Wissenswertes über "Krähenfüße"
Krähenfüße sind feine bis tiefere Falten an den äußeren Augenwinkeln, die vor allem bei Mimik wie Lachen oder Zusammenkneifen der Augen sichtbar werden.
Medizinisch zählen Krähenfüße zu den mimischen Falten, da sie durch die wiederholte Aktivität der Augenringmuskulatur (Musculus orbicularis oculi) entstehen. Bereits in jungen Jahren können erste Linien auftreten, die sich mit zunehmendem Alter dauerhaft in die Haut einprägen.
Mit fortschreitendem Alter verliert die Haut an Kollagen, Elastin und Feuchtigkeit, wodurch sie dünner und weniger elastisch wird. Zusätzlich begünstigen UV-Strahlung, Rauchen, Schlafmangel und genetische Faktoren die Vertiefung der Krähenfüße. Die Haut um die Augen ist besonders empfindlich, da sie sehr dünn ist und kaum Unterhautfettgewebe enthält, was Alterungsprozesse hier früher sichtbar macht.
Im ästhetisch-medizinischen Kontext werden Krähenfüße häufig thematisiert, wenn sie als störend empfunden werden. Neben präventiven Maßnahmen wie konsequenter Sonnenschutz, Pflege der Augenpartie und Lebensstilfaktoren kommen bei stärkerer Ausprägung nicht-chirurgische Behandlungen infrage, die gezielt die Muskelaktivität oder die Hautqualität beeinflussen.
Wichtigste Fakten zu Krähenfüßen
- Mimische Falten an den äußeren Augenwinkeln
- Entstehen durch Muskelbewegung und Hautalterung
- Besonders früh sichtbar wegen dünner Augenhaut