Glossar: I
Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.
I
161 Beiträge in dieser Lexikon KategorieIBR
IBR ist eine ansteckende Viruskrankheit der Rinder durch BHV-1 mit Atemwegs- und Fruchtbarkeitsproblemen. Erfahre mehr über Symptome, Übertragung und staatliche Bekämpfungsstrategien.
Ibuprofen
Ibuprofen ist ein weit verbreitetes Schmerzmittel und entzündungshemmendes Medikament aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR).
ICD-10-Code
Der ICD-10-Code ist ein internationales System zur Klassifikation von Krankheiten und Gesundheitsproblemen. Er wird weltweit in der medizinischen Dokumentation und Abrechnung verwendet.
ICP-Screening
Das ICP-Screening (Inductively Coupled Plasma Screening) ist ein analytisches Verfahren zur Spuren- und Elementanalyse.
Identitätsstörung
Die Identitätsstörung beschreibt ein gestörtes Selbstbild und eine instabile Wahrnehmung der eigenen Person. Sie tritt oft im Rahmen psychischer Erkrankungen auf und beeinträchtigt das Alltagsleben erheblich.
Idiomuskulärer Wulst
Der idiomuskuläre Wulst ist eine lokale Muskelreaktion, die durch mechanische Reizung eines Muskels entsteht. Er gilt als diagnostisches Zeichen bei bestimmten Erkrankungen.
IFK (Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten e.V.)
Der IFK (Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten e.V.) ist ein Berufsverband, der die Interessen selbstständig tätiger Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten in Deutschland vertritt.
IGF-1 LR3
IGF-1 LR3 ist eine synthetische, langwirksame Variante des Insulin-like Growth Factor 1. Es wird in der Forschung eingesetzt und ist kein zugelassenes Arzneimittel.
IgG
IgG ist die häufigste Antikörperklasse im menschlichen Blut und ein zentraler Bestandteil des Immunsystems. Es schützt den Körper vor Infektionen und spielt eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr.
Ikterus
Ikterus bezeichnet die Gelbfärbung von Haut, Augen und Schleimhäuten durch erhöhte Bilirubinwerte im Blut. Er ist ein wichtiges Warnsymptom verschiedener Erkrankungen.
Ileokolitis
Ileokolitis ist eine Entzündung, die gleichzeitig den Dünndarm (Ileum) und den Dickdarm (Kolon) betrifft. Sie tritt häufig im Rahmen chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen wie Morbus Crohn auf.
Ileumresektion
Die Ileumresektion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein Teil des Ileums (Krummdarm) entfernt wird. Sie wird bei Erkrankungen wie Morbus Crohn, Tumoren oder Darmverschluss durchgeführt.
Ileus
Der Ileus ist ein Darmverschluss, bei dem der Darminhalt nicht mehr weitertransportiert werden kann. Er ist ein medizinischer Notfall und erfordert sofortige Behandlung.
Iliopsoas
Der Iliopsoas ist entscheidend für Haltung und Bewegung – aber auch ein Speicher für Stress. Erfahre alles über seine Funktion, Beschwerden durch Verspannung.
Iliosakralgelenk
Das Iliosakralgelenk (ISG) verbindet das Becken mit der Wirbelsäule. Beschwerden dort äußern sich oft als tiefer Rückenschmerz und können gut behandelt werden.
Immunaktivierung
Immunaktivierung bezeichnet die Aktivierung des Immunsystems als Reaktion auf Krankheitserreger, Fremdstoffe oder Entzündungsreize. Sie ist essenziell für die Abwehr von Infektionen und die Aufrechterhaltung der Gesundheit.
Immunaktivierungsmarker
Immunaktivierungsmarker sind Moleküle auf Immunzellen, die anzeigen, ob das Immunsystem aktiv ist. Sie helfen Ärzten, Entzündungen, Infektionen oder Immunerkrankungen zu erkennen.
Immunaktivierungstest
Der Immunaktivierungstest ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Aktivierung von Immunzellen im Blut. Er hilft, Immunreaktionen bei Infektionen, Autoimmunerkrankungen oder Allergien zu beurteilen.
Immundefektsyndrom
Ein Immundefektsyndrom bezeichnet eine Störung des Immunsystems, bei der die körpereigene Abwehr geschwächt ist. Betroffene sind anfälliger für Infektionen und bestimmte Erkrankungen.
Immunelektrophorese
Die Immunelektrophorese ist ein labordiagnostisches Verfahren zur Analyse von Proteinen im Blut oder Urin, insbesondere zur Erkennung von Antikörper-Anomalien.
