Nasenkorrektur – Ablauf, Risiken und Ergebnisse
Die Nasenkorrektur ist ein chirurgischer Eingriff zur Veränderung von Form oder Funktion der Nase. Sie kann aus ästhetischen oder medizinischen Gründen durchgeführt werden.
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Die Nasenkorrektur ist ein chirurgischer Eingriff zur Veränderung von Form oder Funktion der Nase. Sie kann aus ästhetischen oder medizinischen Gründen durchgeführt werden.
Was ist eine Nasenkorrektur?
Eine Nasenkorrektur, medizinisch als Rhinoplastik bezeichnet, ist ein chirurgischer Eingriff an der Nase. Sie wird entweder aus ästhetischen Gründen durchgeführt, um die Form oder Größe der Nase zu verändern, oder aus funktionellen Gründen, um Atemprobleme zu beheben. In vielen Fällen werden beide Ziele in einer einzigen Operation kombiniert.
Gründe für eine Nasenkorrektur
Ästhetische Gründe
- Verkleinerung oder Vergrößerung der Nase
- Begradigung eines schiefen Nasenrückens
- Entfernung eines Höckers am Nasenrücken
- Veränderung der Nasenspitze (z. B. Anhebung oder Verschmälerung)
- Anpassung der Nasenflügel
- Korrektur von Asymmetrien
Medizinische Gründe
- Begradigung einer Nasenscheidewandverkrümmung (Septumdeviation), die die Atmung behindert
- Korrektur von Verletzungsfolgen nach Nasenbrüchen
- Behandlung von angeborenen Fehlbildungen
- Verbesserung der Nasenatmung bei chronischer Behinderung
Ablauf der Operation
Die Nasenkorrektur wird in der Regel unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung durchgeführt. Je nach Technik unterscheidet man:
- Geschlossene Rhinoplastik: Alle Schnitte werden innerhalb der Nase gesetzt, es entstehen keine sichtbaren Narben.
- Offene Rhinoplastik: Ein kleiner Schnitt wird an der Columella (dem Steg zwischen den Nasenöffnungen) gesetzt, was dem Chirurgen bessere Sicht auf die inneren Strukturen ermöglicht.
Knochen, Knorpel und Weichteile werden anschließend nach dem geplanten Ergebnis umgeformt. Die Operation dauert in der Regel zwischen ein und drei Stunden.
Vorbereitung und Planung
Vor dem Eingriff erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Chirurgen. Dabei werden die Wünsche des Patienten besprochen, das Gesicht analysiert und realistische Ergebnisse besprochen. Digitale Bildbearbeitung oder spezielle Simulationssoftware kann helfen, mögliche Ergebnisse zu visualisieren. Blutunngsverdünnende Medikamente sollten vor der Operation abgesetzt werden.
Erholung und Nachsorge
Nach der Operation wird die Nase mit einem Gipsverband oder einer Schiene geschützt. Typische Begleiterscheinungen in der Heilungsphase sind:
- Schwellungen und Blutergüsse im Gesicht, besonders unter den Augen
- Verstopfte Nase und eingeschränkte Atmung in den ersten Wochen
- Leichte Schmerzen oder Druckgefühl
Der Gipsverband wird nach etwa 7 bis 10 Tagen entfernt. Die sichtbaren Schwellungen gehen meist innerhalb von 2 bis 4 Wochen zurück, das endgültige Ergebnis ist jedoch erst nach 6 bis 12 Monaten vollständig erkennbar, da die feineren Gewebsstrukturen länger brauchen, um sich zu setzen.
Risiken und Komplikationen
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen auch bei der Nasenkorrektur gewisse Risiken:
- Infektionen oder Nachblutungen
- Narbenentstehung
- Asymmetrien oder unbefriedigendes ästhetisches Ergebnis
- Veränderungen des Geruchssinns
- Atemnot durch Schwellungen oder Narbengewebe
- Notwendigkeit einer Korrekturoperaion (Revisionsrhinoplastik)
Ein erfahrener Facharzt für plastische oder Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie minimiert diese Risiken erheblich.
Kosten und Kostenübernahme
Rein ästhetische Nasenoperationen werden in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Bei medizinischer Notwendigkeit, etwa bei einer erheblichen Nasenscheidewandverkrümmung mit Atembeeinträchtigung, kann eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich sein. Eine genaue Klärung mit der Krankenkasse vor dem Eingriff ist empfehlenswert.
Quellen
- Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) – Leitlinien und Patienteninformationen zur Rhinoplastik (www.dgpraec.de)
- Rettinger G. – Rhinoplastik: Grundlagen und Techniken. Thieme Verlag, Stuttgart, 2006.
- Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) – Patienteninformationen zu plastisch-ästhetischen Eingriffen (www.patienten-information.de)
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