Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ Sichere Dir ein kostenloses Melatonin Spray ab einem Einkaufswert von 100€ X
Menü
Premium Nahrungsergänzungsmittel | artgerecht

L05.9 Pilonidalsinus ohne Abszess – ICD-10

L05.9 bezeichnet einen Pilonidalsinus ohne Abszessbildung. Dabei handelt es sich um eine Zyste oder einen Gang im Steissbereich, der durch eingewachsene Haare entstehen kann.

Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen Tipps & Infos zu Gesundheitsthemen
Lexikon Navigation

Wissenswertes über "L05.9"

L05.9 bezeichnet einen Pilonidalsinus ohne Abszessbildung. Dabei handelt es sich um eine Zyste oder einen Gang im Steissbereich, der durch eingewachsene Haare entstehen kann.

Was ist L05.9?

Der ICD-10-Code L05.9 steht für Pilonidalsinus ohne Abszess. Ein Pilonidalsinus (auch Pilonidalzyste oder Steissbeinfistel genannt) ist eine Erkrankung der Haut und des Unterhautgewebes im Bereich des Steißbeins, häufig in der Rima ani (Gesasspalt). Es handelt sich dabei um einen kleinen Hohlraum oder Gang (Sinus), der sich mit eingewachsenen Haaren, Hautschuppen und Debris füllen kann.

Ursachen

Die genaue Entstehungsursache ist nicht vollständig geklärt, es werden jedoch folgende Faktoren diskutiert:

  • Eingewachsene Haare: Haare bohren sich in die Haut ein und verursachen eine Fremdkörperreaktion.
  • Mechanische Belastung: Langes Sitzen, Reibung und Druck im Gesassbereich begünstigen die Entstehung.
  • Starke Behaarung: Besonders häufig bei stark behaarten Personen.
  • Schweiss und mangelnde Hygiene: Können die Entstehung und Verschlimmerung begünstigen.
  • Genetische Veranlagung: Eine familiäre Häufung wird beobachtet.

Symptome

Bei L05.9 (ohne Abszessbildung) können die Beschwerden mild bis deutlich ausgeprägt sein:

  • Schmerzen oder Druckgefühl im Steißbeinbereich
  • Sichtbare kleine Öffnung oder Grube in der Gesasspaltregion
  • Gelegentlicher Ausfluss von Sekret oder Blut
  • Lokale Rötung und Schwellung ohne ausgepragte Abszessbildung
  • Juckreiz oder Fremdkorpergefuhl

Im Gegensatz zu L05.0 (Pilonidalsinus mit Abszess) besteht bei L05.9 keine oder nur eine geringe eitrige Entzündung.

Diagnose

Die Diagnose wird in der Regel klinisch gestellt:

  • Korperliche Untersuchung: Inspektion der Gesasspaltregion; typischerweise sind ein oder mehrere Pori (kleine Öffnungen) sichtbar.
  • Anamnese: Befragung zu Beschwerden, Dauer und Vorerkrankungen.
  • Bildgebung: In unklaren Fällen kann eine Ultraschalluntersuchung oder ein MRT zur Beurteilung der Ausdehnung eingesetzt werden.
  • Differentialdiagnose: Abgrenzung gegenüber Analfistel, Furunkel oder Hidradenitis suppurativa ist wichtig.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad und dem klinischen Bild:

Konservative Maßnahmen

  • Regelmäßige Reinigung und Rasur der betroffenen Region
  • Sitzbader und hautpflegende Maßnahmen
  • Depilationsmethoden (Laserhaarentfernung, Enthaarungscremes)

Chirurgische Therapie

  • Exzision des Sinus: Operative Entfernung des gesamten Sinus und der umgebenden Fistelgänge
  • Pit-Picking-Methode (Bascom I): Minimalinvasive Entfernung der Pori unter Erhalt des normalen Gewebes
  • Sinusektomie (Karydakis-Methode, Limberg-Lappen): Plastisch-chirurgische Techniken zur sicheren Defektdeckung und Rezidivreduktion

Die Wahl der Methode hängt vom Befund, der Ausdehnung und den Patientenwünschen ab. Nach der Operation ist eine regelmäßige Wundkontrolle essenziell.

Verlauf und Prognose

Ohne Behandlung kann ein Pilonidalsinus chronisch verlaufen und rezidivieren. Mit adaquater Therapie ist die Prognose gut. Rezidive sind möglich, können aber durch konsequente Nachsorge und Depilation reduziert werden.

Quellen

  1. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) / BfArM: ICD-10-GM Version 2024, Kapitel L05 – Pilonidalsinus.
  2. Iesalnieks I, Damin DC: Pilonidal sinus disease. In: Colorectal Disease, 2019; 21(8): 867–874.
  3. Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie (DGK): S3-Leitlinie Sinus pilonidalis, AWMF-Registernummer 081-009, 2020.

Meistgekaufte Produkte

Rabatt
natural iron supplement premium plantderived mineralcomplex?ts=1751927698

Durchschnittliche Bewertung von 4.94 von 5 Sternen

Natural Iron CLN® | Eisen Komplex
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Glutenfrei
Laktosefrei
30 Kapseln
30 Kapseln
Verkaufspreis: 29,90 € Regulärer Preis: 35,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
lactoferrin kapseln 60 premium eisenbindung immunschutz laktosefrei milch?ts=1751997240

Durchschnittliche Bewertung von 4.85 von 5 Sternen

Lactoferrin CLN® 400 mg (60 Stk.)

Der universelle Immunschutz

Als eines der wertvollsten körpereigenen Immunproteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
UV-Glas
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Ohne Zusatzstoffe
Kölner Liste
Laktosefrei
Höchste Reinheit
60 Kapseln
60 Kapseln
Regulärer Preis: 59,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
floral lactoferrin cln mundflora lutschtabletten?ts=1779887262

Durchschnittliche Bewertung von 4.96 von 5 Sternen

Floral | Zahnpflege Lutschtabletten

Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege

Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Laborgeprüft
Ohne Gentechnik
Kölner Liste
Laktosefrei
Zahnfreundlich
Höchste Reinheit
30 Lutschtabletten
Regulärer Preis: 22,90 €
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.

Die neusten Einträge

3 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

L08.1

L08.1 ist der ICD-10-Code für Erythrasma, eine bakterielle Hautinfektion durch Corynebacterium minutissimum mit rötlich-braunen Hautflächen.

L50.5

L50.5 ist der ICD-10-Code für Druckurtikaria, eine Hautkrankheit, bei der Druck auf die Haut Quaddeln und Schwellungen auslöst. Sie gehört zur Gruppe der physikalischen Urtikaria.

K59.1

K59.1 ist der ICD-10-Code für funktionelle Diarrhoe – eine chronische Durchfallerkrankung ohne organische Ursache. Sie ist gekennzeichnet durch häufigen, weichen oder wässrigen Stuhlgang.

Verwandte Suchbegriffe: L05.9