Immunfluoreszenz
Die Immunfluoreszenz ist eine diagnostische Methode, bei der Antikörper mit Fluoreszenzfarbstoffen markiert werden, um Strukturen in Gewebe oder Zellen sichtbar zu machen.
Immunglobulin
Immunglobuline sind Antikörper des Immunsystems, die von B-Zellen gebildet werden und gezielt Krankheitserreger erkennen und bekämpfen. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Immunabwehr.
Immunglobulin D
Immunglobulin D (IgD) ist ein Antikörper des menschlichen Immunsystems, der vor allem auf der Oberfläche von B-Lymphozyten vorkommt und eine Rolle bei der Immunregulation spielt.
Immunglobulin E
Immunglobulin E (IgE) ist ein Antikörper des Immunsystems, der eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen und der Abwehr von Parasiten spielt.
Immunglobulin G
Immunglobulin G (IgG) ist der häufigste Antikörpertyp im menschlichen Blut und ein zentraler Bestandteil des Immunsystems zur Abwehr von Infektionen.
Immunglobulin M
Immunglobulin M (IgM) ist ein Antikörper des Immunsystems, der als erste Abwehrreaktion bei Infektionen gebildet wird und eine zentrale Rolle bei der frühen Immunantwort spielt.
Immunglobuline (Ig)
Immunoglobuline (Ig) – auch als Antikörper bekannt – sind spezialisierte Proteine, die vom Immunsystem produziert werden, um Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze gezielt zu erkennen und unschädlich zu machen.
Immunglobulininfusion
Eine Immunglobulininfusion ist eine medizinische Behandlung, bei der Antikörper intravenös oder subkutan verabreicht werden, um das Immunsystem zu stärken oder zu regulieren.
Immunglobulinmangel
Immunglobulinmangel bezeichnet einen Zustand, bei dem der Körper zu wenig Antikörper produziert. Dies schwächt das Immunsystem und erhöht die Anfälligkeit für Infektionen.
Immunglobulinprofil
Das Immunglobulinprofil ist eine Blutuntersuchung, die die Konzentration der verschiedenen Antikörperklassen im Blut misst. Es dient der Diagnose von Immunschwächen, Autoimmunerkrankungen und bestimmten Bluterkrankungen.
Immunglobulinsubklasse
Immunglobulinsubklassen sind Untergruppen der Antikörper im menschlichen Immunsystem, z. B. IgG1 bis IgG4. Sie unterscheiden sich in Struktur und Funktion.
Immunglobulinsubstitution
Die Immunglobulinsubstitution ist eine Therapie, bei der Antikörper (Immunglobuline) von aussen zugeführt werden, um ein geschwächtes Immunsystem zu unterstützen.
Immunglobulinsynthese
Die Immunglobulinsynthese bezeichnet die Herstellung von Antikörpern durch B-Zellen und Plasmazellen im Immunsystem. Sie ist essenziell für die Abwehr von Krankheitserregern.
Immunglobulintherapie
Die Immunglobulintherapie ist eine medizinische Behandlung mit Antikörpern aus menschlichem Blutplasma zur Stärkung oder Regulierung des Immunsystems.
Immunhistochemie
Die Immunhistochemie (IHC) ist ein diagnostisches Verfahren, das Antikörper nutzt, um bestimmte Proteine in Gewebeproben sichtbar zu machen. Sie ist ein unverzichtbares Werkzeug in der Pathologie.
Immunhomöostase
Immunhomöostase bezeichnet das dynamische Gleichgewicht des Immunsystems, das eine angemessene Immunantwort sicherstellt, ohne körpereigenes Gewebe zu schädigen.
Immunmodulation
Immunmodulation bezieht sich auf die Fähigkeit bestimmter Substanzen oder Therapien, die Funktion des Immunsystems zu beeinflussen und zu steuern.
Immunmodulationsformel
Eine Immunmodulationsformel ist ein gezielt zusammengesetztes Nährstoff- oder Wirkstoffpräparat, das das Immunsystem reguliert, stärkt oder ausbalanciert.
Immunmodulationstherapie
Die Immunmodulationstherapie ist ein medizinisches Behandlungskonzept, das gezielt das Immunsystem beeinflusst, um Krankheiten zu behandeln oder vorzubeugen.
Immunmodulator
Ein Immunmodulator ist ein Wirkstoff, der das Immunsystem gezielt beeinflusst – entweder stärkend oder dämpfend. Er wird bei Autoimmunerkrankungen, Infektionen und Krebs eingesetzt.
