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Torasemid: Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen

Torasemid ist ein Schleifendiuretikum, das zur Behandlung von Wassereinlagerungen und Bluthochdruck eingesetzt wird. Es foerdert die Ausscheidung von Wasser und Salzen ueber die Nieren.

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Wissenswertes über "Torasemid"

Torasemid ist ein Schleifendiuretikum, das zur Behandlung von Wassereinlagerungen und Bluthochdruck eingesetzt wird. Es foerdert die Ausscheidung von Wasser und Salzen ueber die Nieren.

Was ist Torasemid?

Torasemid ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Schleifendiuretika. Es wirkt in der Niere und foerdert die verstaerkte Ausscheidung von Wasser, Natrium und Chlorid ueber den Urin. Torasemid wird haeufig zur Behandlung von Oedemen (Wassereinlagerungen) und arteriellem Bluthochdruck eingesetzt.

Indikationen (Anwendungsgebiete)

Torasemid wird bei folgenden Erkrankungen und Zustaenden eingesetzt:

  • Herzinsuffizienz (Herzschwaeche) mit Fluessigkeitsansammlung in den Geweben
  • Lebererkrankungen wie Leberzirrhose mit Aszites (Bauchhoehlenerguss)
  • Nierenerkrankungen mit oedematoeser Symptomatik
  • Arterieller Bluthochdruck (Hypertonie)

Wirkmechanismus

Torasemid hemmt den sogenannten Na-K-2Cl-Cotransporter (NKCC2) in der aufsteigenden Henle-Schleife der Niere. Dadurch wird die Rueckresorption von Natrium, Kalium und Chlorid in den Nierentubuli blockiert. Als Folge verbleiben diese Ionen im Tubulussystem und ziehen osmotisch Wasser mit sich, was zu einer erhoehten Urinproduktion (Diurese) fuehrt. Zusaetzlich wirkt Torasemid vasodilatierend, also glaettend auf die Gefaesswandmuskulatur, was den blutdrucksenkenden Effekt verstaerkt.

Dosierung

Die Dosierung von Torasemid wird individuell vom behandelnden Arzt festgelegt und richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung sowie der Nierenfunktion des Patienten. Uebliche Dosierungsbereiche sind:

  • Oedeme bei Herzinsuffizienz: 5–20 mg taeglich, in schweren Faellen bis zu 200 mg
  • Oedeme bei Leber- oder Niereninsuffizienz: 5–20 mg taeglich
  • Arterieller Bluthochdruck: 2,5–5 mg taeglich

Torasemid wird in der Regel als Tablette eingenommen. Eine intravenoes verabreichbare Form steht ebenfalls zur Verfuegung.

Nebenwirkungen

Wie alle Medikamente kann Torasemid Nebenwirkungen hervorrufen. Zu den haeufigsten zaehlen:

  • Elektrolytveraenderungen: Hypokalaemie (Kaliummangel), Hyponatriamie (Natriummangel), Hypomagnasaemie
  • Dehydration (Austrocknung) bei uebermassiger Diurese
  • Schwindel, Kopfschmerzen und Muskelkraempfe
  • Erhoehhung des Blutzucker- und Harnsaeuresspiegels
  • Seltener: Hoerstorungen (vor allem bei sehr hohen Dosen)

Patienten sollten waehrend der Behandlung mit Torasemid regelmaessig Blut- und Nierenkontrollen durchfuehren lassen.

Wechselwirkungen

Torasemid kann mit anderen Arzneimitteln wechselwirken. Wichtige Wechselwirkungen sind:

  • ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Antagonisten: verstaerkte blutdrucksenkende Wirkung
  • Herzglykoside (z. B. Digoxin): erhoehtes Risiko fuer Rhythmusstoerungen bei Kaliummangel
  • Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR): abgeschwaechte diuretische Wirkung, erhoehtes Risiko einer Nierenschaedigung
  • Aminoglykosid-Antibiotika: erhoehtes Risiko fuer Hoer- und Nierenschaeden
  • Lithium: verzoegerte Ausscheidung, erhoehte Toxizitaet moeglich

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Torasemid darf nicht eingenommen werden bei:

  • Bekannter Ueberempfindlichkeit gegenueber Torasemid oder Sulfonylharnstoffen
  • Anurie (fehlende Urinproduktion) oder praerenalem Nierenversagen
  • Schwerer Hypokalaemie oder Hyponatriamie
  • In der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwaegung

Quellen

  1. Fachinformation Torasemid. Bundesinstitut fuer Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), aktuell gueltige Version.
  2. Mutschler E. et al. - Arzneimittelwirkungen: Lehrbuch der Pharmakologie, Klinischen Pharmakologie und Toxikologie. 10. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2013.
  3. Brater DC. - Diuretic therapy. New England Journal of Medicine, 1998; 339(6): 387-395.

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