Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ X
Menü
Premium Nahrungsergänzungsmittel | artgerecht

FSME Zeckenbiss – Symptome, Impfung & Behandlung

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine durch Zeckenbisse übertragene Viruserkrankung, die das Gehirn und die Hirnhaut schädigen kann. Eine Schutzimpfung ist die wichtigste Vorbeugemaßnahme.

Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen
Lexikon Navigation

Wissenswertes über "FSME Zeckenbiss"

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine durch Zeckenbisse übertragene Viruserkrankung, die das Gehirn und die Hirnhaut schädigen kann. Eine Schutzimpfung ist die wichtigste Vorbeugemaßnahme.

Was ist FSME?

FSME steht für Frühsommer-Meningoenzephalitis, eine Virusinfektion, die durch den Biss infizierter Zecken übertragen wird. Der Erreger ist das FSME-Virus, ein Flavivirus, das hauptsächlich in bestimmten Risikogebieten Mittel- und Osteuropas sowie Asiens vorkommt. In Deutschland gelten vor allem Bayern und Baden-Württemberg als FSME-Risikogebiete. Der Name bezieht sich auf die häufigste Übertragungszeit im Frühjahr und Sommer, wenn Zecken besonders aktiv sind.

Wie wird FSME übertragen?

Die Übertragung des FSME-Virus erfolgt hauptsächlich durch den Biss der Gemeinen Holzbocke (Ixodes ricinus). Das Virus gelangt bereits kurz nach dem Anheften der Zecke in die Blutbahn des Menschen – daher hilft schnelles Entfernen der Zecke nicht sicher vor einer Infektion. Selten kann FSME auch durch den Genuss von roher Milch infizierter Tiere übertragen werden.

Symptome

Der Verlauf der FSME ist zweiphasig:

  • Erste Phase (nach 7–14 Tagen): Grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Gliederschmerzen. Viele Infektionen bleiben auf diese Phase beschränkt.
  • Zweite Phase (nach einer beschwerdefreien Periode): Bei etwa 10 % der Infizierten kommt es zu einer Beteiligung des Zentralnervensystems (ZNS). Dies kann sich als Meningitis (Hirnhautentzündung), Enzephalitis (Gehirnentzündung) oder Myelitis (Rückenmarksentzündung) äußern.

Symptome der zweiten Phase umfassen:

  • Starke Kopfschmerzen
  • Hohes Fieber
  • Nackensteifigkeit
  • Lähmungserscheinungen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Sprechstörungen

Diagnose

Die Diagnose erfolgt durch eine Blutuntersuchung auf spezifische Antikörper gegen das FSME-Virus (IgM und IgG). Bei Verdacht auf ZNS-Beteiligung wird zusätzlich eine Liquorpunktion (Entnahme von Rückenmarksflüssigkeit) durchgeführt. Bildgebende Verfahren wie MRT können eingesetzt werden, um Entzündungen im Gehirn sichtbar zu machen.

Behandlung

Gegen das FSME-Virus gibt es keine spezifische antivirale Therapie. Die Behandlung erfolgt symptomatisch, also auf die Linderung der Beschwerden ausgerichtet:

  • Bettruhe und körperliche Schonung
  • Fiebersänkende und schmerzlindernde Medikamente
  • Bei schweren Verläufen: stationäre Behandlung auf einer Intensivstation
  • Physiotherapie und neurologische Rehabilitation bei Folgeschäden

Vorbeugung und Impfung

Die wirksamste Vorbeugemaßnahme gegen FSME ist die Schutzimpfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für alle Personen, die in FSME-Risikogebieten leben oder diese bereisen. Die Grundimmunisierung besteht aus drei Impfstoffdosen; Auffrischungsimpfungen werden alle 3 bis 5 Jahre empfohlen. Zusätzlich helfen folgende Maßnahmen, Zeckenbisse zu vermeiden:

  • Helle, bedeckende Kleidung beim Aufenthalt in Wald und Wiesen
  • Verwendung von Insektenabwehrmitteln (Repellentien)
  • Regelmäßige Körperkontrolle nach Aufenthalten im Freien
  • Zecken so früh wie möglich mit einer Zeckenzange oder Pinzette entfernen

Quellen

  1. Robert Koch-Institut (RKI): FSME – Frühsommer-Meningoenzephalitis. RKI-Ratgeber. Verfügbar unter: https://www.rki.de
  2. Ständige Impfkommission (STIKO): Empfehlungen zur FSME-Impfung. Epidemiologisches Bulletin, 2023.
  3. Mansfield KL et al. – Tick-borne encephalitis virus – a review of an emerging zoonosis. Journal of General Virology, 2009;90(8):1781–1794.

Meistgekaufte Produkte

Rabatt
natural iron supplement premium plantderived mineralcomplex?ts=1751927698

Durchschnittliche Bewertung von 4.94 von 5 Sternen

Natural Iron CLN® | Eisen Komplex
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Glutenfrei
Laktosefrei
30 Kapseln
30 Kapseln
Verkaufspreis: 29,90 € Regulärer Preis: 35,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
lactoferrin kapseln 60 premium eisenbindung immunschutz laktosefrei milch?ts=1751997240

Durchschnittliche Bewertung von 4.85 von 5 Sternen

Lactoferrin CLN® 400 mg (60 Stk.)

Der universelle Immunschutz

Als eines der wertvollsten körpereigenen Immunproteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Laktosefrei
Höchste Reinheit
60 Kapseln
60 Kapseln
Regulärer Preis: 59,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
floral lactoferrin cln mundflora lutschtabletten?ts=1779887262

Durchschnittliche Bewertung von 4.96 von 5 Sternen

Floral | Zahnpflege Lutschtabletten

Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege

Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Kölner Liste
Laktosefrei
Zahnfreundlich
Höchste Reinheit
30 Lutschtabletten
Regulärer Preis: 22,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.

Die neusten Einträge

3 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

E61.1

E61.1 ist der ICD-10-Code für Eisenmangel ohne Anämie. Eisen ist ein lebenswichtiges Spurenelement für den Sauerstofftransport und viele Stoffwechselprozesse.

Zeckenbiss Kopfschmerzen

Kopfschmerzen nach einem Zeckenbiss können auf übertragene Infektionen wie Borreliose oder FSME hinweisen. Eine ärztliche Abklärung ist wichtig.

R52.2

R52.2 ist der ICD-10-Code für chronischen Schmerz. Chronischer Schmerz bezeichnet Schmerzempfindungen, die über mehr als drei Monate anhalten und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Verwandte Suchbegriffe: FSME Zeckenbiss