Immunphänotypisierung
Die Immunphänotypisierung ist ein diagnostisches Verfahren, das Immunzellen anhand ihrer Oberflächenmerkmale identifiziert und klassifiziert. Sie wird vor allem bei Blut- und Lymphdrüsenerkrankungen eingesetzt.
Immunreaktion
Die Immunreaktion ist die Antwort des Immunsystems auf Krankheitserreger, Fremdstoffe oder körperfremde Strukturen. Sie schützt den Organismus vor Infektionen und Krankheiten.
Immunschwäche
Immunschwäche, auch Immundefizienz genannt, bezeichnet eine verminderte Funktion des Immunsystems, wodurch der Körper anfälliger für Infektionen und Krankheiten wird.
Immunstärkungskur
Eine Immunstärkungskur ist ein gezieltes Programm aus Ernährung, Nahrungsergänzung und Lebensstilmaßnahmen zur Unterstützung des Immunsystems.
Immunsuppression
Immunsuppression bezeichnet die gezielte oder krankheitsbedingte Unterdrückung des Immunsystems. Sie wird z. B. nach Organtransplantationen oder bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt.
Immunsuppressivum
Ein Immunsuppressivum ist ein Medikament, das das Immunsystem gezielt abschwächt. Es wird u. a. nach Organtransplantationen und bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt.
Immunsystem
Das Immunsystem ist das komplexe Abwehrsystem des Körpers, das schädliche Krankheitserreger wie Viren, Bakterien oder Pilze bekämpft und den Körper vor Infektionen schützt.
Immunsystem Proteine
Immunsystem Proteine sind spezialisierte Eiweißmoleküle, die das Immunsystem bei der Abwehr von Krankheitserregern steuern und unterstützen. Sie umfassen Antikörper, Zytokine, Komplementproteine und viele weitere Moleküle.
Immunsystem stärken
Um das Immunsystem zu stärken, sollten Maßnahmen ergriffen werden, die die normale Funktion der körpereigenen Abwehr unterstützen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern erhöhen.
Immunsystembalance
Immunsystembalance beschreibt das optimale Gleichgewicht der Immunabwehr: stark genug gegen Erreger, kontrolliert genug, um eigenes Gewebe zu schonen.
Immuntherapie
Die Immuntherapie ist ein medizinisches Behandlungsverfahren, das das körpereigene Immunsystem gezielt aktiviert oder moduliert, um Krankheiten wie Krebs oder Allergien zu bekämpfen.
Immuntoleranz
Immuntoleranz beschreibt die Fähigkeit des Immunsystems, körpereigene Strukturen nicht anzugreifen. Sie ist entscheidend für die Vermeidung von Autoimmunerkrankungen.
Immunzellaktivierung
Immunzellaktivierung bezeichnet den Prozess, bei dem Zellen des Immunsystems auf Krankheitserreger oder fremde Stoffe reagieren und eine Abwehrreaktion einleiten.
Immunzellaktivität
Immunzellaktivität beschreibt die Fähigkeit von Immunzellen, Krankheitserreger zu erkennen und zu bekämpfen. Sie ist entscheidend für eine funktionierende Immunabwehr.
Immunzellanalytik
Die Immunzellanalytik ist ein diagnostisches Verfahren zur detaillierten Untersuchung von Immunzellen im Blut. Sie liefert wichtige Informationen über den Zustand des Immunsystems.
Immunzelldichte
Die Immunzelldichte beschreibt die Anzahl von Immunzellen pro Gewebeeinheit. Sie ist ein wichtiger diagnostischer Marker in der Onkologie und Pathologie.
Immunzelldifferenzierung
Immunzelldifferenzierung bezeichnet den Prozess, bei dem unreife Vorläuferzellen zu spezialisierten Immunzellen heranreifen. Dieser Vorgang ist entscheidend für eine funktionierende Immunabwehr.
Immunzellkultur
Die Immunzellkultur ist ein labormedizinisches Verfahren, bei dem Immunzellen außerhalb des Körpers gezüchtet werden, um Krankheiten zu erforschen und neue Therapien zu entwickeln.
Immunzellmigration
Immunzellmigration beschreibt die gezielte Wanderung von Immunzellen durch den Körper zu Infektions- oder Entzündungsherden – ein zentraler Prozess der Immunabwehr.
Immunzellproliferation
Immunzellproliferation bezeichnet die gezielte Vermehrung von Immunzellen im Körper als Reaktion auf Infektionen, Impfungen oder andere immunologische Reize.
