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Die Vena saphena magna ist die längste oberflächliche Vene des menschlichen Körpers und verläuft vom Fußrücken bis zur Leiste. Sie spielt eine wichtige Rolle bei Krampfadern und in der Herzchirurgie.
Die Vena saphena magna ist die längste oberflächliche Vene des menschlichen Körpers und verläuft vom Fußrücken bis zur Leiste. Sie spielt eine wichtige Rolle bei Krampfadern und in der Herzchirurgie.
Die Vena saphena magna (auch große Rosenader oder große Stammvene genannt) ist die längste Vene des menschlichen Körpers. Sie gehört zum oberflächlichen Venensystem der unteren Extremitäten und verläuft von der Innenseite des Fußes entlang der Innenseite des Unterschenkels und Oberschenkels bis zur Leiste, wo sie in die tiefe Beinvene – die Vena femoralis – mündet. Die genaue Einmündungsstelle wird als Crosse oder saphenofemoraler Übergang bezeichnet.
Die Vena saphena magna beginnt am medialen (innenseitigen) Fußrücken, genauer gesagt am Arcus venosus dorsalis pedis, und zieht nach proximal (zur Körpermitte hin). Auf ihrem Weg nimmt sie zahlreiche Seitenäste auf, die das Blut aus der Haut und dem Unterhautgewebe sammeln. Typische anatomische Orientierungspunkte sind:
Die Vene verfügt über zahlreiche Venenklappen, die sicherstellen, dass das Blut nur in Richtung Herz fließt und nicht zurückströmt.
Als Teil des oberflächlichen Venensystems transportiert die Vena saphena magna venöses Blut aus dem Unterhautgewebe der unteren Extremitäten zurück zum Herzen. Sie arbeitet dabei eng mit dem tiefen Venensystem zusammen, das über sogenannte Perforansvenen mit der Vena saphena magna verbunden ist. Bei körperlicher Aktivität unterstützt die Muskelpumpe der Beine den venösen Rückfluss erheblich.
Die Vena saphena magna ist die am häufigsten von Krampfadern (Varikosis) betroffene Vene. Bei einer Insuffizienz der Venenklappen kann das Blut zurückfließen (Reflux), was zur Erweiterung und Schlängelung der Vene führt. Typische Beschwerden sind Schweregefühl in den Beinen, Schwellungen, Schmerzen und sichtbare, erweiterte Venen unter der Haut. In fortgeschrittenen Stadien können Chronische Veneninsuffizienz (CVI), Hautveränderungen und Ulzera (offene Wunden) auftreten.
Aufgrund ihrer Länge, Stabilität und Verfügbarkeit wird die Vena saphena magna in der Herzchirurgie und Gefäßchirurgie als Bypass-Gefäß eingesetzt. Bei der koronaren Bypass-Operation wird ein Abschnitt der Vene entnommen und verwendet, um verstopfte Herzkranzgefäße zu umgehen. Auch bei peripheren arteriellen Bypässen findet sie Verwendung.
Zur Beurteilung der Vena saphena magna wird in der Regel eine Duplexsonographie (Ultraschalluntersuchung mit Farbflussmessung) eingesetzt. Diese Methode erlaubt eine genaue Darstellung des Venenverlaufs, der Klappenfunktion und etwaiger Refluxe oder Thromben.
Bei einer krankhaften Veränderung der Vena saphena magna stehen verschiedene Therapieverfahren zur Verfügung:
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