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Glossar: O

Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.

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140 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

Oat-zempic

Oat-zempic ist ein viraler TikTok-Trend, der in Anspielung auf das verschreibungspflichtige Diabetesmedikament Ozempic® benannt wurde.

Oberschenkelabduktoren

Die Oberschenkelabduktoren sind Muskeln, die das Bein seitlich vom Körper wegbewegen. Sie stabilisieren Hüfte und Becken beim Gehen, Laufen und Stehen.

Oblongichytrium sp.

Oblongichytrium sp. ist ein mariner Mikroorganismus aus der Gruppe der Thraustochytriden, der reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie DHA ist und in der Biotechnologie genutzt wird.

Obstipation

Obstipation bezeichnet erschwerten oder seltenen Stuhlgang und ist eine häufige Verdauungsstörung. Betroffene haben oft harten Stuhl, Bauchschmerzen oder das Gefühl unvollständiger Entleerung.

Obstipationsprophylaxe

Die Obstipationsprophylaxe umfasst alle Maßnahmen zur Vorbeugung von Verstopfung. Ziel ist ein regelmäßiger Stuhlgang durch Ernährung, Bewegung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Obstipationstherapie

Die Obstipationstherapie umfasst alle Maßnahmen zur Behandlung von Verstopfung. Sie reicht von Ernährungsumstellung über Bewegung bis hin zu Medikamenten.

Obturation

Die Obturation ist der Verschluss des Wurzelkanals nach einer Wurzelkanalbehandlung. Ziel ist es, den gereinigten Kanal dauerhaft abzudichten und Bakterien fernzuhalten.

Ochronose

Ochronose ist eine seltene Erkrankung, bei der sich bläulich-schwarze Pigmente in Bindegewebe, Knorpel und Haut ablagern. Sie kann genetisch bedingt oder durch externe Substanzen ausgelöst werden.

Octenisept

Octenisept ist ein antiseptisches Wunddesinfektionsmittel mit den Wirkstoffen Octenidindihydrochlorid und Phenoxyethanol. Es wirkt breit gegen Bakterien, Pilze und Viren.

Octocrylen

Octocrylen ist ein chemischer UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln und Kosmetika eingesetzt wird, um die Haut vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen.

Ödem

Ein Ödem ist eine sicht- oder tastbare Schwellung, die durch eine vermehrte Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe entsteht.

Ödempathogenese

Die Ödempathogenese beschreibt die Entstehungsmechanismen von Ödemen, also krankhaften Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe. Sie umfasst vaskuläre, onkotische und lymphatische Ursachen.

Ödemprophylaxe

Die Ödemprophylaxe umfasst vorbeugende Maßnahmen gegen krankhafte Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe. Sie ist ein wichtiger Teil der pflegerischen und medizinischen Versorgung.

Ödemtherapie

Die Ödemtherapie umfasst alle Maßnahmen zur Behandlung von Gewebsflüssigkeitsansammlungen im Körper. Ziel ist die Reduktion der Schwellung und die Verbesserung der Lebensqualität.

Odontologie

Die Odontologie ist die Wissenschaft von den Zähnen, ihrem Aufbau, ihren Erkrankungen und deren Behandlung. Sie bildet die wissenschaftliche Grundlage der Zahnmedizin.

Off-Label-Use

Off-Label-Use bezeichnet die Anwendung eines zugelassenen Arzneimittels außerhalb seiner offiziellen Zulassung – z. B. bei einer anderen Erkrankung, Dosierung oder Altersgruppe.

Offene Cholezystektomie

Die offene Cholezystektomie ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung der Gallenblase über einen Bauchschnitt. Sie wird bei komplizierten Befunden oder als Alternative zur Schlüssellochchirurgie eingesetzt.

ÖGD

Die ÖGD (Ösophagogastroduodenoskopie) ist eine endoskopische Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Sie dient der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des oberen Magen-Darm-Trakts.

