Glossar: L
Du hast Fragen zu bestimmten Symptomen oder Inhaltsstoffen? In unserem Glossar findest Du einen Ratgeber von A bis Z zu Deiner Gesundheit.
L
255 Beiträge in dieser Lexikon KategorieL-Alanin
Alanin, auch als α-Alanin bekannt, ist eine α-Aminosäure, die in der Biosynthese von Proteinen verwendet wird. Sie enthält eine Aminogruppe und eine Carbonsäuregruppe, die beide an das zentrale Kohlenstoffatom gebunden sind, das zusätzlich eine Methylgruppe als Seitenkette trägt.
L-Arginin
L-Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure, die eine wesentliche Rolle bei der Synthese von Stickstoffmonoxid spielt.
L-Asparginsäure
L-Asparaginsäure ist eine natürlich vorkommende, nicht essentielle Aminosäure, die der menschliche Körper selbst synthetisieren kann. Sie spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, im Harnstoffzyklus und bei der Biosynthese anderer Aminosäuren.
L-Carnitin
Carnitin selbst ist keine Aminosäure, aber eng mit den Aminosäuren verbunden. Es fördert die Energieproduktion und verbessert die körperliche Leistungsfähigkeit.
L-Cystein
L-Cystein ist eine semi-essentielle Aminosäure, die als Glutathion-Vorläufer antioxidativ wirkt.
L-Glutaminsäure
Glutamin ist eine Aminosäure, die für die Biosynthese von Proteinen verwendet wird. Es ist wichtig für den Stoffwechsel, die Proteinsynthese, die Energiegewinnung und die Unterstützung des Immunsystems.
L-Glycin
Eine nicht-essentielle Aminosäure, die an der Proteinsynthese, der Entgiftung und der Unterstützung des zentralen Nervensystems beteiligt ist.
L-Histidin
L-Histidin ist eine proteinogene Aminosäure, die beim Menschen als semi-essentiell gilt. Während Erwachsene geringe Mengen selbst synthetisieren können, muss L-Histidin bei Säuglingen und Kindern vollständig über die Nahrung aufgenommen werden.
L-Isoleucin
Eine essentielle verzweigtkettige Aminosäure (BCAA), die den Muskelstoffwechsel und die Energieproduktion unterstützt.
L-Leucin
Eine essentielle verzweigtkettige Aminosäure (BCAA), die die Proteinsynthese und den Muskelaufbau unterstützt.
L-Lysin HCL
L-Lysin HCL ist eine essentielle Aminosäure, die eine wichtige Rolle bei der Proteinsynthese, der Wundheilung und der Kalziumaufnahme spielt.
L-Methionin
Eine essentielle Aminosäure, die zur Entgiftung und zur Synthese von Proteinen und wichtigen Molekülen wie Glutathion beiträgt.
L-Prolin
Eine nicht-essentielle Aminosäure, die zur Bildung von Kollagen und zur Unterstützung der Haut- und Gelenkgesundheit beiträgt.
L-Serin
Eine nicht-essentielle Aminosäure, die an der Synthese von Proteinen, Enzymen und Neurotransmittern beteiligt ist.
L-Theanin
L-Theanin ist eine natürliche Aminosäure, die fast ausschließlich in den Blättern von grünem und schwarzem Tee (Camellia sinensis) vorkommt.
L-Threonin
Threonin ist eine Aminosäure, die in der Biosynthese von Proteinen verwendet wird.
L-Thyroxin
L-Thyroxin ist ein synthetisches Schilddrüsenhormon zur Behandlung von Schilddrüsenunterfunktion und Struma. Es ersetzt das körpereigene Hormon Thyroxin (T4).
L-Tryptophan
L-Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie ist Vorstufe von Serotonin und Melatonin und spielt eine wichtige Rolle für Schlaf, Stimmung und Wohlbefinden.
L-Trytophan
Eine essentielle Aminosäure, die als Vorläufer für Serotonin und Melatonin dient und die Stimmung und den Schlaf unterstützt.
L-Tyrosin
Eine nicht-essentielle Aminosäure, die für die Synthese von Neurotransmittern und die Unterstützung der kognitiven Funktion und der Stressbewältigung wichtig ist.
L-Valin
Eine essentielle verzweigtkettige Aminosäure (BCAA), die den Muskelstoffwechsel unterstützt und die Gewebereparatur fördert.
Labordiagnostik
Die Labordiagnostik umfasst die Analyse von Körperproben wie Blut, Urin oder Gewebe zur Erkennung, Überwachung und Behandlung von Erkrankungen.
Laborwertinterpretation
Laborwertinterpretation bezeichnet die fachkundige Auswertung medizinischer Messwerte aus Blut, Urin oder Gewebe zur Diagnose und Therapiesteuerung.
Labyrinthula sp.
Labyrinthula sp. sind einzellige, meeresassoziierte Protisten, die als Pflanzenpathogene bekannt sind und marine Graslandschaften sowie Meeresorganismen befallen können.
Lachgas
Lachgas (Distickstoffmonoxid, N₂O) ist ein farbloses, süßlich riechendes Gas, das seit über 150 Jahren in der Medizin und Zahnheilkunde als Anästhetikum und Beruhigungsmittel verwendet wird.
Lactase
Ein Enzym, das Laktose in Glukose und Galaktose zerlegt. Es ist wichtig für die Verdauung von Milchprodukten und wird bei Laktoseintoleranz eingesetzt.
Lactit
Lactit (E966) ist ein kalorienarmer Zuckeraustauschstoff, der in der Lebensmittelindustrie und Medizin eingesetzt wird. Er hat eine milde abführende Wirkung und eignet sich für Diabetiker.
Lacto-N-Tetraose
Lacto-N-Tetraose (LNT) ist ein natürliches Oligosaccharid der Muttermilch, das das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördert und das Immunsystem von Säuglingen unterstützt.
Lactobacillus
Eine Gattung probiotischer Bakterien, die für ihre positiven Auswirkungen auf die Darmgesundheit und das Immunsystem bekannt sind. Sie helfen bei der Verdauung und der Bekämpfung schädlicher Mikroorganismen.
Lactobacillus acidophilus
Lactobacillus acidophilus ist ein probiotisches Milchsäurebakterium, das natürlich im Darm vorkommt und die Darmgesundheit sowie das Immunsystem unterstützt.
Lactococcus
Lactococcus ist eine Gattung milchsäurebildender Bakterien mit probiotischem Potenzial. Einsatz in Joghurt, Darmgesundheit, Immunmodulation und Hautpflege – vielseitig und funktionell.
Lactoferrin
Lactoferrin ist ein natürlich vorkommendes Protein im menschlichen Körper mit vielfältigen physiologischen Fähigkeiten. Die erste große Portion erhalten wir als Neugeborene über die Muttermilch.