Immunzellreifung
Immunzellreifung beschreibt den Prozess, bei dem unreife Vorläuferzellen zu funktionsfähigen Immunzellen heranreifen. Dieser Vorgang ist essenziell für eine wirksame Immunabwehr.
Immunzellreifungsmarker
Immunzellreifungsmarker sind molekulare Kennzeichen auf der Zelloberfläche, die den Entwicklungsstand von Immunzellen anzeigen und in Diagnostik sowie Forschung eingesetzt werden.
Immunzellschutz
Immunzellschutz bezeichnet Maßnahmen und Mechanismen, die Immunzellen vor Schäden schützen und ihre Funktion erhalten. Er ist entscheidend für eine starke Abwehr.
Immunzelltransfer
Immunzelltransfer bezeichnet die Übertragung von Immunzellen eines Spenders auf einen Empfänger zur Behandlung von Krebs oder Immunerkrankungen.
Immunzellverjüngung
Immunzellverjüngung bezeichnet Prozesse und Strategien, die darauf abzielen, gealterte Immunzellen zu regenerieren und die Immunfunktion zu verbessern.
Immunzellvernetzung
Immunzellvernetzung beschreibt die Kommunikation und Zusammenarbeit verschiedener Immunzellen im Körper, um eine effektive Abwehrreaktion zu koordinieren.
Impfschäden
Ein Impfschaden bezeichnet eine gesundheitliche Schädigung, die über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgeht und länger als sechs Monate andauert.
Impfzertifikat
Ein Impfzertifikat ist ein offizielles Dokument, das durchgefuehrte Schutzimpfungen belegt. Es dient als Nachweis gegenueber Behoerden, Arbeitgebern oder Reisezielen.
Impfzyklus
Der Impfzyklus beschreibt die zeitliche Abfolge von Impfungen, die notwendig sind, um einen vollstaendigen und dauerhaften Impfschutz aufzubauen. Er umfasst Grundimmunisierung und Auffrischimpfungen.
Impingement
Impingement bezeichnet das schmerzhafte Einklemmen von Weichteilstrukturen in einem Gelenk, häufig an der Schulter oder Hüfte. Es verursacht Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und kann ohne Behandlung zu dauerhaften Schäden führen.
Implantation
Die Implantation (Nidation) bezeichnet die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut – ein entscheidender Schritt in der frühen Schwangerschaft.
Implantologie
Die Implantologie ist ein Fachgebiet der Zahnmedizin, das sich mit dem Einsetzen künstlicher Zahnwurzeln (Implantate) befasst.
Impressio cardiaca
Die Impressio cardiaca ist eine natuerliche Einbuchtung an Lunge oder Leber, die durch den Druck des anliegenden Herzens entsteht. Sie ist ein normaler anatomischer Befund.
Imunaflor
Imunaflor ist ein probiotisches Nahrungsergaenzungsmittel zur Unterstuetzung des Immunsystems und der Darmgesundheit. Es enthaelt lebende Mikroorganismen, die die Darmflora positiv beeinflussen.
Incisura acetabuli
Die Incisura acetabuli ist eine anatomische Kerbe am unteren Rand der Hüftpfanne. Sie ermöglicht den Durchtritt von Blutgefäßen und Nerven in das Hüftgelenk.
Incisura clavicularis
Die Incisura clavicularis ist eine Gelenkkerbe am Manubrium sterni, die mit dem medialen Ende des Schlüsselbeins das Sternoklavikulargelenk bildet.
Incisura jugularis
Die Incisura jugularis ist eine tastbare Kerbe am oberen Rand des Brustbeins. Sie dient als wichtiger anatomischer Orientierungspunkt in der Medizin.
Incisura-Scapulae-Syndrom
Das Incisura-Scapulae-Syndrom ist eine Engpasssyndrom des Nervus suprascapularis an der Schulterblattkerbe. Es verursacht Schmerzen und Kraftverlust in der Schulter.
Inert
Inert bezeichnet in der Medizin und Pharmazie Stoffe, die biologisch und chemisch reaktionslos sind und keine pharmakologische Wirkung im Körper entfalten.
Infektabwehr
Infektabwehr bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilze zu erkennen und zu bekämpfen. Sie wird durch das Immunsystem gesteuert.
Infektion
Eine Infektion entsteht, wenn Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze in den Körper eindringen und sich vermehren. Sie kann leicht oder schwerwiegend verlaufen.
Infektionsprophylaxe
Infektionsprophylaxe bezeichnet alle Maßnahmen, die darauf abzielen, Infektionskrankheiten zu verhindern. Dazu zählen Hygiene, Impfungen und medikamentöse Vorbeugung.