Ogilvie-Syndrom

Das Ogilvie-Syndrom ist eine seltene Erkrankung des Dickdarms, bei der sich der Darm ohne mechanische Blockade stark aufbläht. Es tritt vor allem bei schwerkranken oder operierten Patienten auf.

Ohr

Das Ohr ist das Sinnesorgan des Menschen für Hören und Gleichgewicht. Es besteht aus drei Abschnitten: Außenohr, Mittelohr und Innenohr.

Ohrakupunktur

Ohrakupunktur ist eine Therapieform, bei der spezielle Nadeln an definierten Punkten der Ohrmuschel gesetzt werden, um Beschwerden im Körper zu lindern.

Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen sind ein häufiges Symptom, das durch Infektionen, Entzündungen oder Verletzungen im oder am Ohr entstehen kann. Sie betreffen Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Ohrgeräusche behandeln

Ohrgeräusche (Tinnitus) können stark belasten. Erfahren Sie, welche Behandlungsmöglichkeiten helfen und wann ein Arztbesuch notwendig ist.

Ohrmuscheldysmorphie

Die Ohrmuscheldysmorphie bezeichnet eine Fehlbildung oder Formveränderung der Ohrmuschel, die angeboren oder erworben sein kann und die Ästhetik sowie Funktion des Ohres beeinträchtigt.

Ohrspeicheldrüsenentzündung

Die Ohrspeicheldrüsenentzündung (Parotitis) ist eine Entzündung der größten Speicheldrüse. Sie kann durch Viren, Bakterien oder andere Ursachen ausgelöst werden.

Ökologische Potenz

Die ökologische Potenz beschreibt die Toleranzbreite einer Art gegenüber Umweltfaktoren. Sie gibt an, in welchem Bereich Lebewesen einen Umweltfaktor ertragen können.

Okoubaka

Okoubaka (Okoubaka aubrevillei) ist ein afrikanischer Baum, dessen Rinde in der Naturheilkunde und insbesondere in der Homöopathie verwendet wird.

Oktan

Oktan ist ein gesättigter Kohlenwasserstoff aus der Gruppe der Alkane mit der Summenformel C₈H₁₈. Es ist Bestandteil von Benzin und dient als Referenzsubstanz für die Oktanzahl.

Okten

Okten ist ein organischer Kohlenwasserstoff mit acht Kohlenstoffatomen und einer Doppelbindung. Es wird in der Industrie verwendet und kann in hohen Konzentrationen gesundheitliche Auswirkungen haben.

Oktin

Oktin ist ein bronchienerweiterndes Medikament mit dem Wirkstoff Isoetarin, das bei Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale eingesetzt wird.

olanzapin

Olanzapin ist ein atypisches Antipsychotikum zur Behandlung von Schizophrenie und bipolaren Störungen. Es wirkt auf verschiedene Neurotransmitter im Gehirn und hilft, psychotische Symptome zu lindern.

Oleinsäure

Oleinsäure ist eine einfach ungesättigte Fettsäure, die vor allem in Olivenöl vorkommt und eine wichtige Rolle für Herz-Kreislauf-Gesundheit und Zellfunktion spielt.

Oleoresin

Oleoresine sind harzähnliche, zähflüssige Stoffe, die bei der Extraktion eines Gewürzes mit einem Kohlenwasserstofflösungsmittel entstehen. Das Lösungsmittel wird durch Vakuumdestillation entfernt und wiederverwendet.

Oleuropein

Oleuropein ist ein natürlich vorkommendes Polyphenol, das hauptsächlich in den Blättern und Früchten des Olivenbaums (Olea europaea) vorkommt. 

Oligohydramnion

Oligohydramnion bezeichnet eine zu geringe Menge an Fruchtwasser in der Gebärmutter während der Schwangerschaft und kann die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen.

Oligomere Proanthocyanidine (OPC)

OPC sind starke antioxidative Pflanzenstoffe, die Zellschutz, Gefäßgesundheit und Entzündungshemmung unterstützen können. 