Lactoferrin CLN®
Lactoferrin CLN® ist ein hochreines, bioaktives Protein zur Unterstützung bei Eisenmangel, Infekten und Darmerkrankungen – immunmodulierend, entzündungshemmend und vielseitig einsetzbar.
Lactoperoxidase
Lactoperoxidase ist ein natürliches Enzym mit antimikrobieller Wirkung, das Schleimhäute schützt und die Immunabwehr unterstützt. Erfahre mehr über Funktionen, Einsatzgebiete und Wirkmechanismus.
Lactotransferrin
Lactotransferrin ist ein eisenbindendes Protein, das eine wichtige Rolle im Eisenstoffwechsel und in der Immunabwehr spielt.
Lactulose
Lactulose ist ein synthetischer Zweifachzucker, der als Abführmittel und bei hepatischer Enzephalopathie eingesetzt wird. Sie wirkt im Darm osmotisch und wird nicht vom Körper aufgenommen.
Lagerung nach Fritsch
Die Lagerung nach Fritsch ist eine gynäkologische Patientenlagerung für operative Eingriffe im Unterleuchsbereich. Sie ermöglicht optimalen Zugang zum Becken.
Lagerungsschwindel
Lagerungsschwindel ist eine Form des Schwindels, bei der kurze Drehschwindelattacken durch bestimmte Kopfbewegungen ausgelöst werden.
LAIV
LAIV (Live-attenuierter Influenzaimpfstoff) ist ein nasaler Grippeimpfstoff, der lebende, abgeschwächte Influenzaviren enthält und besonders bei Kindern eingesetzt wird.
Laktat
Laktat ist ein Stoffwechselprodukt, das bei der Energiegewinnung ohne Sauerstoff entsteht. Es spielt eine wichtige Rolle in Sport, Medizin und Intensivmedizin.
Laktatazidose
Die Laktatazidose ist eine gefährliche Übersäuerung des Blutes durch zu viel Laktat. Sie entsteht meist bei Sauerstoffmangel oder als Medikamentennebenwirkung und erfordert sofortige medizinische Behandlung.
Laktatazidosetherapie
Die Laktatazidosetherapie umfasst alle Maßnahmen zur Behandlung einer gefährlichen Übersäuerung des Blutes durch erhöhte Laktatwerte. Sie zielt auf die Ursachenbeseitigung und Stabilisierung des Stoffwechsels ab.
Laktatbestimmung
Die Laktatbestimmung ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem der Laktatspiegel im Blut gemessen wird. Sie dient der Beurteilung des Sauerstoffstoffwechsels und wird in der Notfall- sowie Sportmedizin eingesetzt.
Laktatdehydrogenase
Laktatdehydrogenase (LDH) ist ein Enzym, das in nahezu allen Körperzellen vorkommt und beim Energiestoffwechsel eine wichtige Rolle spielt. Erhöhte LDH-Werte im Blut können auf Gewebeschäden oder Erkrankungen hinweisen.
Laktationsberatung
Laktationsberatung unterstuetzt stillende Muetter bei Fragen und Problemen rund ums Stillen. Zertifizierte Fachkraefte helfen, eine erfolgreiche Stillbeziehung aufzubauen und zu erhalten.
Laktatkinaseaktivität
Die Laktatkinaseaktivität beschreibt die enzymatische Aktivität der Laktatkinase im Stoffwechsel. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung in Muskel- und Körperzellen.
Laktatkinetik
Die Laktatkinetik beschreibt die zeitliche Veränderung des Laktatspiegels im Blut – ein wichtiger Parameter in der Intensivmedizin und Sportmedizin.
Laktatmessung
Die Laktatmessung bestimmt den Laktatspiegel im Blut und dient der Diagnose von Stoffwechselstörungen, Kreislaufversagen und der Leistungsdiagnostik im Sport.
Laktatproduktion
Laktatproduktion bezeichnet die Bildung von Laktat im Stoffwechsel, vor allem bei intensiver körperlicher Belastung oder Sauerstoffmangel. Sie ist ein zentraler Prozess der Energiegewinnung.
Laktatstoffwechsel
Der Laktatstoffwechsel beschreibt die Bildung, den Transport und den Abbau von Laktat im menschlichen Körper – ein zentraler Prozess bei körperlicher Belastung und Energiegewinnung.
Laktattoleranz
Laktattoleranz beschreibt die Fähigkeit des Körpers, bei körperlicher Belastung anfallende Milchsäure effizient abzubauen und so länger auf hohem Leistungsniveau zu arbeiten.
Laktoferrinzusatz
Laktoferrinzusatz bezeichnet die gezielte Zugabe von Laktoferrin zu Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln zur Unterstützung des Immunsystems und der Eisenaufnahme.
Laktose
Laktose ist der natürliche Zucker in Milchprodukten. Erfahre, was bei Laktoseintoleranz im Körper passiert, welche Symptome typisch sind und wie laktosefreie Ernährung hilft.
Laktoseintoleranz
Laktoseintoleranz bezeichnet die Unverträglichkeit von Milchzucker (Laktose), die durch einen Mangel am Enzym Laktase im Dünndarm entsteht.
laktoseintoleranz gewichtszunahme
Kann eine Laktoseintoleranz zu Gewichtszunahme fuehren? Erfahren Sie, wie Milchzuckerunvertraeglichkeit den Stoffwechsel beeinflusst und was dahintersteckt.
laktoseintoleranz test
Der Laktoseintoleranz Test dient der Diagnose einer Laktoseunverträglichkeit und prüft, ob der Körper Milchzucker richtig verwerten kann.
Lancefield-Klassifikation
Die Lancefield-Klassifikation ist ein mikrobiologisches System zur Einteilung von Streptokokken anhand von Kohlenhydrat-Antigenen ihrer Zellwand in Gruppen A bis W.
Langlebigkeit
Langlebigkeit beschreibt nicht nur ein langes Leben, sondern vor allem die Fähigkeit, möglichst viele Jahre gesund und vital zu bleiben.
Langzeit-EKG
Ein Langzeit-EKG ist eine diagnostische Methode zur kontinuierlichen Aufzeichnung der Herzaktivität über einen Zeitraum von meist 24 bis 72 Stunden.
Langzeitblutdruckmessung
Die Langzeitblutdruckmessung erfasst den Blutdruck über 24 Stunden im Alltag. Sie hilft, Bluthochdruck zuverlässig zu erkennen und die Therapie optimal anzupassen.
Langzeitblutzucker
Der HbA1c-Wert zeigt den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten Wochen an. Erfahre, welche Werte gesund sind und wie du deinen Langzeitzuckerwert natürlich senken kannst.