Infektiös
Infektiös beschreibt die Eigenschaft von Krankheitserregern, sich auf Menschen zu übertragen und Infektionskrankheiten auszulösen. Der Begriff ist zentral in der Medizin und Epidemiologie.
Inflammaging
Inflammaging bezeichnet eine chronische, unterschwellige Entzündungsreaktion, die mit dem Alterungsprozess einhergeht und das Risiko für altersbedingte Erkrankungen erhöht.
Inflammationsmarker
Inflammationsmarker sind Laborwerte, die Entzündungsprozesse im Körper anzeigen. Sie helfen Ärzten, Entzündungen zu erkennen, zu überwachen und Erkrankungen gezielt zu behandeln.
Influenza
Das Influenzavirus ist ein hochinfektiöses RNA-Virus, das die Atemwegserkrankung Influenza – umgangssprachlich als Grippe bekannt – verursacht.
Infusion
Eine Infusion ist eine effektive Methode zur Verabreichung von Flüssigkeiten, Nährstoffen oder Medikamenten direkt in die Blutbahn.
Infusionspumpe
Eine Infusionspumpe ist ein medizinisches Gerät, das Flüssigkeiten, Medikamente oder Nährstoffe kontrolliert und präzise in den Körper eines Patienten verabreicht.
Infusionsthorax
Ein Infusionsthorax ist eine seltene, aber ernste Komplikation, bei der Infusionsflüssigkeit versehentlich in den Pleuraraum (Brustraum) gelangt statt in die Vene.
Ingwer
Ingwer ist eine der ältesten bekannten Heilpflanzen der Welt und wird sowohl in der traditionellen Medizin als auch in der modernen Naturheilkunde geschätzt.
Injektionsanästhetikum
Ein Injektionsanästhetikum ist ein Wirkstoff, der per Injektion verabreicht wird, um Bewusstlosigkeit oder lokale Betäubung zu erzeugen. Es wird häufig in der Anästhesie und Chirurgie eingesetzt.
Inkarzeration
Inkarzeration bezeichnet das Einklemmen von Gewebe oder Organen, z. B. bei einem Bruch (Hernie). Dies kann zu Durchblutungsstörungen und einem medizinischen Notfall führen.
Inkontinenz
Inkontinenz bezeichnet den ungewollten Verlust von Urin oder Stuhl, der nicht willentlich kontrolliert werden kann.
Inkretin-Mimetikum
Ein Inkretin-Mimetikum ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Typ-2-Diabetes, das die Wirkung natürlicher Darmhormone nachahmt und den Blutzucker reguliert.
Inkubationszeit
Die Inkubationszeit ist der Zeitraum zwischen der Ansteckung mit einem Krankheitserreger und dem Auftreten erster Krankheitssymptome. Sie variiert je nach Erreger.
innere unruhe bekämpfen
Innere Unruhe bekämpfen: Erfahren Sie, welche Ursachen dahinterstecken und welche Methoden helfen, Anspannung und Nervosität nachhaltig zu reduzieren.
Innervation
Innervation bezeichnet die Versorgung von Organen, Muskeln und Geweben mit Nervenfasern. Sie ermöglicht die Steuerung von Bewegung, Empfindung und inneren Körperfunktionen.
Inositol
Inositol ist eine vitaminähnliche Substanz, die natürlich im Körper vorkommt und eine wichtige Rolle bei Zellsignalübertragung, Stoffwechsel und hormonellem Gleichgewicht spielt.
Inotropie
Inotropie beschreibt die Kontraktionskraft des Herzmuskels. Eine gesteigerte oder verminderte Inotropie beeinflusst die Herzleistung und ist klinisch bei Herzinsuffizienz relevant.
Insektenspray
Insektenspray ist ein Mittel zum Schutz vor Insektenstichen oder zur Bekämpfung von Insekten. Es enthält Wirkstoffe, die Insekten abwehren oder abtöten.
Insertion (Genetik)
Eine Insertion in der Genetik bezeichnet das Einfügen zusätzlicher Nukleotide in die DNA-Sequenz. Dies kann zu Mutationen und Erbkrankheiten führen.
Insertionstendopathie
Die Insertionstendopathie ist eine schmerzhafte Erkrankung der Sehnenansätze am Knochen. Sie entsteht meist durch Überlastung und äußert sich durch lokalen Druckschmerz.
Insomnie
Insomnie ist eine Schlafstörung, die durch Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen gekennzeichnet ist und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann.