Oligurie

Oligurie bezeichnet eine verminderte Harnausscheidung unter 500 ml pro Tag. Sie kann auf Nierenprobleme oder einen Flüssigkeitsmangel hinweisen.

Omega 3 Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sind essenzielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die für zahlreiche Funktionen im Körper von großer Bedeutung sind. 

Omega 6 Fettsäuren

Omega-6-Fettsäuren sind eine Gruppe von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die für viele wichtige Körperfunktionen unerlässlich sind. Sie gehören, wie auch Omega-3, zu den sogenannten essentiellen Fettsäuren.

Omega-3

Omega-3-Fettsäuren sind essenziell für Herz, Gehirn und Entzündungsregulation. Alles über Wirkung, Bedarf, Lebensmittelquellen und Nahrungsergänzung mit EPA und DHA.

Omega-3-Fettsäuretherapie

Die Omega-3-Fettsäuretherapie nutzt mehrfach ungesättigte Fettsäuren zur Vorbeugung und Behandlung verschiedener Erkrankungen, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Entzündungsprozessen.

Omega-9

Eine Gruppe von einfach ungesättigten Fettsäuren, die zur Herzgesundheit und zur Regulierung des Cholesterinspiegels beitragen. Sie unterstützen auch die Zellfunktion.

Omeprazol

Omeprazol ist ein Magensäurehemmer aus der Gruppe der Protonenpumpenhemmer. Es wird zur Behandlung von Sodbrennen, Magengeschwüren und Refluxkrankheit eingesetzt.

Omphalozele

Die Omphalozele ist ein angeborener Bauchwanddefekt, bei dem Bauchorgane durch den Nabel nach außen verlagert sind. Sie wird pränatal diagnostiziert und erfordert eine chirurgische Behandlung.

Ondansetron

Ondansetron ist ein Antiemetikum, das Übelkeit und Erbrechen verhindert – besonders nach Chemotherapie, Strahlentherapie oder Operationen. Es wirkt durch Blockade von Serotoninrezeptoren.

Onkogen

Ein Onkogen ist ein verändertes Gen, das unkontrolliertes Zellwachstum fördern und zur Entstehung von Krebs beitragen kann. Es entsteht aus einem normalen Vorläufergen, dem Proto-Onkogen.

Onkologie

Die Onkologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Entstehung, Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen befasst.

OPC

OPC, die Abkürzung für oligomere Proanthocyanidine, sind kraftvolle sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Flavonoide.

Ophthalmologie

Die Ophthalmologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Diagnose und Behandlung von Augenerkrankungen befasst. Augenarzte untersuchen und therapieren alle Strukturen des Auges.

Ophthalmoskopie

Die Ophthalmoskopie ist eine augenärztliche Untersuchungsmethode zur Beurteilung des Augenhintergrundes, einschließlich Netzhaut, Sehnerv und Blutgefäße.

Opioidrotation

Opioidrotation bezeichnet den gezielten Wechsel von einem Opioid-Schmerzmittel auf ein anderes, um die Schmerzlinderung zu verbessern oder Nebenwirkungen zu reduzieren.

Opipramol

Opipramol ist ein Psychopharmakon, das bei Angststörungen und somatoformen Störungen eingesetzt wird. Es wirkt beruhigend und angstlösend, ohne das Abhängigkeitsrisiko von Benzodiazepinen.

Orales Antidiabetikum

Orale Antidiabetika sind Medikamente in Tablettenform zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Sie senken den Blutzuckerspiegel auf verschiedene Weisen und werden oft mit Lebensstilanpassungen kombiniert.

Orbital (Ophthalmologie)

Die Orbita ist die knöcherne Augenhöhle im Schädel, die den Augapfel und umliegende Strukturen schützt. Orbitale Erkrankungen betreffen diese Region und können das Sehen beeinträchtigen.

Orbitaphlegmone

Die Orbitaphlegmone ist eine schwere, eitrige Entzündung des Fettgewebes in der Augenhöhle. Sie ist ein medizinischer Notfall und erfordert sofortige Behandlung.

