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L-Asparaginsäure: Wirkung, Funktionen im Körper und Bedeutung im Stoffwechsel

Was ist L-Asparaginsäure? Erklärung der Aminosäure, ihrer Rolle im Energiestoffwechsel, im Harnstoffzyklus und ihrer Bedeutung im Nervensystem.

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Wissenswertes über "L-Asparginsäure"

L-Asparaginsäure ist eine natürlich vorkommende, nicht essentielle Aminosäure, die der menschliche Körper selbst synthetisieren kann. Sie spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, im Harnstoffzyklus und bei der Biosynthese anderer Aminosäuren.

Biochemische Eigenschaften von L-Asparaginsäure 

L-Asparaginsäure gehört zur Gruppe der sauren Aminosäuren und trägt bei physiologischem pH-Wert eine negative Ladung. Dadurch ist sie an vielen enzymatischen Reaktionen beteiligt und stabilisiert Proteinstrukturen. Die Aminosäure kommt natürlicherweise in zahlreichen eiweißreichen Lebensmitteln vor, unter anderem in:

  • Fleisch und Geflügel
  • Fisch und Meeresfrüchten
  • Hülsenfrüchten wie Sojabohnen und Linsen
  • Nüssen und Samen
  • Spargel

Da der menschliche Organismus L-Asparaginsäure selbst aus anderen Stoffwechselprodukten bilden kann, gilt sie als nicht essentielle Aminosäure.

Funktionen von L-Asparaginsäure im Körper

L-Asparaginsäure erfüllt mehrere wichtige biologische Aufgaben im Stoffwechsel.

Harnstoffzyklus

Sie ist ein zentraler Bestandteil des Harnstoffzyklus, über den giftiges Ammoniak aus dem Stickstoffstoffwechsel in Harnstoff umgewandelt und über die Nieren ausgeschieden wird.

Energiestoffwechsel

L-Asparaginsäure ist mit dem Citratzyklus verbunden, einem zentralen Prozess der zellulären Energieproduktion in den Mitochondrien.

Biosynthese anderer Aminosäuren

Sie dient als Ausgangsstoff für die Synthese verschiedener Aminosäuren, darunter: Asparagin, Methionin, Threonin und Lysin.

Funktion im Nervensystem

Im zentralen Nervensystem kann L-Asparaginsäure als exzitatorischer Neurotransmitter wirken und an der Signalübertragung zwischen Nervenzellen beteiligt sein.

L-Asparaginsäure in der Sporternährung

In der Sporternährung wird L-Asparaginsäure teilweise als Supplement eingesetzt, häufig in Form von Aspartat-Salzen wie Magnesiumaspartat oder Kaliumaspartat.

Es wird angenommen, dass diese Verbindungen die Ammoniakentgiftung während intensiver körperlicher Belastung unterstützen und dadurch Ermüdungserscheinungen reduzieren könnten. Die wissenschaftliche Evidenz für eine klare leistungssteigernde Wirkung beim gesunden Menschen ist jedoch nicht eindeutig. Einige Studien zeigen mögliche Effekte auf Erschöpfungsparameter, während andere keinen signifikanten Nutzen nachweisen konnten.

L-Asparaginsäure als Bestandteil von Aspartam

L-Asparaginsäure ist ein Bestandteil des Süßungsmittels Aspartam. Dieses besteht aus den beiden Aminosäuren L-Asparaginsäure und L-Phenylalanin. Es wird in vielen Lebensmitteln und Getränken als kalorienarmer Zuckerersatz verwendet. Menschen mit der genetischen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie (PKU) müssen Aspartam meiden, da ihr Körper Phenylalanin nicht ausreichend abbauen kann.

Zufuhr und Sicherheit

Da der Körper L-Asparaginsäure selbst herstellen kann, gibt es keine empfohlene tägliche Zufuhrmenge. Bei einer ausgewogenen Ernährung wird der Bedarf in der Regel vollständig gedeckt. Eine gezielte Supplementierung ist für gesunde Menschen in der Regel nicht erforderlich. Sehr hohe Mengen exzitatorischer Aminosäuren könnten theoretisch neurotoxische Effekte haben, allerdings gelten normale Aufnahme- oder Supplementmengen als sicher.


Quellen

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Nelson, D. L., & Cox, M. M. (2021). Lehninger Principles of Biochemistry (8th ed.). W. H. Freeman.

Wu, G. (2009). Amino acids: metabolism, functions, and nutrition. Amino Acids37(1), 1–17. https://doi.org/10.1007/s00726-009-0269-0

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