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Aldosteronexzess – Ursachen, Symptome & Therapie

Aldosteronexzess bezeichnet eine übermäßige Produktion des Hormons Aldosteron, die zu Bluthochdruck und Kaliummangel führen kann.

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Wissenswertes über "Aldosteronexzess"

Aldosteronexzess bezeichnet eine übermäßige Produktion des Hormons Aldosteron, die zu Bluthochdruck und Kaliummangel führen kann.

Was ist Aldosteronexzess?

Ein Aldosteronexzess liegt vor, wenn die Nebennieren zu viel des Mineralokortikoids Aldosteron produzieren. Aldosteron ist ein lebenswichtiges Hormon, das den Salz- und Wasserhaushalt des Körpers reguliert, indem es die Rückresorption von Natrium in der Niere fördert und die Ausscheidung von Kalium steigert. Ein Überschuss dieses Hormons führt zu einer Reihe von Stoffwechselstörungen, allen voran zu Bluthochdruck (Hypertonie) und einem erniedrigten Kaliumspiegel im Blut (Hypokaliämie).

Ursachen

Man unterscheidet zwei Hauptformen des Aldosteronexzesses:

  • Primärer Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom): Entsteht durch eine autonome, von der normalen Regulation unabhängige Überproduktion von Aldosteron in der Nebennierenrinde. Die häufigsten Ursachen sind ein einseitiges gutartiges Adenom (Conn-Adenom) oder eine beidseitige Hyperplasie der Nebennierenrinde.
  • Sekundärer Hyperaldosteronismus: Entsteht als Reaktion auf eine erhöhte Aktivität des Renin-Angiotensin-Systems, ausgelöst durch Zustände wie Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, Nierenarterienstenose oder Dehydratation, die den Körper dazu veranlassen, mehr Aldosteron anzufordern.

Symptome

Viele Betroffene haben zunächst keine oder nur unspezifische Beschwerden. Typische Symptome des Aldosteronexzesses umfassen:

  • Anhaltender, schwer einstellbarer Bluthochdruck
  • Muskelschwäche und Muskelkrämpfe (Folge der Hypokaliämie)
  • Erhöhter Durst und vermehrter Harndrang (Polydipsie und Polyurie)
  • Kopfschmerzen und allgemeine Erschöpfung
  • Herzrhythmusstörungen (bei ausgeprägtem Kaliummangel)
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen

Diagnose

Die Diagnose des Aldosteronexzesses erfolgt in mehreren Schritten:

Labordiagnostik

Der erste Schritt ist die Bestimmung des Aldosteron-Renin-Quotienten (ARQ) im Blut. Ein erhöhter Quotient bei erhöhtem Aldosteron und supprimiertem Renin gilt als wichtigstes Screening-Merkmal für den primären Hyperaldosteronismus. Ergänzend werden der Kaliumspiegel sowie weitere Elektrolyte im Blut gemessen.

Bestätigungstests

Zur Bestätigung werden spezifische Funktionstests wie der Kochsalzinfusionstest oder der Fludrokortison-Suppressionstest eingesetzt, um eine autonome Aldosteronsekretion nachzuweisen.

Bildgebung

Mittels CT oder MRT der Nebennieren wird nach einem Adenom oder einer Hyperplasie gesucht. Für eine genaue seitengetrennte Zuordnung kann zusätzlich ein Nebennierenvenensampling (AVS) durchgeführt werden.

Behandlung

Die Therapie richtet sich nach der Ursache:

Chirurgische Behandlung

Bei einem einseitigen Adenom ist die operative Entfernung der betroffenen Nebenniere (Adrenalektomie) die bevorzugte Therapie. In vielen Fällen normalisieren sich Blutdruck und Kaliumspiegel nach dem Eingriff dauerhaft.

Medikamentöse Behandlung

Bei beidseitiger Hyperplasie oder wenn eine Operation nicht möglich ist, werden Mineralokortikoid-Rezeptorantagonisten eingesetzt. Das wichtigste Medikament ist Spironolacton, alternativ kann Eplerenon verwendet werden. Diese Wirkstoffe blockieren die Wirkung des überschüssigen Aldosterons und senken effektiv den Blutdruck sowie den Kaliummangel.

Quellen

  1. Funder JW et al. - The Management of Primary Aldosteronism: Case Detection, Diagnosis, and Treatment: An Endocrine Society Clinical Practice Guideline. Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 2016.
  2. Rossi GP et al. - Primary Aldosteronism: An Updated Practical Approach for Diagnosis and Treatment. Journal of the American College of Cardiology, 2019.
  3. Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) - Leitlinie Primärer Hyperaldosteronismus, 2022.

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