Organe Bauch

Die Organe des Bauches liegen in der Bauchhöhle und übernehmen lebenswichtige Funktionen wie Verdauung, Stoffwechsel und Ausscheidung.

Organentgiftung

Organentgiftung bezeichnet die natuerlichen oder unterstuetzenden Prozesse, durch die Organe wie Leber, Niere und Darm den Koerper von Schadstoffen befreien.

Organische Verbindung

Eine organische Verbindung ist eine chemische Substanz, die auf Kohlenstoff basiert und meist auch Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel enthält.

Organisches Magnesium

Organisches Magnesium bezeichnet Magnesiumverbindungen, bei denen das Magnesiumion an organische Säurengebunden ist, beispielsweise Magnesiumcitrat, -bisglycinat oder -malat.

Organschutztherapie

Organschutztherapie bezeichnet medizinische Maßnahmen, die lebenswichtige Organe wie Herz, Niere oder Leber vor Schäden schützen sollen.

Organversagen

Organversagen bezeichnet den vollständigen oder weitgehenden Funktionsverlust eines lebenswichtigen Organs. Es ist ein medizinischer Notfall, der intensivmedizinische Behandlung erfordert.

Ornithin

Ornithin ist eine nicht-proteinogene Aminosäure, die im Körper eine zentrale Rolle im Harnstoffzyklus spielt.

Oropharynxkarzinom

Das Oropharynxkarzinom ist ein bösartiger Tumor im Bereich des Mundrachens. Er betrifft Strukturen wie Gaumenmandeln, Zungengrund und Rachenhinterwand.

Oropouche-Virus

Das Oropouche-Virus (OROV) gehört zur Gattung Orthobunyavirus innerhalb der Peribunyaviridae-Familie und wird hauptsächlich durch Stechmücken (z. B. Culicoides paraensis) und gelegentlich auch durch bestimmte Gnitzenarten auf den Menschen übertragen.

Orthomolekular

Der Begriff orthomolekular stammt aus dem Griechischen und bedeutet „richtige Moleküle“.

Orthomolekulare Medizin

Die orthomolekulare Medizin setzt auf hochdosierte Vitamine, Mineralstoffe und andere körpereigene Substanzen zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen.

Orthopäde

Ein Orthopäde ist ein Facharzt für Erkrankungen des Bewegungsapparates, der sich mit der Diagnostik, Behandlung und Prävention von Beschwerden an Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern beschäftigt.

Orthopoxvirus

Orthopoxviren gehören zur Gattung Orthopoxvirus innerhalb der Familie Poxviridae und umfassen eine Reihe von großen, doppelsträngigen DNA-Viren, die sowohl Menschen als auch Tiere infizieren können.

Orthorexie

Orthorexie nervosa beschreibt ein gestörtes Essverhalten, bei dem die Betroffenen einen krankhaften Zwang entwickeln, sich „perfekt“ zu ernähren.

Orthostase-Syndrom

Das Orthostase-Syndrom beschreibt Beschwerden wie Schwindel und Ohnmacht beim Aufstehen, ausgelöst durch einen kurzfristigen Blutdruckabfall. Es betrifft vor allem ältere Menschen und Jugendliche.

Orthostatische Hypotonie

Orthostatische Hypotonie ist ein Blutdruckabfall beim Aufstehen, der Schwindel oder Ohnmacht verursachen kann. Erfahren Sie mehr über Ursachen und Behandlung.

Os sphenoidale

Das Os sphenoidale (Keilbein) ist ein zentraler Schädelknochen, der an der Schädelbasis liegt und wichtige Strukturen wie Nerven und Gefäße schützt.

Os temporale

Das Os temporale (Schläfenbein) ist ein paariger Schädelknochen an der seitlichen Schädelbasis, der das Mittel- und Innenohr beherbergt und wichtige neurovaskuläre Strukturen schützt.

Os trapezoideum

Das Os trapezoideum ist ein kleiner Knochen der Handwurzel. Es liegt in der distalen Handwurzelreihe und spielt eine wichtige Rolle bei der Stabilität und Beweglichkeit des Handgelenks.

