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Was ist Trypophobie? Erfahren Sie alles über Symptome, Ursachen und Behandlung der Angst vor Loch-Mustern – verständlich erklärt im Lexikon.
Trypophobie bezeichnet eine intensive Abneigung oder Angst vor Mustern mit dicht gedrängten kleinen Löchern, Grübchen oder Unebenheiten. Obwohl sie im Volksmund häufig als „Angst vor Löchern" bezeichnet wird, handelt es sich weniger um eine klassische Phobie als um eine ausgeprägte Ekelreaktion mit Angstanteilen.
Trypophobie (auch: Trypophobie, von griech. trypo = bohren/lochen und phobos = Angst) beschreibt eine starke Abneigung bis hin zu Ekel und Angst beim Anblick von Mustern mit vielen kleinen, dicht beieinanderliegenden Löchern, Grübchen oder Vertiefungen. Die Reaktion ist häufig unwillkürlich und kann bereits beim Betrachten von Bildern auftreten.
Betroffene berichten beim Anblick typischer Trypophobie-Auslöser von verschiedenen Beschwerden:
Zu den häufigsten Auslösern zählen:
Die genauen Ursachen der Trypophobie sind noch nicht abschließend erforscht. Es gibt jedoch verschiedene Erklärungsansätze:
Trypophobie ist bislang nicht offiziell im DSM-5 oder ICD-11 als eigenständige Diagnose aufgeführt. Sie wird häufig als spezifische Phobie oder als ausgeprägte Ekelreaktion eingeordnet. Dennoch kann die Belastung für Betroffene erheblich sein und eine Behandlung rechtfertigen.
Es gibt verschiedene Ansätze, um die Trypophobie zu überwinden oder zu lindern:
Ein einfacher Selbsttest ist das Betrachten bekannter Trypophobie-Bilder (z. B. Lotusblumen-Samenkopf). Treten dabei Ekel, Unbehagen, Kribbeln oder Angst auf, kann eine Trypophobie vorliegen. Für eine fundierte Diagnose sollte jedoch immer ein Psychologe oder Arzt aufgesucht werden.