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Kalte Füße – Ursachen, Symptome & Behandlung

Kalte Füße sind ein häufiges Symptom, das auf Durchblutungsstörungen, Nervenschäden oder andere Erkrankungen hinweisen kann. Erfahren Sie mehr über Ursachen und Behandlung.

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Wissenswertes über "Kalte Füße"

Kalte Füße sind ein häufiges Symptom, das auf Durchblutungsstörungen, Nervenschäden oder andere Erkrankungen hinweisen kann. Erfahren Sie mehr über Ursachen und Behandlung.

Was sind kalte Füße?

Kalte Füße beschreiben das Gefühl von Kälte an den Füßen, das entweder durch äußere Temperatureinflüsse oder durch innere körperliche Ursachen entstehen kann. Während gelegentlich kalte Füße in kalter Umgebung völlig normal sind, können dauerhaft oder wiederkehrend kalte Füße ein Hinweis auf eine zugrunde liegende Erkrankung sein. Das Symptom betrifft Menschen aller Altersgruppen, ist jedoch bei älteren Personen und Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen häufiger anzutreffen.

Ursachen

Die Ursachen für kalte Füße sind vielfältig. Sie reichen von harmlosen, vorübergehenden Faktoren bis hin zu behandlungsbedürftigen medizinischen Zuständen.

Häufige Ursachen

  • Durchblutungsstörungen: Eine eingeschränkte Durchblutung der Beine und Füße ist eine der häufigsten Ursachen. Dazu zählen die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), bei der die Arterien verengt oder verstopft sind.
  • Raynaud-Syndrom: Bei diesem Zustand reagieren die kleinen Blutgefäße in den Extremitäten übermäßig stark auf Kälte oder Stress, was zu einer vorübergehenden Minderdurchblutung führt.
  • Diabetes mellitus: Erhöhte Blutzuckerwerte können die Nerven und Blutgefäße schädigen (diabetische Neuropathie und Angiopathie), was zu kalten und tauben Füßen führt.
  • Hypothyreose: Eine Schilddrüsenunterfunktion verlangsamt den Stoffwechsel und kann zu einem dauerhaften Kältegefühl führen.
  • Anämie: Blutarmut reduziert den Sauerstofftransport im Blut, was zu Kältegefühl in den Extremitäten führen kann.
  • Nervenschäden (Neuropathie): Beschädigte Nerven können Temperatursignale falsch weiterleiten und ein Kältegefühl erzeugen.
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie): Ein zu niedriger Blutdruck kann die Durchblutung der äußersten Körperstellen wie Füße und Hände beeinträchtigen.
  • Stress und Angst: Psychischer Stress kann über das Nervensystem eine Gefäßverengung auslösen und zu kalten Füßen führen.

Symptome und Begleiterscheinungen

Kalte Füße können als alleiniges Symptom auftreten oder von weiteren Beschwerden begleitet werden, die auf die zugrunde liegende Ursache hinweisen:

  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln (Parästhesien) in den Füßen
  • Verfärbungen der Haut (blass, bläulich oder rötlich)
  • Schmerzen beim Gehen, die sich in Ruhe bessern (Claudicatio intermittens)
  • Trockene, rissige oder schlecht heilende Haut an den Füßen
  • Schwellungen der Beine oder Füße
  • Allgemeines Kältegefühl am gesamten Körper

Diagnose

Zur Abklärung der Ursache kalter Füße führt der Arzt oder die Ärztin zunächst eine gründliche Anamnese (Krankengeschichte) und körperliche Untersuchung durch. Dabei werden unter anderem der Puls an den Fußarterien getastet und die Hautbeschaffenheit beurteilt. Folgende Untersuchungen können ergänzend eingesetzt werden:

  • Blutuntersuchungen: Messung von Blutzucker, Schilddrüsenwerten, Blutbild und Entzündungsmarkern
  • Doppler- und Duplexsonographie: Ultraschalluntersuchung zur Beurteilung des Blutflusses in den Gefäßen der Beine
  • Knöchel-Arm-Index (ABI): Vergleich des Blutdrucks am Knöchel mit dem am Arm zur Einschätzung einer pAVK
  • Nervenleitgeschwindigkeit (NLG): Messung der Nervenfunktion bei Verdacht auf Neuropathie
  • Kapillarmikroskopie: Beurteilung der kleinen Gefäße bei Verdacht auf Raynaud-Syndrom

Behandlung

Die Behandlung kalter Füße richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache:

Allgemeine Maßnahmen

  • Warme Socken und Schuhe tragen, um die Füße warm zu halten
  • Regelmäßige Bewegung zur Förderung der Durchblutung (z. B. Spazierengehen, Radfahren)
  • Fußgymnastik und Wechselbäder (abwechselnd warmes und kühles Wasser)
  • Verzicht auf Nikotin, da Rauchen die Gefäße verengt
  • Stressabbau durch Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation

Medizinische Behandlung

  • Bei pAVK: Medikamente zur Verbesserung der Durchblutung, Gefäßerweiterung oder operative Eingriffe (z. B. Ballondilatation, Bypass)
  • Bei Diabetes: Optimale Blutzuckereinstellung und spezielle Fußpflege
  • Bei Hypothyreose: Schilddrüsenhormonersatztherapie
  • Bei Anämie: Behandlung der Blutarmut je nach Ursache (z. B. Eisen- oder Vitaminpräparate)
  • Bei Raynaud-Syndrom: Calciumkanalblocker oder andere gefäßerweiternde Medikamente

Wann zum Arzt?

Gelegentlich kalte Füße, etwa im Winter oder bei Kälteexposition, sind in der Regel harmlos. Ein Arztbesuch ist jedoch empfehlenswert, wenn die Beschwerden dauerhaft oder wiederkehrend auftreten, von Schmerzen, Taubheit, Hautverfärbungen oder schlecht heilenden Wunden begleitet werden oder wenn bekannte Grunderkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen.

Quellen

  1. Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. (DGA): Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (2022). Verfügbar unter: www.dga-gefaessmedizin.de
  2. Herold G. et al.: Innere Medizin. Eigenverlag, Köln (2023).
  3. World Health Organization (WHO): Diabetes and Foot Care – Technical Report. WHO Press, Genf (2021). Verfügbar unter: www.who.int

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