Osler-Knötchen

Osler-Knötchen sind schmerzhafte, rötliche Hautknötchen an Fingern und Zehen, die als typisches Zeichen einer infektiösen Endokarditis gelten.

Osmolarität

Osmolarität beschreibt die Konzentration gelöster Teilchen in einer Flüssigkeit. Sie ist ein wichtiger Wert in der Medizin zur Beurteilung des Flüssigkeitshaushalts.

Osmoregulation

Osmoregulation bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, den Wasser- und Salzhaushalt sowie den osmotischen Druck in Zellen und Körperflüssigkeiten konstant zu halten.

Osmose

Osmose ist der Transport von Wasser durch eine semipermeable Membran. Erfahre, wie dieser Prozess in Biologie, Technik und Medizin genutzt wird.

Osmotisches Diuretikum

Osmotische Diuretika sind Arzneistoffe, die durch osmotische Wirkung die Harnausscheidung steigern. Sie werden u. a. bei erhöhtem Hirndruck und akutem Nierenversagen eingesetzt.

Ösophagogastral

Ösophagogastral beschreibt alles, was die Speiseröhre (Ösophagus) und den Magen (Gaster) gemeinsam betrifft – ein wichtiger Begriff in Diagnostik und Therapie.

Ösophagogastral

Ösophagogastral bezeichnet den Übergangsbereich zwischen Speiseröhre und Magen. Dieser Bereich ist klinisch bedeutsam bei Reflux, Tumoren und Motilitätsstörungen.

Ösophagogastroduodenoskopie

Die Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD) ist eine endoskopische Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Sie dient der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des oberen Verdauungstrakts.

Ösophagus

Der Ösophagus (Speiseröhre) ist ein Muskelschlauch, der Nahrung vom Rachen in den Magen transportiert. Er ist etwa 25 cm lang und spielt eine zentrale Rolle bei der Verdauung.

Ösophagusachalasie

Die Ösophagusachalasie ist eine seltene Erkrankung der Speiseröhre, bei der sich der untere Schließmuskel nicht richtig öffnet und der Nahrungstransport gestört ist.

Ösophagusdivertikel

Ein Ösophagusdivertikel ist eine sackartige Ausstülpung der Speiseröhrenwand. Es kann Schluckbeschwerden, Regurgitation und Husten verursachen und wird je nach Schwere konservativ oder operativ behandelt.

Ösophagusmotilität

Die Ösophagusmotilität beschreibt die Bewegungsfähigkeit der Speiseröhre, die den Transport von Nahrung in den Magen ermöglicht. Störungen können Schluckbeschwerden verursachen.

Ösophagusvarizen

Ösophagusvarizen sind krankhaft erweiterte Venen in der Speiseröhrenwand, die häufig bei Leberzirrhose auftreten und lebensbedrohlich bluten können.

Osteo

Der Begriff „Osteo“ stammt aus dem Griechischen („osteon“ = Knochen) und wird in der Medizin häufig als Vorsilbe für Begriffe im Zusammenhang mit dem Knochensystem verwendet.

Osteoarthritis

Osteoarthritis ist eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der der Gelenkknorpel allmählich abbaut. Sie verursacht Schmerzen, Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit.

Osteoarthropathie

Osteoarthropathie bezeichnet Erkrankungen, die Knochen und Gelenke gemeinsam betreffen. Sie kann durch verschiedene Grunderkrankungen ausgelöst werden und geht oft mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einher.

Osteoblasten

Osteoblasten sind spezialisierte Zellen des Knochens, die für den Aufbau neuer Knochensubstanz verantwortlich sind.

Osteoblasteninduktion

Osteoblasteninduktion bezeichnet den biologischen Prozess, bei dem Vorläuferzellen zu knochenbildenden Osteoblasten differenzieren. Dieser Vorgang ist entscheidend für Knochenwachstum und -heilung.