Instillation
Instillation bezeichnet das tropfenweise Einbringen einer Flüssigkeit in einen Körperhohlraum oder auf eine Körperoberfläche, z. B. Augen, Ohren oder Blase.
Insulin
Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, das in den Betazellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) produziert wird.
Insulin-Glukose-Quotient
Der Insulin-Glukose-Quotient ist ein diagnostischer Wert, der das Verhältnis von Insulin zu Glukose im Blut beschreibt und Hinweise auf eine Insulinresistenz oder gestörte Insulinsekretion liefert.
Insulinotropie
Insulinotropie bezeichnet die Eigenschaft von Substanzen, die Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse zu fördern. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Diabetestherapie.
Insulinpfad
Der Insulinpfad beschreibt den molekularen Signalweg, über den Insulin seine Wirkung in Zellen entfaltet und den Blutzucker reguliert.
Insulinresistenz
Insulinresistenz ist eine Stoffwechselstörung, bei der die Körperzellen auf Insulin nicht mehr richtig reagieren.
Insulinresistenz Ernährung
Bei Insulinresistenz reagieren die Körperzellen nicht mehr ausreichend auf Insulin. Eine gezielte Ernährung kann die Insulinsensitivität verbessern und das Diabetesrisiko senken.
Insulinrezeptortherapie
Die Insulinrezeptortherapie zielt darauf ab, die Funktion des Insulinrezeptors zu verbessern oder wiederherzustellen, um Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes zu behandeln.
Insulinschocktherapie
Die Insulinschocktherapie ist ein historisches psychiatrisches Verfahren, bei dem durch gezielte Insulingaben Unterzuckerungen ausgelöst wurden. Sie gilt heute als überholt und wird nicht mehr angewendet.
Insulinsekretagogum
Ein Insulinsekretagogum ist ein Wirkstoff, der die Bauchspeicheldrüse zur verstärkten Insulinausschüttung anregt und bei Typ-2-Diabetes eingesetzt wird.
Insulinsekretagogumtherapie
Die Insulinsekretagogumtherapie ist ein medikamentöser Behandlungsansatz bei Typ-2-Diabetes, der die körpereigene Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse gezielt steigert.
Insulinsekretion
Die Insulinsekretion beschreibt die Freisetzung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Sie reguliert den Blutzucker und ist zentral für den Energiestoffwechsel.
Insulinsekretionsstörung
Eine Insulinsekretionsstörung bezeichnet eine gestörte Ausschüttung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Sie ist eine Hauptursache für Typ-2-Diabetes und führt zu erhöhten Blutzuckerwerten.
Insulinsekretionsstörung
Eine Insulinsekretionsstörung bezeichnet eine gestörte Freisetzung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Sie ist eine Hauptursache von Typ-2-Diabetes und kann zu erhöhten Blutzuckerwerten führen.
Insulinsensitivität
Insulinsensitivität beschreibt, wie gut die Körperzellen auf das Hormon Insulin ansprechen. Eine hohe Sensitivität ist ein Zeichen gesunden Stoffwechsels.
Insulintherapie
Die Insulintherapie ist eine medizinische Behandlung, bei der Insulin verabreicht wird, um den Blutzucker bei Diabetes mellitus zu regulieren.
Insulintoleranztest
Der Insulintoleranztest (ITT) ist ein diagnostisches Verfahren zur Beurteilung der Hypophysen- und Nebennierenfunktion sowie der Wachstumshormonsekretion.
Integrase
Die Integrase ist ein virales Enzym, das HIV ermöglicht, seine Erbinformation in das menschliche Erbgut einzubauen. Sie ist ein zentrales Angriffsziel moderner HIV-Therapien.
Integrierte Versorgung
Integrierte Versorgung bezeichnet ein sektorenübergreifendes Modell, das ambulante, stationäre und rehabilitative Leistungen koordiniert vernetzt, um Patienten ganzheitlich und effizient zu behandeln.
Intensivmedizin
Die Intensivmedizin ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Überwachung und Behandlung lebensbedrohlicher Erkrankungen befasst. Sie wird auf der Intensivstation (ICU) durchgeführt.
Interferon-Gamma-Release Assay
Der Interferon-Gamma-Release Assay (IGRA) ist ein Bluttest zur Erkennung einer Tuberkulose-Infektion. Er misst die Immunantwort auf spezifische TB-Antigene.
Interfollikulär
Interfollikulär bezeichnet den Bereich zwischen den Haarfollikeln oder Lymphfollikeln im Gewebe. Der Begriff wird in der Dermatologie und Pathologie verwendet.