Langzeittherapie
Die Langzeittherapie bezeichnet eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung, die über einen langen Zeitraum durchgeführt wird, um chronische Erkrankungen dauerhaft zu kontrollieren oder zu heilen.
Lanz-Punkt
Der Lanz-Punkt ist ein anatomischer Druckpunkt im rechten Unterbauch, der bei Appendizitis auf Entzündung hinweist. Er liegt zwischen rechtem und mittlerem Drittel der Linie zwischen beiden Darmbeinstacheln.
Laparoskopie
Die Laparoskopie ist ein minimal-invasives chirurgisches Verfahren zur Untersuchung und Behandlung der Bauchhöhle. Dabei werden kleine Schnitte gesetzt und eine Kamera eingeführt.
Laparoskopische Cholezystektomie
Die laparoskopische Cholezystektomie ist eine minimal-invasive Operation zur Entfernung der Gallenblase. Sie gilt als Standardverfahren bei Gallensteinen und ist schonender als offene Eingriffe.
Laparoskopische Prostatektomie
Die laparoskopische Prostatektomie ist ein minimal-invasiver Eingriff zur Entfernung der Prostata, meist bei Prostatakrebs. Kleine Schnitte und eine Kamera ermöglichen eine schonende Operation.
Laryngitis
Laryngitis ist eine Entzündung des Kehlkopfes, die häufig durch Viren, Bakterien oder Überbelastung der Stimme verursacht wird und sich durch Heiserkeit äußert.
Lasea
Lasea ist ein pflanzliches Arzneimittel mit Lavendelöl (Silexan), das zur Behandlung von Unruhezuständen und ängstlicher Verstimmung eingesetzt wird.
Lasègue-Zeichen
Das Lasègue-Zeichen ist ein klinischer Test zur Erkennung einer Ischialgie oder eines Bandscheibenvorfalls. Bei positivem Befund tritt beim Anheben des gestreckten Beins ein ausstrahlender Schmerz auf.
Lassa-Fieber
Lassa-Fieber ist eine durch Nagetiere übertragene Viruserkrankung mit hämorrhagischem Verlauf. Erfahre alles über Symptome, Risiken, Therapie und Schutzmaßnahmen gegen das Virus in Westafrika.
Latente Eisenbindungskapazität
Die latente Eisenbindungskapazität (LEBK) ist ein Laborwert, der angibt, wie viel zusätzliches Eisen das Blut noch aufnehmen kann. Sie dient der Diagnose von Eisenmangel oder Eisenüberladung.
Latenzzeit
Die Latenzzeit ist der Zeitraum zwischen einem auslösenden Ereignis und dem Auftreten einer messbaren Reaktion, z. B. zwischen Infektion und Krankheitsausbruch.
Laterale Diffusion
Laterale Diffusion bezeichnet die seitliche Bewegung von Molekülen innerhalb einer Zellmembran. Sie ist ein grundlegender Prozess der Membranbiologie.
Laterale Halszyste
Eine laterale Halszyste ist eine angeborene, gutartige Gewebsaussackung seitlich am Hals, die aus Resten der embryonalen Kiemenbogen entsteht. Sie wird oft erst im Kindes- oder Erwachsenenalter bemerkt.
LDL
LDL (Low-Density Lipoprotein) ist ein Transportmolekül für Cholesterin im Blut und spielt eine zentrale Rolle im Fettstoffwechsel.
ldl cholesterin
LDL-Cholesterin ist eine Blutfettfraktion, die als schlechtes Cholesterin gilt. Erhöhte Werte fördern Arterienverkalkung und erhöhen das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko.
Leaky Gut
Leaky Gut bezeichnet eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut, bei der Schadstoffe in die Blutbahn gelangen können. Dies kann Entzündungen und Beschwerden auslösen.
Leaky Gut Syndrom
Das Leaky Gut Syndrom, auch als "durchlässiger Darm" bezeichnet, beschreibt eine Erkrankung, bei der die Darmschleimhaut beschädigt wird und dadurch die Barrierefunktion des Darms gestört ist.
Leaky Gut Test
Der Leaky Gut Test untersucht die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Er hilft, ein sogenanntes durchlässiges Darm-Syndrom frühzeitig zu erkennen.
Lebensmittelvergiftung
Eine Lebensmittelvergiftung ist eine akute Erkrankung, die durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln oder Getränken ausgelöst wird.
Leber Entgiftung
Durch ungesunde Ernährung, Alkohol, Umweltgifte und Stress kann die Leber überlastet werden. Eine regelmäßige Entgiftung der Leber kann helfen, dieses wichtige Organ zu entlasten und die allgemeine Gesundheit zu fördern.
Leberbiopsie
Eine Leberbiopsie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem eine kleine Gewebeprobe aus der Leber entnommen wird, um Erkrankungen gezielt zu diagnostizieren und zu beurteilen.
Leberdetoxifikation
Die Leberdetoxifikation beschreibt den natürlichen Entgiftungsprozess der Leber, bei dem schädliche Stoffe abgebaut und ausgeschieden werden. Sie ist essenziell für die Gesundheit des gesamten Organismus.
Leberdetoxprotokoll
Ein Leberdetoxprotokoll beschreibt einen strukturierten Plan zur Entlastung und Unterstützung der Leber durch Ernährung, Lebensstilanpassungen und gezielte Nährstoffe.
Leberentzündungsmarker
Leberentzündungsmarker sind Blutwerte, die eine Entzündung oder Schädigung der Leber anzeigen. Sie helfen Ärzten, Lebererkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu überwachen.
Leberfettdegeneration
Die Leberfettdegeneration beschreibt eine krankhafte Einlagerung von Fett in den Leberzellen. Sie entsteht häufig durch ungesunde Ernährung, Übergewicht oder Alkoholkonsum und kann ohne Behandlung zu ernsteren Lebererkrankungen führen.
Leberfleck
Ein Leberfleck ist eine gutartige Pigmentveraenderung der Haut, die durch eine Ansammlung von Melanozyten entsteht. Die meisten Leberflecken sind harmlos, sollten aber regelmaessig kontrolliert werden.
Leberfunktionsanalyse
Die Leberfunktionsanalyse ist eine Gruppe von Bluttests, die die Gesundheit und Funktion der Leber überprüfen. Sie misst wichtige Leberwerte und hilft, Lebererkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Leberfunktionsmarker
Leberfunktionsmarker sind Blutwerte, die Auskunft über den Zustand und die Funktion der Leber geben. Sie helfen Ärzten, Lebererkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu überwachen.
Leberfunktionsregeneration
Leberfunktionsregeneration bezeichnet die Fähigkeit der Leber, beschädigtes Gewebe zu erneuern und ihre Funktionen wiederherzustellen. Sie ist ein zentraler Prozess in der Hepatologie.