Osteoblasteninhibitor

Ein Osteoblasteninhibitor hemmt die Aktivität knochenbildender Zellen (Osteoblasten) und beeinflusst so den Knochenstoffwechsel. Diese Substanzklasse spielt in der Forschung und Therapie von Knochenerkrankungen eine wichtige Rolle.

Osteochondrose

Osteochondrose ist eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule, bei der Bandscheiben und Wirbelkörper abgebaut werden. Sie verursacht Rücken- und Nackenschmerzen und betrifft häufig Erwachsene ab 30 Jahren.

Osteogenese

Osteogenese bezeichnet den biologischen Prozess der Knochenbildung und -entwicklung im menschlichen Körper. Sie ist essenziell für Wachstum, Heilung und Regeneration des Skeletts.

Osteoklasten

Osteoklasten sind spezialisierte knochenabbauende Zellen, die gemeinsam mit den Osteoblasten den Knochenstoffwechsel regulieren.

Osteoklastenaktivierung

Die Osteoklastenaktivierung beschreibt den biologischen Prozess, durch den Osteoklasten zur Knochenresorption angeregt werden. Sie spielt eine zentrale Rolle im Knochenstoffwechsel.

Osteoklasteninhibitor

Osteoklasteninhibitoren sind Wirkstoffe, die den Knochenabbau hemmen, indem sie die Aktivität von Osteoklasten reduzieren. Sie werden bei Osteoporose und anderen Knochenerkrankungen eingesetzt.

Osteomalazie

Osteomalazie ist eine Erkrankung, bei der die Knochen weich und bruchgefährdet werden, weil sie nicht ausreichend mineralisiert sind. Ursache ist häufig ein Mangel an Vitamin D, Kalzium oder Phosphat.

Osteopath

Ein Osteopath ist ein Spezialist für manuelle Diagnose- und Behandlungsverfahren, der den Körper als funktionelle Einheit versteht.

Osteopathie

Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Therapie zur Aktivierung der Selbstheilung. Mikronährstoffe wie Lactoferrin können osteopathische Behandlungen bei Entzündungen sinnvoll ergänzen.

Osteopathologie

Osteopathologie ist die Lehre von Erkrankungen und krankhaften Veränderungen des Knochens. Sie umfasst Diagnose und Behandlung struktureller, metabolischer und entzündlicher Knochenleiden.

Osteoporose

Osteoporose ist eine chronische Knochenerkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt und die Knochen an Stabilität verlieren, was das Risiko von Knochenbrüchen stark erhöht.

Osteoporoseprävention

Osteoporoseprävention umfasst alle Maßnahmen, die Knochenschwund frühzeitig verhindern. Kalzium, Vitamin D, Bewegung und ein gesunder Lebensstil spielen dabei eine zentrale Rolle.

Osteoporosetherapie

Die Osteoporosetherapie umfasst medikamentöse und nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Stärkung der Knochendichte und Senkung des Frakturrisikos.

Osteosklerose

Osteosklerose bezeichnet eine krankhafte Verdichtung der Knochenmasse. Betroffene Knochen werden dichter, aber auch spröder und bruchgefährdeter.

Östrogen-Abfall

Ein Östrogen-Abfall bezeichnet das Absinken des Östrogenspiegels im Blut. Er tritt vor allem in den Wechseljahren auf und kann vielfältige körperliche und psychische Beschwerden auslösen.

Östrogendominanz

Östrogendominanz verursacht Gewichtszunahme, PMS und hormonelle Beschwerden. Erfahre, welche Ursachen, Symptome und natürlichen Maßnahmen helfen, das Hormonungleichgewicht zu regulieren.

Östrogenmangel

Östrogenmangel bezeichnet einen Zustand, bei dem dem Körper nicht ausreichend Östrogene zur Regulation wichtiger körperlicher Funktionen zur Verfügung stehen.

Östrogenproduktion

Die Östrogenproduktion beschreibt die körpereigene Bildung weiblicher Geschlechtshormone. Sie findet hauptsächlich in den Eierstöcken statt und beeinflusst Zyklus, Fruchtbarkeit und viele Körperfunktionen.

