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Wehen sind rhythmische Kontraktionen der Gebärmutter, die die Geburt einleiten und vorantreiben. Sie sind ein natürlicher Teil des Geburtsprozesses.
Wehen sind rhythmische Kontraktionen der Gebärmutter, die die Geburt einleiten und vorantreiben. Sie sind ein natürlicher Teil des Geburtsprozesses.
Wehen sind rhythmische, unwillkürliche Kontraktionen (Zusammenziehungen) der Gebärmuttermuskulatur. Sie spielen eine zentrale Rolle beim Geburtsvorgang, da sie dazu beitragen, den Muttermund zu öffnen und das Kind durch den Geburtskanal zu schieben. Wehen können unterschiedliche Formen annehmen – von harmlosen Übungswehen während der Schwangerschaft bis hin zu den eigentlichen Geburtswehn unter der Geburt.
Diese sogenannten Übungswehen treten bereits ab der Mitte der Schwangerschaft auf. Sie sind in der Regel unregulär, schmerzvarm und bereiten die Gebärmutter auf die eigentliche Geburt vor. Sie führen nicht zur Eröffnung des Muttermundes.
Senkwehen treten kurz vor der Geburt auf und bewirken, dass das Kind tiefer in das Becken der Mutter sinkt. Dadurch kann es zu einer Erleichterung des Drucks auf das Zwerchfell kommen, gleichzeitig erhöht sich jedoch der Druck auf die Blase.
Eröffnungswehen markieren den Beginn der aktiven Geburtsphase. Sie sind regelmäßig, werden mit der Zeit stärker und treten häufiger auf. Ihr Ziel ist es, den Muttermund vollständig zu eröffnen (auf etwa 10 cm).
Presswehen treten in der Austreibungsphase auf, wenn der Muttermund vollständig geöffnet ist. Sie sind besonders stark und animieren die Mutter, aktiv mitzupressen, um das Kind zu gebären.
Nach der Geburt des Kindes helfen Nachgeburtswehen, die Plazenta auszustossen und die Blutgefäße der Gebärmutter zu verschließen, um übermäßigen Blutverlust zu verhindern.
Der genaue Mechanismus, der Wehen auslöst, ist komplex und noch nicht vollständig erforscht. Folgende Faktoren spielen eine wichtige Rolle:
Echte Geburtswehn lassen sich von Vor- und Übungswehen durch folgende Merkmale unterscheiden:
Während der Geburt werden Wehen mit einem sogenannten Kardiotokographen (CTG) überwacht. Dieses Gerät zeichnet gleichzeitig die Herzfrequenz des Kindes und die Wehentätigkeit der Mutter auf, um die Sicherheit von Mutter und Kind zu gewährleisten. Zusätzlich kann der Geburtsfortschritt durch vaginale Untersuchungen beurteilt werden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit Wehenschmerzen umzugehen:
In bestimmten medizinischen Situationen kann es notwendig sein, Wehen künstlich einzuleiten (z.B. bei Übertragung oder einem vorzeitigen Blasensprung). Dies geschieht häufig mit Oxytocin oder Prostaglandinen. Umgekehrt können bei Frühgeburtsbestrebungen wehenhemmende Medikamente (Tokolytika) eingesetzt werden, um eine Frühgeburt zu verzögern.
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