroehre entfernt -- ohne einen ausseren Hautschnitt. Die TURP gilt seit Jahrzehnten als Goldstandard der operativen BPH-Behandlung.
Die TURP wird empfohlen, wenn konservative oder medikamentoese Massnahmen bei einer benignen Prostatahyperplasie nicht ausreichend wirken. Typische Indikationen sind:
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose oder Spinalanaesthesie. Der Arzt fuehrt ein spezielles Instrument, das sogenannte Resektoskop, durch die Harnroehre bis zur Prostata vor. Mithilfe einer elektrischen Drahtschlinge (Elektrokauter) oder modernerer Techniken wie dem Laserverfahren wird das ueberschuessige Prostatagewebe schrittweise abgetragen und abgesaugt. Der Eingriff dauert in der Regel zwischen 60 und 90 Minuten.
Vor dem Eingriff werden Blutuntersuchungen, eine Urinanalyse und haeufig eine Ultraschalluntersuchung der Prostata durchgefuehrt. Blutverduennende Medikamente muessen in der Regel einige Tage vor der Operation abgesetzt werden. Nach dem Eingriff verbleibt fuer einige Tage ein Blasenkatheter, um den Urinabfluss zu gewaehrleisten. Der stationaere Aufenthalt betraegt ueblicherweise 2 bis 5 Tage.
Die TURP fuehrt bei den meisten Patienten zu einer deutlichen Verbesserung des Harnflusses und der Lebensqualitaet. Studien zeigen, dass rund 85 bis 90 Prozent der operierten Patienten eine signifikante Linderung ihrer Beschwerden erleben. Die Wirkung haelt in der Regel langfristig an.
Wie bei jedem operativen Eingriff sind auch bei der TURP bestimmte Risiken zu beachten:
Nach der Entlassung sollten Patienten koerperliche Schonung einhalten, reichlich trinken und starke koerperliche Belastung fuer mehrere Wochen vermeiden. Leichte Blutungen im Urin oder ein brennendes Gefuehl beim Wasserlassen in den ersten Wochen sind normal. Regelmaessige Nachsorgeuntersuchungen beim Urologen sind empfehlenswert.
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