Otitis media chronica epitympanalis

Die Otitis media chronica epitympanalis ist eine chronische Mittelohrentzündung mit Beteiligung des Epitympanons. Sie kann zu ernsthaften Komplikationen führen und erfordert oft eine operative Behandlung.

Otitis media chronica mesotympanalis

Die Otitis media chronica mesotympanalis ist eine chronische Mittelohrentzündung mit einem zentralen Trommelfelldefekt ohne Cholesteatom. Sie verursacht wiederkehrende Ohreiterungen und Hörverlust.

Otophym

Otophym bezeichnet eine seltene Hautveraenderung am Ohr, bei der es zu einer knollenartigen Verdickung der Ohrmuschel kommt. Es ist eine Form des Phyms, aehnlich dem bekannteren Rhinophym.

Ovarialhormon

Ovarialhormone sind Geschlechtshormone, die in den Eierstöcken gebildet werden. Sie steuern den weiblichen Zyklus, die Fruchtbarkeit und viele weitere Körperfunktionen.

Ovarialkarzinom

Das Ovarialkarzinom ist ein bösartiger Tumor der Eierstöcke. Es zählt zu den häufigsten gynäkologischen Krebserkrankungen und wird oft erst in fortgeschrittenen Stadien erkannt.

Ovarialmikrobiom

Das Ovarialmikrobiom bezeichnet die Gesamtheit der Mikroorganismen, die im und um das Ovar (Eierstock) nachgewiesen werden. Es beeinflusst die Fruchtbarkeit und die Eierstockgesundheit.

Ovarialreserve

Die Ovarialreserve beschreibt die Anzahl und Qualität der verbleibenden Eizellen in den Eierstöcken einer Frau und ist ein wichtiger Indikator für die Fruchtbarkeit.

Ovarialstimulation

Die Ovarialstimulation ist ein medizinisches Verfahren zur gezielten Anregung der Eierstöcke, um die Reifung mehrerer Eizellen zu fördern. Sie wird vor allem bei der künstlichen Befruchtung eingesetzt.

Ovarialstimulationsprotokoll

Das Ovarialstimulationsprotokoll beschreibt den medikamentösen Plan zur gezielten Anregung der Eizellreifung in den Eierstöcken – ein zentraler Schritt bei der In-vitro-Fertilisation.

Ovarialtumor

Ein Ovarialtumor ist eine Geschwulst am Eierstock, die gutartig oder bösartig sein kann. Frühzeitige Diagnose ist entscheidend für den Behandlungserfolg.

Ovarialzyste

Eine Ovarialzyste ist eine meist flüssigkeitsgefüllte, gutartige Struktur im oder am Eierstock.

Ovulation

Die Ovulation, auch Eisprung genannt, ist der Moment im weiblichen Zyklus, in dem eine reife Eizelle aus dem Eierstock freigesetzt wird und befruchtet werden kann.

Ovulationstest

Ein Ovulationstest ist ein Heimtest, der den Anstieg des luteinisierenden Hormons (LH) im Urin nachweist und so den fruchtbarsten Zeitpunkt im Zyklus bestimmt.

Oxalsäure

Oxalsäure ist eine natürlich vorkommende organische Säure in vielen Lebensmitteln. In hohen Mengen kann sie Nierensteine fördern und die Mineralstoffaufnahme hemmen.

Oxidationsresistenz

Oxidationsresistenz beschreibt die Fähigkeit von Zellen, Geweben oder Molekülen, oxidativem Stress standzuhalten. Sie ist entscheidend für den Schutz vor Zellschäden und chronischen Erkrankungen.

Oxidationsschutzstoff

Oxidationsschutzstoffe sind Zusatzstoffe in Lebensmitteln, die verhindern, dass Fette, Farben oder Aromen durch Sauerstoff verderben und so die Haltbarkeit verlängern.

