-
DE
Die Volkmann-Dreieck-Fixation ist ein chirurgisches Verfahren zur operativen Stabilisierung eines knöchernen Fragmentes am hinteren Schienbein nach bestimmten Sprunggelenksfrakturen.
Die Volkmann-Dreieck-Fixation ist ein chirurgisches Verfahren zur operativen Stabilisierung eines knöchernen Fragmentes am hinteren Schienbein nach bestimmten Sprunggelenksfrakturen.
Die Volkmann-Dreieck-Fixation ist ein operatives Verfahren der orthopädischen und unfallchirurgischen Medizin. Sie dient der Stabilisierung des sogenannten Volkmann-Dreiecks – einem knöchernen Fragment am hinteren unteren Ende der Tibia (Schienbein), das bei bestimmten Sprunggelenksfrakturen entstehen kann. Der Begriff „Volkmann-Dreieck“ geht auf den deutschen Chirurgen Richard von Volkmann zurück, der dieses anatomische Areal im 19. Jahrhundert beschrieb.
Das obere Sprunggelenk wird von drei Knochen gebildet: der Tibia (Schienbein), der Fibula (Wadenbein) und dem Talus (Sprungbein). Die hintere untere Kante der Tibia, die sogenannte Hinterkante der Tibia oder das „Volkmann-Dreieck“, ist ein wichtiger Bestandteil der knöchernen Gelenkpfanne. Bei Frakturen in diesem Bereich – insbesondere bei sogenannten Trimalleoläre Frakturen (Dreiknöchel-Frakturen) – kann dieses dreieckige Knochenfragment abbrechen und die Stabilität des Gelenks erheblich beeinträchtigen.
Eine operative Fixation des Volkmann-Dreiecks ist in der Regel dann notwendig, wenn:
Bei kleineren, nicht verschobenen Fragmenten kann hingegen eine konservative Behandlung mit Ruhigstellung ausreichend sein.
Die Volkmann-Dreieck-Fixation erfolgt im Rahmen einer Osteosynthese – einem Verfahren, bei dem Knochenfragmente mithilfe von Implantaten (Schrauben, Platten oder beides) wieder zusammengefügt und stabilisiert werden. Je nach Größe und Lage des Fragments stehen verschiedene Zugänge und Implantattechniken zur Verfügung:
Die Versorgung des Volkmann-Dreiecks erfolgt in der Regel zusammen mit der Stabilisierung der medialen (inneren) und lateralen (außeren) Knöchel im Rahmen der Gesamtversorgung einer Dreiknöchelfraktur.
Nach der operativen Versorgung wird das Sprunggelenk in der Regel für mehrere Wochen mit einer Unterschenkelorthese oder einem Gipsverband ruhiggestellt. Die Belastung des operierten Beines wird schrittweise gesteigert:
Der gesamte Heilungsprozess kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Regelmäßige röntgenologische Verlaufskontrollen sind wichtig, um die Knochenheilung zu überwachen.
Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch bei der Volkmann-Dreieck-Fixation mögliche Risiken und Komplikationen:
Bei korrekter operativer Versorgung und konsequenter Rehabilitation ist die Prognose der Volkmann-Dreieck-Fixation in vielen Fällen gut. Entscheidend für das langfristige Ergebnis sind die anatomisch exakte Wiederherstellung der Gelenkfläche, die Stabilität der Fixation sowie die frühzeitige und konsequente physiotherapeutische Nachbehandlung. Dennoch besteht ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Sprunggelenksarthrose (degenerative Gelenkveränderung) im späteren Verlauf.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C