Leberfunktionstest
Der Leberfunktionstest ist eine Blutuntersuchung, die Aufschluss über die Gesundheit der Leber gibt. Er misst verschiedene Enzyme und Proteine im Blut.
Leberkur
Eine Leberkur beschreibt zeitlich begrenzte Maßnahmen aus Ernährung und Lebensstil, die die normale Funktion der Leber unterstützen sollen.
Leberregeneration
Leberregeneration bezeichnet die bemerkenswerte Fähigkeit der Leber, verloren gegangenes Gewebe selbstständig zu erneuern. Diese einzigartige Eigenschaft macht sie zum regenerationsfähigsten Organ des menschlichen Körpers.
Leberruptur
Eine Leberruptur ist ein Einriss oder Riss der Leber, meist durch stumpfe Bauchtraumata. Sie ist ein medizinischer Notfall mit lebensbedrohlicher Blutungsgefahr.
Leberstoffwechsel
Der Leberstoffwechsel umfasst alle biochemischen Prozesse der Leber: Entgiftung, Nährstoffverarbeitung und Produktion lebenswichtiger Stoffe.
Leberumbaumarker
Leberumbaumarker sind Laborwerte, die Umbauprozesse im Lebergewebe anzeigen und bei der Diagnose von Leberfibrose und Leberzirrhose eingesetzt werden.
Leberwerte Blut
Leberwerte im Blut sind Laborparameter, die die Gesundheit und Funktion der Leber anzeigen. Abweichungen koennen auf Leberschaeden oder Erkrankungen hinweisen.
leberwerte labor
Leberwerte im Labor sind Blutuntersuchungen, die die Funktion und den Zustand der Leber beurteilen. Sie helfen, Lebererkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu überwachen.
Leberzellentgiftung
Die Leberzellentgiftung beschreibt den biochemischen Prozess, bei dem Leberzellen schädliche Substanzen neutralisieren und ausscheiden. Sie ist zentral für die Gesundheit des gesamten Organismus.
Leberzellkarzinom
Das Leberzellkarzinom ist der häufigste bösartige Lebertumor und entsteht meist auf dem Boden einer chronischen Lebererkrankung. Frühzeitige Diagnose verbessert die Behandlungschancen erheblich.
Leberzellnekrose
Die Leberzellnekrose bezeichnet das Absterben von Leberzellen (Hepatozyten) infolge von Schädigungen. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und ist ein Zeichen schwerer Lebererkrankungen.
Leberzellregeneration
Leberzellregeneration bezeichnet die Fähigkeit der Leber, beschädigte oder abgestorbene Leberzellen (Hepatozyten) durch Zellteilung wieder zu erneuern und die Organfunktion wiederherzustellen.
Leberzellschutz
Leberzellschutz bezeichnet Maßnahmen und Substanzen, die Leberzellen vor Schäden schützen und ihre Regeneration fördern. Er spielt eine zentrale Rolle bei der Erhaltung der Lebergesundheit.
Leberzelltherapie
Die Leberzelltherapie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem gesunde Leberzellen in einen erkrankten Organismus übertragen werden, um die Leberfunktion zu verbessern.
Leberzirrhose
Leberzirrhose ist eine chronische und fortschreitende Erkrankung der Leber, bei der gesundes Lebergewebe durch Narbengewebe ersetzt wird.
Leberzyste
Eine Leberzyste ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Höhle in der Leber. Sie ist meist gutartig und verursacht oft keine Beschwerden.
Lecithin
Lecithin ist eine natürliche Fettverbindung (Phospholipid), die in allen Zellmembranen des Körpers vorkommt und eine entscheidende Rolle für den Fettstoffwechsel, die Zellstruktur und die Gehirnfunktion spielt.
Legionella pneumophila
Legionella pneumophila ist ein gramnegativer Wasserbakterium, der die Legionärskrankheit verursacht. Die Infektion erfolgt durch das Einatmen kontaminierter Wassertröpfchen und kann zu schwerer Lungenentzündung führen.
Legionellen
Legionellen sind wasserliebende Bakterien, die sich in technischen Wassersystemen vermehren und beim Menschen schwere Atemwegsinfektionen auslösen können.
Legionellen-Pneumonie
Die Legionellen-Pneumonie ist eine schwere bakterielle Lungenentzündung, ausgelöst durch Legionella-Bakterien. Sie tritt häufig nach Kontakt mit kontaminiertem Wasser auf.
Legionellose
Legionellose ist eine durch Legionella-Bakterien verursachte Infektionskrankheit, die vor allem die Lunge befällt. Sie wird durch das Einatmen kontaminierten Wasserdampfes übertragen.
Leinöl
Leinöl, gewonnen aus den Samen der Leinpflanze (Linum usitatissimum), zählt zu den hochwertigsten pflanzlichen Ölen überhaupt.
Leinsamen
Leinsamen stammen von der Flachspflanze (Linum usitatissimum) und gehören zu den ältesten bekannten Nutzpflanzen.
Leistenbruch
Ein Leistenbruch (medizinisch: Inguinalhernie) entsteht, wenn Gewebe oder Organteile – meist ein Stück Darm – durch eine Schwachstelle der Bauchwand im Bereich der Leiste treten.
Leistenkanal
Der Leistenkanal ist ein kurzer Gewebekanal in der Leistenregion des Unterbauchs. Er spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Leistenbrüchen.
Leistungsstoffwechsel
Der Leistungsstoffwechsel beschreibt die Gesamtheit der Stoffwechselprozesse, die der Koerper unter koerperlicher Belastung aktiviert, um Energie bereitzustellen.
Lenzmann-Linie
Die Lenzmann-Linie ist ein anatomisches Orientierungsmaß in der Radiologie zur Beurteilung der Schultergelenksgeometrie. Sie hilft, Fehlstellungen und Instabilitäten des Schultergelenks zu erkennen.
Lenzmann-Punkt
Der Lenzmann-Punkt ist ein diagnostischer Druckpunkt am Bauch, der bei Appendizitis auf eine Entzündung des Blinddarms hinweisen kann.
Leopold-Handgriffe
Die Leopold-Handgriffe sind vier standardisierte Tastuntersuchungen des Bauches zur Beurteilung von Lage, Einstellung und Größe des ungeborenen Kindes in der Schwangerschaft.
Leptinresistenz
Leptinresistenz bezeichnet den Zustand, bei dem der Körper nicht mehr angemessen auf das Sättigungshormon Leptin reagiert. Dies kann zu Übergewicht und Stoffwechselstörungen führen.
