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Xenobiotikatoleranz bezeichnet die Fähigkeit des Organismus, körperfremde Substanzen wie Medikamente oder Umweltgifte zu verarbeiten und zu tolerieren.
Xenobiotikatoleranz bezeichnet die Fähigkeit des Organismus, körperfremde Substanzen wie Medikamente oder Umweltgifte zu verarbeiten und zu tolerieren.
Xenobiotikatoleranz beschreibt die Fähigkeit eines biologischen Organismus, gegenüber körperfremden chemischen Substanzen – sogenannten Xenobiotika – eine Toleranz zu entwickeln oder diese ohne schwerwiegende Schäden zu verarbeiten. Der Begriff setzt sich aus dem griechischen Wort xenos (fremd) und bios (Leben) zusammen. Xenobiotika umfassen Medikamente, Pestizide, Umweltschadstoffe, Lebensmittelzusatzstoffe und industrielle Chemikalien.
Der menschliche Körper verfügt über ein komplexes Entgiftungssystem, das Xenobiotika erkennt, chemisch verändert und ausscheidet. Dieses System arbeitet hauptsächlich in der Leber, aber auch in Darm, Niere, Lunge und Haut. Es gliedert sich in zwei Hauptphasen:
Die Ausprägung dieser Toleranz ist individuell verschieden und wird durch genetische Faktoren, Alter, Ernährung, Gesundheitszustand und Vorexposition gegenüber Fremdstoffen beeinflusst.
Die Xenobiotikatoleranz kann auf verschiedenen Mechanismen beruhen:
Die Xenobiotikatoleranz hat erhebliche Bedeutung in der Medizin und Pharmakologie:
Die individuelle Ausprägung der Xenobiotikatoleranz wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst:
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