Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ X
Menü
Premium Nahrungsergänzungsmittel | artgerecht

M76.2 – Tractus-iliotibialis-Syndrom

M76.2 ist der ICD-10-Code für den Tractus-iliotibialis-Syndrom, auch bekannt als Läufer­knie. Er beschreibt eine schmerzhafte Überlastung außen am Knie.

Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen
Lexikon Navigation

Wissenswertes über "M76.2"

M76.2 ist der ICD-10-Code für den Tractus-iliotibialis-Syndrom, auch bekannt als Läufer­knie. Er beschreibt eine schmerzhafte Überlastung außen am Knie.

Was ist M76.2?

Der ICD-10-Code M76.2 steht für das Tractus-iliotibialis-Syndrom (auch: Iliotibialband-Syndrom oder IT-Band-Syndrom), im Volksmund häufig als Läuferknie bezeichnet. Es handelt sich um eine Überlastungsverletzung im Bereich der Außenseite des Kniegelenks, die vor allem bei Ausdauersportlern auftritt.

Ursachen

Das Syndrom entsteht durch wiederholte Reibung des Tractus iliotibialis – einem langen Bindegewebsstreifen, der von der Hüfte über den Oberschenkel bis zum Schienbein verläuft – über den seitlichen Knochenvorsprung des Kniegelenks (Epicondylus lateralis femoris). Häufige Auslöser sind:

  • Intensives Laufen, insbesondere bergab oder auf harten Untergründen
  • Plötzliche Steigerung des Trainingsumfangs
  • Muskuläre Dysbalancen, insbesondere schwache Hüftabduktoren
  • Anatomische Besonderheiten wie O-Beine oder Beinlängendifferenz
  • Falsches Schuhwerk oder verschlissene Laufschuhe

Symptome

Das Leitsymptom ist ein stechender oder brennender Schmerz an der Außenseite des Knies, der typischerweise während oder nach körperlicher Belastung auftritt. Folgende Beschwerden können auftreten:

  • Schmerzen bei Beugung des Knies zwischen 20 und 30 Grad (sogenannter „Impingement-Winkel“)
  • Schwellung oder Wärmegefühl außen am Knie
  • Schmerzzunahme beim Treppsteigen oder bergab Gehen
  • Im fortgeschrittenen Stadium auch Ruheschmerz

Diagnose

Die Diagnose wird in der Regel klinisch gestellt. Der Arzt erhebt eine detaillierte Anamnese und führt eine körperliche Untersuchung durch. Spezifische Tests sind:

  • Ober-Test: Prüft die Dehnbarkeit und Spannung des Tractus iliotibialis
  • Noble-Kompressionstest: Druckschmerz über dem Epicondylus lateralis bei 30-Grad-Kniebeugung
  • Bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT (Magnetresonanztomografie) zur Ausschlussdiagnostik und Beurteilung von Begleitschäden

Behandlung

Konservative Therapie

In den meisten Fällen ist eine konservative Behandlung erfolgreich. Sie umfasst:

  • Sportpause oder Belastungsreduktion: Vermeidung schmerzauslösender Aktivitäten
  • Physiotherapie: Dehnung und Kräftigung des Tractus iliotibialis, der Hüftmuskulatur und der Oberschenkelmuskulatur
  • Faszienrolle (Foam Rolling): Selbstmassage zur Entspannung des Bindegewebes
  • Entzündungshemmende Medikamente (NSAR wie Ibuprofen) zur Schmerzlinderung
  • Kälteanwendungen (Kryotherapie) zur lokalen Entzündungsdämpfung
  • Anpassung des Laufstils, Schuhwerküberprüfung und ggf. Einlagenversorgung

Erweiterte Therapie

Bei anhaltenden Beschwerden kommen zusätzliche Therapieoptionen infrage:

  • Kortikosteroid-Injektionen zur lokalen Entzündungshemmung
  • Stosswellentherapie
  • In sehr seltenen Fällen operative Eingriffe zur Entlastung des Tractus iliotibialis

Prognose

Bei konsequenter Behandlung und Anpassung der Trainingsgewohnheiten ist die Prognose sehr gut. Die meisten Betroffenen sind nach wenigen Wochen bis Monaten wieder vollständig beschwerdefrei.

Quellen

  1. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI): ICD-10-GM Version 2024 – M76.2 Tractus-iliotibialis-Syndrom.
  2. Lavine R. Iliotibial band friction syndrome. Current Reviews in Musculoskeletal Medicine. 2010;3(1-4):18-22. doi:10.1007/s12178-010-9061-8.
  3. Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU): Knieschmerz bei Sportlern – Diagnostik und Therapie. 2022.

Meistgekaufte Produkte

Rabatt
natural iron supplement premium plantderived mineralcomplex?ts=1751927698

Durchschnittliche Bewertung von 4.94 von 5 Sternen

Natural Iron CLN® | Eisen Komplex
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Glutenfrei
Laktosefrei
30 Kapseln
30 Kapseln
Verkaufspreis: 29,90 € Regulärer Preis: 35,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
lactoferrin kapseln 60 premium eisenbindung immunschutz laktosefrei milch?ts=1751997240

Durchschnittliche Bewertung von 4.85 von 5 Sternen

Lactoferrin CLN® 400 mg (60 Stk.)

Der universelle Immunschutz

Als eines der wertvollsten körpereigenen Immunproteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Laktosefrei
Höchste Reinheit
60 Kapseln
60 Kapseln
Regulärer Preis: 59,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
floral lactoferrin cln mundflora lutschtabletten?ts=1779887262

Durchschnittliche Bewertung von 4.96 von 5 Sternen

Floral | Zahnpflege Lutschtabletten

Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege

Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Kölner Liste
Laktosefrei
Zahnfreundlich
Höchste Reinheit
30 Lutschtabletten
Regulärer Preis: 22,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.

Die neusten Einträge

3 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

K92.2

K92.2 ist der ICD-10-Code für eine gastrointestinale Blutung, die keiner spezifischen Ursache zugeordnet werden kann. Sie kann den gesamten Magen-Darm-Trakt betreffen.

M84.4

M84.4 bezeichnet laut ICD-10 die Stressfraktur (Ermüdungsfraktur), einen Knochenbruch durch wiederholte Belastung ohne direkte Gewalteinwirkung.

M76.8

M76.8 bezeichnet sonstige Enthesopathien der unteren Extremität. Diese Erkrankungen betreffen Sehnenansätze und Bänder und verursachen Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen.

Verwandte Suchbegriffe: M76.2