Lercanidipin
Lercanidipin ist ein Kalziumkanalblocker zur Behandlung von Bluthochdruck. Es entspannt die Blutgefäße und senkt den Blutdruck effektiv.
Leschke-Syndrom
Das Leschke-Syndrom ist eine seltene endokrine Erkrankung mit Pigmentierungsstörungen, Diabetes mellitus und vegetativen Funktionsstörungen. Es betrifft das Hormonsystem und die Haut.
Letaldosis
Die Letaldosis ist die Menge eines Stoffes, die bei einer definierten Population zum Tod führt. Sie ist ein zentrales Maß in der Toxikologie.
Leucin
Leucin ist eine essentielle Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie spielt eine zentrale Rolle beim Muskelaufbau und der Proteinsynthese.
Leukämie
Leukämie ist eine bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems, bei der es zu einer unkontrollierten Vermehrung unreifer weißer Blutkörperchen kommt.
Leukokorie
Leukokorie bezeichnet einen weißlichen Lichtreflex in der Pupille, der auf ernste Augenerkrankungen hinweisen kann. Eine sofortige augenärztliche Abklärung ist dringend empfohlen.
Leukopenie
Leukopenie bezeichnet eine krankhafte Verminderung der weißen Blutkörperchen. Sie erhöht die Anfälligkeit für Infektionen und kann verschiedene Ursachen haben.
Leukoplakie
Leukoplakie ist eine weißliche Schleimhautveränderung, die häufig in der Mundhöhle auftritt und als mögliche Vorstufe von Krebs gilt. Frühzeitige Diagnose ist entscheidend.
Leukorrhoe
Leukorrhoe bezeichnet einen weißlichen oder gelblichen Ausfluss aus der Scheide. Er kann physiologisch oder durch Infektionen bedingt sein.
Leukotriene
Leukotriene sind entzündungsfördernde Botenstoffe, die vom Immunsystem gebildet werden und eine zentrale Rolle bei Asthma, Allergien und anderen Entzündungsreaktionen spielen.
Leukotrienhemmer
Leukotrienhemmer sind Medikamente, die entzündliche Botenstoffe (Leukotriene) blockieren. Sie werden vor allem bei Asthma und allergischem Schnupfen eingesetzt.
Leukozyten
Leukozyten, umgangssprachlich als weiße Blutkörperchen bezeichnet, sind essenzielle Zellen des Immunsystems.
Leukozytenformula
Die Leukozytenformula ist ein Bluttest, der die verschiedenen weißen Blutkörperchen prozentual aufschlüsselt. Sie liefert wichtige Hinweise auf Infektionen, Entzündungen und Erkrankungen des Blutes.
Leukozyteninfiltration
Leukozyteninfiltration bezeichnet das Einwandern weißer Blutkörperchen in Gewebe als Reaktion auf Entzündung oder Infektion. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Immunabwehr.
Leuprolide
Leuprolide (Leuprorelin) ist ein hormonell wirksames Medikament, das den Testosteron- und Ostrogensp iegel senkt und bei hormonsensitiven Erkrankungen wie Prostatakrebs und Endometriose eingesetzt wird.
levetiracetam
Levetiracetam ist ein Antiepileptikum zur Behandlung von Epilepsie. Es reduziert die Häufigkeit epileptischer Anfälle und wird bei Erwachsenen sowie Kindern eingesetzt.
Libidoverlust
Libidoverlust, also das Nachlassen oder Fehlen sexuellen Verlangens, betrifft Männer und Frauen gleichermaßen und kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten.
Lichen sclerosus
Lichen sclerosus ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die vor allem den Genital- und Analbereich betrifft.
Lichtdermatitis
Lichtdermatitis ist eine entzündliche Hautreaktion auf UV-Strahlung. Sie äußert sich in Rötung, Juckreiz und Blasenbildung und kann durch Sonne oder Kunstlicht ausgelöst werden.
Lichtschutz
Lichtschutz bezeichnet Maßnahmen zum Schutz der Haut vor schädlicher UV-Strahlung. Er umfasst Sonnencreme, Kleidung und Verhaltensregeln zur Vorbeugung von Sonnenbrand und Hautkrebs.
Ligamentum capitis femoris
Das Ligamentum capitis femoris ist ein Band im Hueftgelenk, das den Femurkopf mit der Hueftpfanne verbindet und eine wichtige Rolle bei der Stabilitaet und Blutversorgung des Gelenks spielt.
Ligamentum costoxiphoideus
Das Ligamentum costoxiphoideus ist ein Bandapparat des Brustkorbs, der den Schwertfortsatz des Brustbeins mit den angrenzenden Rippen verbindet und zur Stabilität des Thorax beiträgt.
Ligamentum hepatoduodenale
Das Ligamentum hepatoduodenale ist ein Bandstruktur der Bauchhöhle, die Leber und Zwölffingerdarm verbindet und wichtige Leitungsbahnen wie Gallengang, Pfortader und Leberarterie enthält.
Ligamentum hepatogastricum
Das Ligamentum hepatogastricum ist ein Bauchfellband, das die Leber mit dem Magen verbindet und Teil des kleinen Netzes (Omentum minus) ist.
Ligamentum phrenicocolicum
Das Ligamentum phrenicocolicum ist eine Bauchfellfalte, die das Zwerchfell mit der linken Kolonflexur verbindet und die Milz von unten stützt.
Ligamentum sacroiliacum anterius
Das Ligamentum sacroiliacum anterius ist ein wichtiges Band im vorderen Bereich des Iliosakralgelenks, das Kreuzbein und Darmbein miteinander verbindet und die Stabilität des Beckens sichert.
Ligatur
Eine Ligatur ist eine chirurgische Technik, bei der ein Faden oder eine Schlinge um ein Gefäß oder Gewebe gebunden wird, um Blutungen zu stillen oder Strukturen zu verschließen.
Limbus acetabuli
Der Limbus acetabuli ist der knorpelig-fibröse Rand der Hüftpfanne, der den Hüftkopf umgreift und zur Stabilität des Hüftgelenks beiträgt.
Lincosamid
Lincosamide sind eine Klasse von Antibiotika, die gegen grampositive Bakterien und Anaerobier eingesetzt werden. Sie hemmen die bakterielle Proteinsynthese und werden bei Haut-, Knochen- und Atemwegsinfektionen verwendet.
Lining-up-Phänomen
Das Lining-up-Phänomen beschreibt das repetitive Aufstellen von Gegenständen in Reihen, typisch bei Autismus-Spektrum-Störungen. Es gilt als früher Hinweis auf Entwicklungsauffälligkeiten.
Linksschenkelblock
Der Linksschenkelblock ist eine Erregungsleitungsstörung des Herzens, bei der die elektrische Leitung im linken Schenkel des Reizleitungssystems verzögert oder unterbrochen ist.
