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Die Xanthomanalyse ist eine diagnostische Untersuchung zur Beurteilung von Xanthomen – gelblichen Fettablagerungen in der Haut – und dient der Abklärung von Fettstoffwechselstörungen.
Die Xanthomanalyse ist eine diagnostische Untersuchung zur Beurteilung von Xanthomen – gelblichen Fettablagerungen in der Haut – und dient der Abklärung von Fettstoffwechselstörungen.
Die Xanthomanalyse bezeichnet die systematische klinische und labormedizinische Untersuchung von Xanthomen. Xanthome sind gelblich-orange gefärbte Ablagerungen von Lipiden (Fetten) in der Haut, den Sehnen oder anderen Geweben. Sie entstehen, wenn bestimmte Immunzellen, sogenannte Makrophagen, überschüssige Fettstoffe aufnehmen und sich im Gewebe ansammeln. Die Analyse dieser Ablagerungen liefert wichtige Hinweise auf zugrundeliegende Fettstoffwechselstörungen (Dyslipidämien) und damit verbundene Erkrankungen.
Im Rahmen der Xanthomanalyse werden verschiedene Typen von Xanthomen unterschieden, da ihre Form und Lokalisation auf spezifische Stoffwechselstörungen hinweisen können:
Xanthome entstehen meist im Zusammenhang mit Störungen des Fettstoffwechsels. Die Xanthomanalyse hilft dabei, folgende Erkrankungen zu identifizieren:
Der erste Schritt der Xanthomanalyse ist die sorgfältige klinische Inspektion der Haut, der Sehnen und der Schleimhäute durch eine Ärztin oder einen Arzt. Art, Größe, Farbe und Lokalisation der Ablagerungen werden dokumentiert und bewertet.
Ergänzend zur klinischen Untersuchung werden Blutuntersuchungen durchgeführt, um das Lipidprofil zu bestimmen. Dabei werden folgende Werte gemessen:
In unklaren Fällen kann eine Gewebeprobe (Biopsie) des Xanthoms entnommen und unter dem Mikroskop untersucht werden. Charakteristisch sind dabei sogenannte Schaumzellen – lipidbeladene Makrophagen, die das typische histologische Bild eines Xanthoms ergeben.
Bei Verdacht auf eine erblich bedingte Fettstoffwechselstörung kann eine molekulargenetische Untersuchung sinnvoll sein, um Mutationen in Genen wie LDLR, APOB oder PCSK9 nachzuweisen.
Die Xanthomanalyse ist klinisch bedeutsam, weil Xanthome häufig als äußeres Zeichen einer erhöhten kardiovaskulären Risikolage gelten. Stark erhöhte Blutfettwerte begünstigen die Entstehung von Arteriosklerose und können langfristig zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung der zugrundeliegenden Fettstoffwechselstörung ist daher entscheidend.
Die Behandlung richtet sich nach der zugrundenliegenden Ursache der Xanthombildung. Mögliche Therapieansätze umfassen:
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