Interleukin
Interleukine sind körpereigene Botenstoffe des Immunsystems, die die Kommunikation zwischen Immunzellen steuern und Entzündungsreaktionen regulieren.
Intermedius
Der Nervus intermedius ist ein Ast des Gesichtsnervs (VII. Hirnnerv) und leitet Geschmacks- sowie vegetative Fasern. Er spielt eine wichtige Rolle bei der Steuerung von Drüsen und Geschmackswahrnehmung.
Intermembranraum
Der Intermembranraum ist der Bereich zwischen der inneren und äußeren Membran von Mitochondrien. Er spielt eine zentrale Rolle bei der Energiegewinnung in der Zelle.
Intermittierende Peritonealdialyse
Die intermittierende Peritonealdialyse (IPD) ist ein Nierenersatzverfahren, bei dem das Bauchfell als natürliche Filtermembran genutzt wird, um schädliche Stoffe aus dem Blut zu entfernen.
Internal Shower
Der Internal-Shower-Drink ist ein viraler Social-Media-Trend, der aus Chiasamen, Wasser und Zitronensaft besteht.
Intervallfasten
Intervallfasten, auch als intermittierendes Fasten genannt, ist eine Methode, bei der in festgelegten Zeitfenstern gegessen und außerhalb dieser Zeitfenster gefastet wird.
Intestinale Mukosa
Die intestinale Mukosa ist die Schleimhautschicht des Darms. Sie schützt den Körper vor Krankheitserregern und ermöglicht die Aufnahme von Nährstoffen.
Intoxikation
Eine Intoxikation ist eine Vergiftung des Körpers durch schädliche Substanzen. Sie kann durch Chemikalien, Medikamente, Drogen oder natürliche Gifte ausgelöst werden.
Intraazinär
Intraazinär beschreibt Strukturen oder Vorgänge, die sich innerhalb eines Azinus befinden – der kleinsten funktionellen Einheit von Drüsen wie Lunge, Bauchspeicheldrüse oder Speicheldrüsen.
Intrazerebrale Blutung
Eine intrazerebrale Blutung ist eine Einblutung direkt ins Hirngewebe. Sie ist ein medizinischer Notfall und kann zu schweren neurologischen Ausfällen führen.
Inulin
Inulin ist ein natürlicher, löslicher Ballaststoff, der in vielen Pflanzen als Präbiotikum vorkommt.
Invertase
Ein Enzym, das Saccharose in Glukose und Fruktose zerlegt. Es unterstützt die Verdauung von Zucker und fördert eine gleichmäßige Energiezufuhr.
Invertzucker
Invertzucker ist ein Zuckergemisch aus Glukose und Fruktose, das durch Spaltung von Saccharose entsteht. Er wird in der Lebensmittelindustrie als Süßungsmittel eingesetzt.
Inzidentalom
Ein Inzidentalom ist ein zufällig entdeckter Tumor oder eine Raumforderung, die bei einer Bildgebung ohne klinischen Verdacht gefunden wird.
Iod
Ein essentielles Spurenelement, das für die Synthese von Schilddrüsenhormonen notwendig ist. Es reguliert den Stoffwechsel und unterstützt die kognitive Funktion.
Ionenkanal
Ionenkanäle sind spezialisierte Proteine in Zellmembranen, die den Transport von Ionen wie Natrium, Kalium oder Calcium in und aus Zellen ermöglichen.
Ipamorelin
Ipamorelin ist ein synthetisches Peptid, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert. Es wird in der Forschung und im klinischen Bereich untersucht.
Irisdiagnose
Die Irisdiagnose (Iridologie) ist eine alternativmedizinische Methode, bei der die Iris des Auges untersucht wird, um Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand zu ziehen.
Ischämie
Ischämie bezeichnet eine unzureichende Blutversorgung eines Gewebes oder Organs, die zu einem Sauerstoffmangel führt. Sie kann lebenswichtige Organe wie Herz oder Gehirn gefährden.
Ischias
Ischias bezeichnet Schmerzen, die entlang des Ischiasnervs vom unteren Rücken über das Gesäß bis in das Bein ausstrahlen.
Ischias Symptome
Ischias Symptome umfassen Schmerzen, Taubheit und Kribbeln entlang des Ischiasnervs – vom unteren Rücken bis ins Bein. Erfahren Sie mehr über Ursachen und Behandlung.
Ischiasnerv
Der Ischiasnerv ist der dickste und laengste Nerv des menschlichen Koerpers. Er verlaeuft vom unteren Ruecken durch das Gesaess bis in das Bein und versorgt grosse Teile der unteren Extremitaet.
