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Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS) ist mehr als Müdigkeit. Erfahre, wie sich das Syndrom äußert, wie man es diagnostiziert und was Betroffenen helfen kann.
Das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) ist eine komplexe, multisystemische Erkrankung, die durch anhaltende, lähmende Erschöpfung und eine erhebliche Belastungsintoleranz gekennzeichnet ist.
Typisch ist die sogenannte Post-Exertional Malaise (PEM) – eine Verschlechterung der Symptome nach körperlicher oder geistiger Anstrengung, die nicht im Verhältnis zur Belastung steht und teils Tage anhält.
Zu den häufigsten Symptomen zählen Fatigue, Schlafstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie Kreislaufprobleme. Viele Betroffene leiden unter Muskelschmerzen, neurologischen Symptomen, Temperaturregulationsstörungen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie Immundysregulation. Das Syndrom beginnt oft nach einer Infektionskrankheit, etwa durch Epstein-Barr-Virus, Influenza oder COVID-19 (Long COVID).
Die Diagnose ist eine Ausschlussdiagnose und erfolgt anhand internationaler Kriterien (z. B. Canadian Consensus Criteria, ICD-10 G93.3). Eine kausale Therapie existiert bislang nicht. Ansätze wie Pacing, energiemanagementbasierte Therapien, Mikronährstoffunterstützung (z. B. Q10, Magnesium, Vitamin B12, Omega-3, L-Carnitin) sowie psychosoziale Begleitung können die Lebensqualität verbessern. Wichtig zu wissen ist, dass körperliche Überforderung den Verlauf verschlechtert.
Literaturhinweise
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Vollumfängliche Mikronährstoffe aus Gemüse & Pflanzen extrahiert
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