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Losartan – Wirkung, Dosierung & Nebenwirkungen

Losartan ist ein blutdrucksenkendes Medikament aus der Gruppe der AT1-Rezeptorblocker. Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und zum Schutz der Nieren bei Diabetes eingesetzt.

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Wissenswertes über "Losartan"

Losartan ist ein blutdrucksenkendes Medikament aus der Gruppe der AT1-Rezeptorblocker. Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und zum Schutz der Nieren bei Diabetes eingesetzt.

Was ist Losartan?

Losartan ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das zur Gruppe der Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB), auch Sartane genannt, gehört. Es wird vor allem zur Behandlung von Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) eingesetzt. Darüber hinaus findet es Anwendung bei Herzinsuffizienz sowie zum Schutz der Nieren bei Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes und erhöhtem Blutdruck. Losartan ist als Wirkstoff weit verbreitet und in verschiedenen Dosierungen verfügbar, häufig als Losartan-Kalium-Salz.

Wirkmechanismus

Angiotensin II ist ein körpereigenes Hormon, das Blutgefässe verengt und dadurch den Blutdruck erhöht. Losartan blockiert gezielt die sogenannten AT1-Rezeptoren, an die Angiotensin II normalerweise bindet. Durch diese Blockade können die Blutgefässe nicht mehr so stark verengt werden, der Gefässwiderstand sinkt, und der Blutdruck normalisiert sich. Gleichzeitig wird die Ausschüttung von Aldosteron gehemmt, was zu einer verminderten Natrium- und Wasserretention in den Nieren führt – ein zusätzlicher blutdrucksenkender Effekt.

Anwendungsgebiete

  • Arterielle Hypertonie: Senkung eines erhöhten Blutdrucks bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren.
  • Diabetische Nephropathie: Schutz der Nieren bei Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und erhöhtem Kreatinin im Blut.
  • Herzinsuffizienz: Behandlung von Patientinnen und Patienten, die ACE-Hemmer nicht vertragen.
  • Schlaganfallprävention: Verringerung des Schlaganfallrisikos bei Hochdruckpatientinnen und -patienten mit linksventrikulärer Hypertrophie.

Dosierung

Die übliche Startdosis bei Bluthochdruck beträgt 50 mg einmal täglich. Bei Bedarf kann die Dosis auf bis zu 100 mg täglich erhöht werden. Bei älteren Patientinnen und Patienten, bei eingeschränkter Leberfunktion oder bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika wird häufig mit einer niedrigeren Dosis von 25 mg begonnen. Losartan wird in der Regel als Tablette oral eingenommen und kann unabhängig von den Mahlzeiten angewendet werden. Die genaue Dosierung sollte stets von einer Ärztin oder einem Arzt festgelegt werden.

Nebenwirkungen

Losartan wird von den meisten Patientinnen und Patienten gut vertragen. Mögliche Nebenwirkungen umfassen:

  • Häufig: Schwindel, Müdigkeit, Hyperkaliämie (erhöhter Kaliumspiegel im Blut), Hypotonie (niedriger Blutdruck)
  • Gelegentlich: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Husten (deutlich seltener als bei ACE-Hemmern), Übelkeit, Bauchschmerzen
  • Selten: Angioödem (Schwellung unter der Haut, insbesondere im Gesicht), Nierenfunktionsstörungen, Leberwerterhöhungen

Im Gegensatz zu ACE-Hemmern verursacht Losartan deutlich seltener Reizhusten, da es den Abbau von Bradykinin nicht beeinflusst.

Gegenanzeigen und Wechselwirkungen

Losartan darf nicht eingenommen werden bei:

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
  • Schwangerschaft (besonders ab dem zweiten Trimenon), da der Wirkstoff dem Ungeborenen schaden kann
  • Schwerer Leberinsuffizienz
  • Gleichzeitiger Anwendung von Aliskiren bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes oder Niereninsuffizienz

Wichtige Wechselwirkungen bestehen mit kaliumsparenden Diuretika, NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika) wie Ibuprofen, Lithium sowie anderen blutdrucksenkenden Mitteln. Eine regelmässige Kontrolle des Blutdrucks, der Nierenwerte und des Kaliumspiegels ist während der Therapie empfohlen.

Quellen

  1. Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) – Fachinformation Losartan, verfügbar unter: www.ema.europa.eu
  2. Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL – Leitlinien zur Behandlung der arteriellen Hypertonie (2023)
  3. Goodman & Gilman's The Pharmacological Basis of Therapeutics, 13. Auflage, McGraw-Hill (2018)

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