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Die Vertebroplastie ist ein minimal-invasives Verfahren zur Behandlung von Wirbelkörperbrüchen. Dabei wird Knochenzement in den gebrochenen Wirbelkörper injiziert, um Schmerzen zu lindern und die Stabilität der Wirbelsäule wiederherzustellen.
Die Vertebroplastie ist ein minimal-invasives Verfahren zur Behandlung von Wirbelkörperbrüchen. Dabei wird Knochenzement in den gebrochenen Wirbelkörper injiziert, um Schmerzen zu lindern und die Stabilität der Wirbelsäule wiederherzustellen.
Die Vertebroplastie ist ein minimal-invasives, bildgestütztes Verfahren aus der interventionellen Radiologie und Orthopädie. Dabei wird spezieller Knochenzement (Polymethylmethacrylat, PMMA) direkt in einen gebrochenen oder instabilen Wirbelkörper injiziert. Ziel ist es, den Wirbelkörper zu stabilisieren, Schmerzen zu lindern und einer weiteren Verformung der Wirbelsäule vorzubeugen. Das Verfahren wird in der Regel unter örtlicher Betäubung und Bildwandlerkontrolle (Röntgen oder CT) durchgeführt.
Die Vertebroplastie wird vorwiegend bei folgenden Erkrankungen und Situationen eingesetzt:
Der Eingriff wird in der Regel ambulant oder stationär in kurzer stationärer Beobachtung durchgeführt:
Die Vertebroplastie ähnelt der Kyphoplastie, unterscheidet sich jedoch in einem wichtigen Schritt: Bei der Kyphoplastie wird vor der Zementinjektion ein Ballon in den Wirbelkörper eingebracht und aufgeblasen, um den zusammengebrochenen Wirbelkörper anzuheben und einen Hohlraum zu schaffen. Bei der Vertebroplastie wird der Zement direkt ohne Ballonvorbereitung injiziert. Die Kyphoplastie kann zusätzlich zur Schmerzlinderung auch die Wirbelsäulenkyphose (Buckel) reduzieren.
Viele Patienten berichten bereits innerhalb von 24 bis 72 Stunden nach dem Eingriff über eine deutliche Schmerzreduktion. Studien zeigen, dass bei der Mehrheit der Patienten mit osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität und Mobilität erzielt wird. Die Langzeitstabilität des Wirbelkörpers wird durch den ausgetärteten Zement gewährleistet.
Die Vertebroplastie gilt insgesamt als sicheres Verfahren. Mögliche Risiken und Komplikationen umfassen:
Nicht geeignet ist die Vertebroplastie unter anderem bei:
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