Oxidationsschutztherapie

Die Oxidationsschutztherapie zielt darauf ab, den Körper vor schädlichem oxidativem Stress zu schützen. Antioxidative Substanzen neutralisieren freie Radikale und können zur Vorbeugung chronischer Erkrankungen beitragen.

Oxidationsstressreaktion

Die Oxidationsstressreaktion beschreibt die zellulaere Antwort auf ein Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien im Koerper. Sie spielt eine zentrale Rolle bei Entzuendungen und chronischen Erkrankungen.

oxidative Phosphorylierung

Die oxidative Phosphorylierung ist der zentrale Prozess der Energiegewinnung in Zellen, bei dem ATP aus ADP und Phosphat mithilfe eines elektrochemischen Gradienten gebildet wird.

Oxidativer Stress

Oxidativer Stress entsteht, wenn im Körper mehr freie Radikale gebildet werden, als durch körpereigene oder zugeführte Antioxidantien neutralisiert werden können.

Oxidativer Stressmarker

Oxidative Stressmarker sind messbare biologische Parameter, die auf eine erhöhte Belastung des Körpers durch freie Radikale hinweisen. Sie helfen bei der Beurteilung von Zellschäden und oxidationsbedingten Erkrankungen.

Oxidativer Stressschutz

Oxidativer Stressschutz beschreibt alle Mechanismen und Maßnahmen, die den Körper vor schädlichen freien Radikalen schützen und zellulären Schäden vorbeugen.

Oxidoreduktase

Oxidoreduktasen sind Enzyme, die Redoxreaktionen katalysieren und dabei Elektronen zwischen Molekülen übertragen. Sie sind essenziell für den Energiestoffwechsel und viele biochemische Prozesse.

Oxycodon

Oxycodon ist ein stark wirksames Opioid-Schmerzmittel, das bei mittleren bis starken Schmerzen eingesetzt wird. Es wirkt direkt im zentralen Nervensystem und verändert die Schmerzwahrnehmung.

Oxymetazolin

Oxymetazolin ist ein abschwellendes Nasenspray, das bei Schnupfen und Nasenverstopfung eingesetzt wird. Es wirkt schnell und zuverlässig durch Verengung der Blutgefäße in der Nasenschleimhaut.

Oxytocin

Oxytocin ist ein körpereigenes Hormon und Neurotransmitter, das eine zentrale Rolle bei Geburt, Stillen und sozialen Bindungen spielt. Es wird auch als Kuschelhormon bezeichnet.

Ozellot-Syndrom

Das Ozellot-Syndrom ist ein seltenes angeborenes Fehlbildungssyndrom mit charakteristischen koerperbaulichen und neurologischen Auffaelligkeiten. Es zaehlt zu den sogenannten Dysmorphiesyndromen.

Ozempic

Ozempic® ist ein verschreibungspflichtiges Medikament mit dem Wirkstoff Semaglutid, das ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt wurde.

Ozempic Face

Ozempic Face beschreibt den markanten Gesichtsverlust von Fettgewebe und Volumen als Nebeneffekt einer schnellen Gewichtsabnahme durch GLP-1-Medikamente wie Semaglutid.

Ozempic Nebenwirkungen

Ozempic (Semaglutid) kann Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall verursachen. Erfahren Sie, welche Beschwerden häufig auftreten und wann ärztlicher Rat nötig ist.

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3 Beiträge in dieser Lexikon Kategorie

Thymosin beta-4

Thymosin beta-4 ist ein natürlich vorkommendes Peptid, das eine zentrale Rolle bei Geweberegeneration, Wundheilung und Entzündungsregulation spielt.

Tesamorelin

Tesamorelin ist ein synthetisches Analogon des Wachstumshormon-Releasing-Hormons (GHRH), das zur Behandlung von HIV-assoziierter Lipodystrophie eingesetzt wird.

Melanotan II

Melanotan II ist ein synthetisches Peptid, das die Hautbräunung stimuliert und als illegales Lifestyle-Mittel verwendet wird. Es birgt erhebliche gesundheitliche Risiken.