Ischiocrural
Die ischiocruralen Muskeln sind eine Gruppe von Oberschenkelmuskeln an der Rückseite des Beins, die für Beugung und Streckung zuständig sind.
Isoamyl-p-Methoxycinnamat
Isoamyl-p-Methoxycinnamat ist ein UV-Filter, der in Sonnenschutzmitteln eingesetzt wird, um die Haut vor schädlicher UV-B-Strahlung zu schützen.
Isoflavone
Isoflavone gehören zur Gruppe der Phytoöstrogene , also pflanzlicher Substanzen mit östrogenähnlicher Wirkung.
Isoflavonoid
Isoflavonoide sind pflanzliche Polyphenole mit östrogenähnlicher Wirkung. Sie kommen vor allem in Soja vor und werden wegen ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften intensiv erforscht.
Isohydrie
Isohydrie bezeichnet den Zustand konstanten pH-Werts im Blut und in den Körperflüssigkeiten. Dieser Gleichgewichtszustand ist für lebenswichtige Stoffwechselprozesse unerlässlich.
Isoleucin
Isoleucin ist eine essentielle Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie spielt eine wichtige Rolle beim Muskelaufbau, der Energieversorgung und der Wundheilung.
Isolierte systolische Hypertonie
Die isolierte systolische Hypertonie bezeichnet einen erhöhten oberen Blutdruckwert (systolisch ≥140 mmHg) bei normalem unteren Wert. Sie tritt häufig im Alter auf.
Isomaltose
Isomaltose ist ein natürlich vorkommendes Zweifachzucker-Molekül, das beim Abbau von Stärke entsteht. Es kommt in Lebensmitteln wie Honig und Bier vor und wird im Dünndarm durch das Enzym Isomaltase gespalten.
Isomaltulose
Isomaltulose ist ein natürlicher Kohlenhydrat-Zucker mit niedrigem glykämischen Index, der langsam verdaut wird und den Blutzucker nur moderat ansteigen lässt.
Isoprismatisches Epithel
Isoprismatisches Epithel ist ein einschichtiges Epithel mit würfelförmigen Zellen gleicher Höhe und Breite. Es kleidet Drüsen und Kanäle aus und erfüllt Sekretions- sowie Resorptionsfunktionen.
Isotonische Getränke
Isotonische Getränke sind spezielle Sportgetränke, die eine ähnliche Konzentration an Elektrolyten und Zucker wie das Blut haben.
Isotopen-Diagnostik
Die Isotopen-Diagnostik ist ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, das radioaktive Substanzen nutzt, um Organe und Stoffwechselprozesse sichtbar zu machen.
Isoxazolylpenicillin
Isoxazolylpenicilline sind penicillinasefeste Antibiotika, die gezielt gegen Staphylokokken eingesetzt werden. Sie sind wirksam bei Infektionen durch penicillinasebildende Erreger.
Ivermectin
Ivermectin ist ein antiparasitäres Medikament, das zur Behandlung von Wurm- und Parasiteninfektionen eingesetzt wird. Es wirkt gegen eine Vielzahl von Parasiten beim Menschen und bei Tieren.
Die neusten Einträge
3 Beiträge in dieser Lexikon KategorieThymosin beta-4
Thymosin beta-4 ist ein natürlich vorkommendes Peptid, das eine zentrale Rolle bei Geweberegeneration, Wundheilung und Entzündungsregulation spielt.
Tesamorelin
Tesamorelin ist ein synthetisches Analogon des Wachstumshormon-Releasing-Hormons (GHRH), das zur Behandlung von HIV-assoziierter Lipodystrophie eingesetzt wird.
Melanotan II
Melanotan II ist ein synthetisches Peptid, das die Hautbräunung stimuliert und als illegales Lifestyle-Mittel verwendet wird. Es birgt erhebliche gesundheitliche Risiken.
Die meistgelesenen Einträge
3 Beiträge in dieser Lexikon KategorieMagnesiumcarbonat
Magnesiumcarbonat ist eine anorganische Magnesiumverbindung mit säure-neutralisierender (antazidischer) Wirkung. Erfahre mehr über Vorteile, Einsatzgebiete und Unterschiede zu besser resorbierbaren Magnesiumformen.
Kölner Liste
Die Kölner Liste ® ist eine wichtige Initiative im Leistungssport, die Sportlern eine Orientierungshilfe bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln bietet.
Kaloriengehalt
Die Wahl der Lebensmittel beeinflusst unsere Energiezufuhr. Der Kaloriengehalt variiert stark - einige liefern wenig, andere viel Energie.