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An overactive bladder causes frequent urination and urgency. Learn about the causes and how training and nutrition can restore balance.
Add as Preferred SourceEine Reizblase (überaktive Blase) ist eine Funktionsstörung der Harnblase, bei der ein ständiger oder plötzlicher Harndrang besteht, oft auch ohne tatsächliche Blasenfüllung.
Typisch sind häufige Toilettengänge, unvollständige Entleerung und gelegentliche Inkontinenz, meist ohne erkennbare Infektion oder organische Ursache. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, da hormonelle Veränderungen, Beckenbodenbelastungen oder Stress eine Rolle spielen können.
Ursächlich liegen meist Störungen der Nerven- oder Muskelsteuerung der Blase vor. Auch psychische Belastungen, chronische Entzündungen, Kälte oder hormonelle Umstellungen in den Wechseljahren können die Blasenmuskulatur überempfindlich machen. In manchen Fällen werden die Symptome durch Koffein, Alkohol oder bestimmte Medikamente verstärkt. Die Reizblase ist zwar harmlos, kann jedoch die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.
Die Behandlung umfasst Blasentraining, Beckenbodengymnastik und Verhaltensänderungen, um die Kontrolle über den Harndrang zu verbessern. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Magnesium, Vitamin B1 und pflanzlichen Sekundärstoffen (z. B. Kürbiskernextrakt, Brennnessel, Cranberry) kann die Blasenmuskulatur beruhigen und Entzündungsprozesse hemmen. In schweren Fällen kommen Anticholinergika oder Beta-3-Agonisten zum Einsatz, die die Blasenaktivität regulieren.
Wichtigste Fakten zur Reizblase