Linolsäure
Linolsäure ist eine essentielle Omega-6-Fettsäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann und daher über die Nahrung aufnehmen muss. Sie ist wichtig für Zellmembranen, Entzündungsreaktionen und den Fettstoffwechsel.
Linsenlektin
Linsenlektin (LCA) ist ein pflanzliches Bindungsprotein aus der Linse, das spezifisch an Zuckermoleküle bindet und in Forschung und Diagnostik eingesetzt wird.
Lipämie
Lipämie bezeichnet einen erhöhten Fettgehalt im Blut, der das Blutserum milchig-trüb erscheinen lässt. Sie kann auf Stoffwechselerkrankungen hinweisen.
Lipase
Lipase ist ein Enzym, das Fette in Fettsäuren und Glycerin zerlegt. Es ist wichtig für die Fettverdauung und -absorption im Körper.
Lipfiller
Lipfiller bezeichnen injektionsbasierte Füllsubstanzen, die zur Volumenvergrößerung, Konturierung oder Hydration der Lippen eingesetzt werden.
Lipidinfusion
Eine Lipidinfusion ist eine intravenöse Verabreichung von Fettemulsionen zur Ernährung oder Behandlung. Sie wird vor allem bei parenteraler Ernährung und Lipidtoxizität eingesetzt.
Lipidmembran
Die Lipidmembran ist die grundlegende Hülle jeder biologischen Zelle. Sie besteht aus einer Doppelschicht aus Fettmolekülen und reguliert den Transport von Stoffen in die Zelle und aus ihr heraus.
Lipidpanel
Das Lipidpanel ist eine Blutuntersuchung, die verschiedene Blutfettwerte misst. Es dient zur Beurteilung des Herz-Kreislauf-Risikos.
Lipidperoxidation
Lipidperoxidation bezeichnet die oxidative Schädigung von Fetten in Zellmembranen durch freie Radikale. Sie spielt eine zentrale Rolle bei Alterungsprozessen und zahlreichen Erkrankungen.
Lipidstoffwechsel
Der Lipidstoffwechsel umfasst alle Prozesse, bei denen Fette im Körper aufgenommen, transportiert, umgewandelt und verwertet werden. Er ist entscheidend für die Energieversorgung und Gesundheit.
Lipödem
Ein Lipödem ist eine chronische, schmerzhafte Fettverteilungsstörung, die fast ausschließlich Frauen betrifft.
Lipofuszin
Lipofuszin ist ein gelblich-braunes Alterspigment, das sich in Zellen ansammelt und als Marker für zellulären Stress und Alterungsprozesse gilt.
Lipolyse
Lipolyse bezeichnet den biochemischen Abbau von Fetten im Körper. Dabei werden gespeicherte Triglyzeride in Fettsäuren und Glyzerin gespalten, die dann als Energiequelle dienen.
Lipom
Ein Lipom ist eine gutartige Fettgeschwulst, die aus Fettzellen (Adipozyten) besteht und sich unter der Haut bildet. Lipome sind die häufigsten gutartigen Weichteiltumoren und in den meisten Fällen völlig harmlos. Sie wachsen langsam, sind weich und verschieblich und verursachen in der Regel keine Schmerzen.
Lipopolysaccharid
Lipopolysaccharid (LPS) ist ein Bestandteil der Zellwand gramnegativer Bakterien und löst im Körper starke Immunreaktionen aus. Es spielt eine zentrale Rolle bei Infektionen und Entzündungsprozessen.
Lipoprotein a
Lipoprotein(a) ist ein Blutfettwert, der genetisch bedingt erhoht sein kann und das Risiko fur Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich steigert.
Lipoproteinlipase
Die Lipoproteinlipase (LPL) ist ein zentrales Enzym im Fettstoffwechsel, das Triglyzeride aus dem Blut abbaut und so die Energieversorgung von Muskeln und Fettgewebe sichert.
Lipoproteinstoffwechsel
Der Lipoproteinstoffwechsel beschreibt den Transport und die Verarbeitung von Fetten im Blut. Störungen können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
Liposarkom
Liposarkome sind seltene bösartige Fettgewebstumoren mit verschiedenen Subtypen.
Liposomal
Die liposomale Technologie ist eine innovative Methode zur Verbesserung der Bioverfügbarkeit von Nährstoffen.
Lippenherpes
Lippenherpes ist eine durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) verursachte Infektion, die sich typischerweise in Form schmerzhafter, nässender Bläschen an den Lippen oder der Mundregion äußert.
Liquor cerebrospinalis
Der Liquor cerebrospinalis ist eine klare Körperflüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umgibt und schützt. Er versorgt das Nervensystem mit Nährstoffen und dient als wichtiger diagnostischer Marker.
Liquoranalyse
Die Liquoranalyse ist ein wichtiges diagnostisches Verfahren zur Erkennung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Erfahre mehr über Ablauf, Indikationen und typische Laborwerte
Liquorrhoe
Liquorrhoe bezeichnet den krankhaften Austritt von Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) durch eine Öffnung in den Hirnhäuten. Sie tritt häufig nach Verletzungen oder Operationen auf.
Liraglutid
Liraglutid ist ein Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas. Es ahmt das Darmhormon GLP-1 nach und senkt den Blutzucker auf natürliche Weise.
Liraglutid
Liraglutid ist ein Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas. Es ahmt das körpereigene Hormon GLP-1 nach und reguliert Blutzucker sowie Körpergewicht.
Listerien
Listerien sind Bakterien der Gattung Listeria, die in Lebensmitteln vorkommen können und insbesondere die Krankheit Listeriose verursachen.
Lithium
Lithium ist ein Spurenelement, das in sehr geringen Mengen im Körper vorkommt und über Trinkwasser und pflanzliche Lebensmittel aufgenommen wird.
Lithium Orotat
Lithium Orotat ist eine Verbindung aus Lithium und Orotsäure, die als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt wird und neuroprotektive sowie stimmungsstabilisierende Eigenschaften besitzen soll.
Lithopädion
Ein Lithopädion ist ein abgestorbener Fötus, der im Körper verkalkt und über Jahre oder Jahrzehnte unentdeckt bleiben kann. Es handelt sich um ein sehr seltenes medizinisches Phänomen.
LL-37
LL-37 ist ein körpereigenes antimikrobielles Peptid aus der Cathelicidin-Familie, das eine zentrale Rolle in der angeborenen Immunabwehr spielt und entzündungsregulierende Eigenschaften besitzt.
