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Die Keto-Diät basiert auf viel Fett und wenig Kohlenhydraten. Erfahre alles über Wirkweise, Vorteile und mögliche Nebenwirkungen.
Die Keto-Diät (kurz für ketogene Diät) ist eine sehr kohlenhydratarme und fettreiche Ernährungsform, bei der der Körper in den Stoffwechselzustand der Ketose übergeht.
In der Ketose nutzt der Körper Fette statt Glukose als Hauptenergiequelle. Dabei entstehen sogenannte Ketonkörper, die vor allem für Gehirn und Muskulatur als Brennstoff dienen. Ziel ist es, den Insulinspiegel niedrig zu halten und die Fettverbrennung zu maximieren.
Typisch für die ketogene Ernährung ist ein Makronährstoffverhältnis von etwa 70–75 % Fett, 20–25 % Protein und maximal 5–10 % Kohlenhydrate. Dadurch sinkt der Blutzucker dauerhaft, was bei bestimmten Stoffwechselstörungen oder Insulinresistenz therapeutisch genutzt werden kann. Ursprünglich wurde die Keto-Diät zur Behandlung therapieresistenter Epilepsie bei Kindern entwickelt. Mittlerweile wird sie auch zur Gewichtsabnahme, bei Typ-2-Diabetes, PCOS und sogar in der Krebstherapie erforscht.
Die Keto-Diät kann anfangs zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, oder Verstopfung führen. Eine langfristige Umsetzung erfordert gute Nährstoffkenntnis, ausreichende Mikronährstoffzufuhr und medizinische Begleitung, insbesondere bei chronischen Erkrankungen.
Literaturangaben