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Maca ist eine adaptogene Wurzel aus den Anden, die Energie, Fruchtbarkeit und Hormonbalance unterstützt. Erfahre alles über Wirkung und Einnahme.
Maca (Lepidium meyenii) ist eine Wurzelknolle aus den peruanischen Anden, die seit über 2.000 Jahren als Stärkungsmittel verwendet wird.
Maca zählt zu den sogenannten Adaptogenen, welches natürlichen Substanzen sind, die helfen, Stress besser zu bewältigen und den Körper in ein hormonelles Gleichgewicht zu bringen. Besonders in der traditionellen peruanischen und chinesischen Medizin wird Maca zur Leistungssteigerung, Libido-Förderung und Fruchtbarkeitssteigerung eingesetzt.
Maca enthält sekundäre Pflanzenstoffe, Aminosäuren, Vitamine (v. a. B-Vitamine) sowie Mineralien wie Eisen, Kalzium und Zink. Studien zeigen, dass Maca sexuelle Funktion und Fruchtbarkeit bei Männern verbessern kann, während es bei Frauen unterstützend bei PMS, Wechseljahresbeschwerden und hormonell bedingten Stimmungsschwankungen wirkt. Maca wirkt dabei nicht wie ein Hormon, sondern regulierend. Es beeinflusst die Hormonachsen, ohne selbst hormonell zu sein.
In Europa wird Maca meist als Pulver, Kapsel oder Extrakt angeboten. Es gibt verschiedene Sorten (gelb, rot, schwarz), die sich leicht in ihrer Wirkung unterscheiden. Wichtig ist eine schonende Verarbeitung (z. B. gelatinisiert für bessere Verträglichkeit) und eine ausreichende Dosierung.
Literaturangaben: