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Die Xerodermiebehandlung umfasst medizinische und pflegende Maßnahmen gegen krankhaft trockene Haut. Ziel ist es, die Hautbarriere zu stärken, Feuchtigkeit zu spenden und Juckreiz zu lindern.
Die Xerodermiebehandlung umfasst medizinische und pflegende Maßnahmen gegen krankhaft trockene Haut. Ziel ist es, die Hautbarriere zu stärken, Feuchtigkeit zu spenden und Juckreiz zu lindern.
Xerodermie (auch Xeroderma genannt) bezeichnet eine krankhaft trockene Haut, die durch einen Mangel an Feuchtigkeit und Hautfetten entsteht. Die betroffene Haut wirkt rau, schuppig und gespannt und kann zu starkem Juckreiz führen. Xerodermie kann sowohl als eigenständige Erkrankung als auch als Symptom anderer Grunderkrankungen auftreten, wie etwa Neurodermitis, Psoriasis oder Schilddrüsenerkrankungen.
Die Ursachen für trockene Haut sind vielfältig. Zu den häufigsten Auslösern zählen:
Typische Beschwerden bei Xerodermie umfassen:
Die Diagnose der Xerodermie erfolgt in erster Linie durch eine klinische Untersuchung beim Dermatologen oder Allgemeinarzt. Der Arzt beurteilt den Hautzustand und befragt den Patienten zu Lebensgewohnheiten, Hautpflegeprodukten und möglichen Grunderkrankungen. Bei Verdacht auf eine zugrunde liegende Erkrankung können Blutuntersuchungen (z. B. Schilddrüsenwerte, Blutzucker, Nierenwerte) oder eine Hautbiopsie angeordnet werden.
Die Behandlung der Xerodermie richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad. Zentrales Ziel ist die Wiederherstellung und Pflege der Hautbarriere.
Die wichtigste Maßnahme ist die regelmäßige Anwendung von Emollientien – rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten. Diese enthalten oft folgende Wirkstoffe:
Bei entzündlichen Begleitreaktionen oder starkem Juckreiz kommen folgende Mittel zum Einsatz:
Liegt der Xerodermie eine Grunderkrankung zugrunde (z. B. Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktion oder Niereninsuffizienz), ist die Behandlung der Ursache entscheidend, um die Hauttrockenheit dauerhaft zu verbessern.
Bei schwerer oder therapieresistenter Xerodermie empfiehlt sich die Betreuung durch einen Dermatologen. In spezialisierten Hautkliniken stehen zudem Behandlungen wie Lichttherapie (UV-Therapie) oder individuelle Rezepturen aus der Apotheke zur Verfügung.
Einer Xerodermie lässt sich durch konsequente Hautpflege, geeignete Pflegeprodukte und die Vermeidung auslösender Faktoren wirkungsvoll vorbeugen. Besonders in den Wintermonaten sollte die Hautpflegeroutine intensiviert werden.
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