Lobärpneumonie
Die Lobärpneumonie ist eine bakterielle Lungenentzündung, die einen gesamten Lungenlappen befällt. Sie verläuft meist akut und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Lobotomie
Die Lobotomie ist ein historisches neurochirurgisches Verfahren, bei dem Verbindungen im Frontallappen des Gehirns durchtrennt wurden. Sie gilt heute als veraltet und ethisch nicht vertretbar.
Löfgren-Syndrom
Das Löfgren-Syndrom ist eine akute Verlaufsform der Sarkoidose mit Fieber, Gelenkschwellungen, Erythema nodosum und vergrößerten Lymphknoten im Brustkorb.
Logopädie
Logopädie ist ein therapeutisches Fachgebiet zur Diagnostik und Behandlung von Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme, des Schluckens und der Kommunikation.
Logorrhö
Logorrhö bezeichnet einen krankhaften Redefluss, bei dem Betroffene unkontrolliert und übermäßig viel sprechen. Sie tritt häufig bei psychiatrischen Erkrankungen auf.
Löhlein-Herdnephritis
Die Löhlein-Herdnephritis ist eine fokale, bakteriell-embolische Entzündung der Niere, die meist als Komplikation einer bakteriellen Endokarditis auftritt.
Lokalanästhetikum
Ein Lokalanästhetikum ist ein Arzneimittel, das Schmerzen in einem begrenzten Körperbereich vorübergehend ausschaltet, ohne das Bewusstsein zu beeinflussen.
Long COVID
Long COVID, auch bekannt als Post-COVID-Syndrom, beschreibt eine Vielzahl von anhaltenden oder neu auftretenden Beschwerden, die Wochen bis Monate nach einer akuten COVID-19-Infektion bestehen bleiben.
Longevity Medizin
Longevity Medizin ist ein Bereich der modernen Medizin, der sich mit der Verlängerung der gesunden Lebensspanne und der Prävention altersbedingter Erkrankungen befasst.
Longevity-Supplements Liste
Longevity-Supplements sind Nahrungsergaenzungsmittel, die auf Langlebigkeit und gesundes Altern abzielen. Diese Liste gibt einen Ueberblick ueber die wichtigsten evidenzbasierten Praeparate.
Loperamid
Loperamid ist ein Wirkstoff gegen Durchfall (Diarrhoe), der die Darmbewegung verlangsamt und den Stuhlgang normalisiert. Er ist rezeptfrei erhältlich und weit verbreitet.
Loratadin
Loratadin ist ein Antihistaminikum der zweiten Generation zur Behandlung von Allergien wie Heuschnupfen, Nesselsucht und allergischer Rhinitis. Es wirkt nicht sedierend und ist rezeptfrei erhältlich.
Lorazepam
Lorazepam ist ein Beruhigungs- und Schlafmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine. Es wird bei Angststörungen, Schlaflosigkeit und Krampfanfällen eingesetzt.
Losartan
Losartan ist ein blutdrucksenkendes Medikament aus der Gruppe der AT1-Rezeptorblocker. Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und zum Schutz der Nieren bei Diabetes eingesetzt.
Low-Density-Lipoprotein
Low-Density-Lipoprotein (LDL) ist ein Transportmolekül im Blut, das Cholesterin zu den Körperzellen transportiert. Erhöhte LDL-Werte gelten als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Löwenzahn
Löwenzahn fördert Leber, Galle und Verdauung. Erfahre mehr über Wirkung, Inhaltsstoffe und die Nutzung in der Naturheilkunde.
Lown-Klassifikation
Die Lown-Klassifikation ist ein medizinisches Bewertungssystem zur Einstufung ventrikulärer Herzrhythmusstörungen anhand ihrer Häufigkeit und Gefährlichkeit.
Lumbalisation
Lumbalisation ist eine angeborene Wirbelsäulenvariante, bei der der erste Kreuzbeinwirbel (S1) wie ein Lendenwirbel ausgebildet ist und sechs statt fünf Lendenwirbel entstehen.
Lumbalpunktion
Eine Lumbalpunktion ist ein medizinischer Eingriff, bei dem mit einer dünnen Nadel Nervenwasser aus dem unteren Rückenmarkskanal entnommen wird.
lumboischialgie
Lumboischialgie bezeichnet Schmerzen im unteren Rücken, die in das Bein ausstrahlen. Ursache ist meist ein Druck auf den Ischiasnerv. Erfahren Sie mehr über Symptome und Behandlung.
Lumpy-Skin-Krankheit
Die Lumpy-Skin-Krankheit ist eine anzeigepflichtige Virusinfektion bei Rindern. Erfahre alles zu Symptomen, Übertragung und Schutzmaßnahmen.
Lungenabszess
Ein Lungenabszess ist eine eitrige Einschmelzung des Lungengewebes, die durch bakterielle Infektionen entsteht. Er äußert sich durch Husten, Fieber und Auswurf.
Lungenembolie
Die Lungenembolie ist ein akuter Gefäßverschluss in der Lunge und kann lebensbedrohlich sein. Erfahre hier mehr über Ursachen, Symptome, Risikofaktoren, Diagnose und moderne Therapiemöglichkeiten.
Lungenemphysem
Das Lungenemphysem ist eine chronische Lungenerkrankung, bei der die Lungenbläschen dauerhaft überdehnt und zerstört werden, was zu Atemnot führt.
Lungenentzündung (Pneumonia)
Eine Lungenentzündung (Pneumonie) ist eine akute Entzündung des Lungengewebes, meist ausgelöst durch Bakterien, Viren oder seltener Pilze.
Lungenfibrose
Lungenfibrose ist eine chronisch fortschreitende Lungenerkrankung, bei der es zur Verhärtung und Vernarbung des Lungengewebes kommt.
Lungenfunktionsanalyse
Die Lungenfunktionsanalyse ist ein diagnostisches Verfahren zur Messung der Atemkapazität und Lungenfunktion. Sie hilft bei der Erkennung und Überwachung von Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD.
Lungenfunktionstest
Ein Lungenfunktionstest ist eine diagnostische Untersuchung zur Messung von Atemvolumen, Luftfluss und Leistungsfähigkeit der Lunge.
Lungenkapillaren-Verschlussdruck
Der Lungenkapillaren-Verschlussdruck misst den Druck in den kleinen Lungengefäßen und gibt Aufschluss über die Herzfunktion sowie mögliche Stauungen im Lungenkreislauf.
Lungenperfusionsszintigraphie
Die Lungenperfusionsszintigraphie ist ein nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren zur Beurteilung der Durchblutung der Lunge. Sie wird vor allem zur Diagnose einer Lungenembolie eingesetzt.
Lungenszintigraphie
Die Lungenszintigraphie ist ein nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren zur Beurteilung von Durchblutung und Belüftung der Lunge. Sie wird vor allem zur Diagnose einer Lungenembolie eingesetzt.
