-
DE
Rhodiola rosea hilft bei Stress, Erschöpfung und Konzentrationsproblemen. Erfahre alles über Wirkung, Dosierung und Einsatzbereiche der Pflanze.
Rhodiola rosea, auch bekannt als Rosenwurz, ist eine Heilpflanze aus kalten Regionen Europas und Asiens.
Rhodiola rosea zählt zu den Adaptogenen, das sind natürliche Substanzen, die dem Körper dabei helfen, Stress besser zu bewältigen. In der russischen und chinesischen Medizin wird Rhodiola traditionell eingesetzt, um die mentale Leistungsfähigkeit, die körperliche Ausdauer und die Resilienz gegenüber Belastungen zu fördern.
Studien zeigen, dass Rhodiola rosea müdigkeitsmindernd, konzentrationsfördernd und angstlindernd wirkt. Sie moduliert die Stresshormon-Achse (HPA-Achse), reduziert den Cortisolspiegel und schützt die Nervenzellen vor oxidativem Stress. Besonders bei Burnout-Symptomen, chronischer Erschöpfung oder leichten depressiven Verstimmungen konnte ein positiver Effekt festgestellt werden.
Die wirksamen Inhaltsstoffe sind Rosavin, Salidrosid und andere Phenolverbindungen. Rhodiola wird meist in Kapsel- oder Extraktform eingenommen, idealerweise standardisiert auf einen definierten Wirkstoffgehalt. Die Einnahme sollte morgens erfolgen, um die anregende Wirkung optimal zu nutzen. Nebenwirkungen sind selten und meist mild (z. B. Unruhe oder Kopfschmerzen bei zu hoher Dosis).
Literaturangaben