Lungenventilationsszintigraphie
Die Lungenventilationsszintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchung, die die Luftverteilung in der Lunge sichtbar macht und bei Verdacht auf Lungenembolie oder Lungenkrankheiten eingesetzt wird.
Lupus
Lupus (medizinisch: Systemischer Lupus erythematodes, kurz SLE) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem körpereigene Zellen und Gewebe angreift.
Lupus erythematodes
Lupus erythematodes ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. Sie kann Haut, Gelenke, Nieren und weitere Organe betreffen.
lupus krankheit
Lupus ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem gesundes Gewebe angreift. Sie kann Haut, Gelenke und innere Organe betreffen.
Lupus Symptome
Lupus-Symptome umfassen Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Erschöpfung und Organentzündungen. Erfahren Sie, welche Beschwerden auf Lupus hindeuten können.
Lutealphase
Die Lutealphase ist die zweite Hälfte des weiblichen Menstruationszyklus und beginnt direkt nach dem Eisprung.
Lutein
Lutein ist ein gelb-orangefarbener Pflanzenstoff aus der Gruppe der Carotinoide, der in grünen Blattgemüsen, Mais und Eigelb vorkommt.
Luteinisierendes Hormon
Das luteinisierende Hormon (LH) ist ein Gonadotropin der Hirnanhangsdrüse, das Eisprung, Menstruationszyklus und Testosteronproduktion steuert.
Luxationsfraktur
Eine Luxationsfraktur ist eine Kombination aus Knochenbruch und Gelenkverrenkung. Sie entsteht meist durch starke Gewalteinwirkung und erfordert rasche medizinische Behandlung.
Lycopin
Lycopin ist ein rotes Carotinoid, das natürlicherweise in Tomaten, Wassermelonen, Grapefruits und anderen roten Früchten vorkommt.
Lymphadenitis colli
Lymphadenitis colli ist eine Entzündung der Halslymphknoten, meist durch Infektionen ausgelöst. Sie äußert sich durch Schwellungen und Schmerzen am Hals.
Lymphadenopathie
Lymphadenopathie bezeichnet die krankhafte Vergrößerung von Lymphknoten. Sie kann auf Infektionen, Entzündungen oder ernsthafte Erkrankungen wie Krebs hinweisen.
Lymphatischer Ring
Der lymphatische Ring ist ein ringförmiges Abwehrsystem aus Lymphgewebe im Rachen, das den Körper vor Krankheitserregern schützt.
Lymphdrainage
Die manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Form der physikalischen Therapie, bei der durch sanfte, rhythmische Massagegriffe der Abfluss von Lymphflüssigkeit im Gewebe gefördert wird.
Lymphdrüsen
Lymphdrüsen, medizinisch korrekt Lymphknoten, sind kleine bohnenförmige Organe des Immunsystems, die entlang der Lymphgefäße im gesamten Körper verteilt sind.
Lymphe
Die Lymphe ist eine klare bis milchige Körperflüssigkeit, die durch das Lymphgefäßsystem zirkuliert und eine zentrale Rolle in der Immunabwehr, Gewebereinigung und dem Flüssigkeitshaushalt spielt.
Lymphgefäßentzündung
Die Lymphgefäßentzündung (Lymphangitis) ist eine Entzündung der Lymphgefäße, meist durch bakterielle Infektionen ausgelöst. Sie zeigt sich typischerweise durch rote Streifen auf der Haut.
lymphknoten am hals geschwollen
Geschwollene Lymphknoten am Hals sind haeufig ein Zeichen einer Infektion oder Entzuendung. Erfahren Sie, wann ein Arztbesuch notwendig ist.
lymphknoten geschwollen
Geschwollene Lymphknoten sind ein häufiges Zeichen dafür, dass das Immunsystem aktiv ist. Sie treten oft bei Infektionen auf, können aber auch andere Ursachen haben.
Lymphknoten-Biopsie
Die Lymphknoten-Biopsie ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem Gewebe aus einem Lymphknoten entnommen und untersucht wird. Sie hilft, Erkrankungen wie Lymphome oder Metastasen zu erkennen.
Lymphknotenschwellung
Eine Lymphknotenschwellung bezeichnet die Vergrößerung eines oder mehrerer Lymphknoten und kann auf Infektionen, Entzündungen oder seltener auf ernstere Erkrankungen hinweisen.
Lymphödem
Ein Lymphödem ist eine chronische Erkrankung, die durch eine Störung im Lymphabfluss entsteht.
Lymphoepitheliales Organ
Ein lymphoepitheliales Organ ist ein Gewebe, das lymphatische und epitheliale Zellen vereint und eine zentrale Rolle im Immunsystem spielt.
Lymphoid
Lymphoid bezeichnet alles, was das lymphatische Gewebe oder das Lymphsystem betrifft. Es spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem des menschlichen Koerpers.
Lymphologie
Die Lymphologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit Erkrankungen des Lymphsystems befasst.
Lymphom
Ein Lymphom ist eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems, bei der sich bestimmte weiße Blutkörperchen unkontrolliert vermehren.
Lymphopoese
Die Lymphopoese bezeichnet die Bildung und Reifung von Lymphozyten im Knochenmark und in lymphatischen Organen. Sie ist ein zentraler Prozess des Immunsystems.
Lymphozyten
Lymphozyten sind eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und spielen eine zentrale Rolle im spezifischen Immunsystem des Körpers.
Lymphozyten absolut
Lymphozyten absolut beschreibt die genaue Anzahl der Lymphozyten pro Mikroliter Blut. Dieser Wert ist ein wichtiger Bestandteil des Blutbildes und gibt Aufschluss über das Immunsystem.
Lymphozytenaktivierungsmarker
Lymphozytenaktivierungsmarker sind Oberflächenmoleküle auf Immunzellen, die anzeigen, ob Lymphozyten durch ein Antigen aktiviert wurden. Sie sind wichtig für die Diagnostik von Immunerkrankungen.
Lymphozytenfunktion
Die Lymphozytenfunktion beschreibt die Aufgaben der Lymphozyten im Immunsystem: Sie erkennen Krankheitserreger, bilden Antikörper und schützen den Körper vor Infektionen.
Lymphozytenproliferation
Lymphozytenproliferation bezeichnet die Vermehrung von Lymphozyten, einer Gruppe weißer Blutkörperchen, die zentral für die Immunabwehr sind.
Lymphozytensubtyp
Lymphozytensubtypen sind spezialisierte Untergruppen weißer Blutzellen, die eine zentrale Rolle im Immunsystem spielen. Sie werden anhand ihrer Oberflächenmerkmale und Funktionen unterschieden.
Lymphozytentypisierung
Die Lymphozytentypisierung ist ein Laborverfahren zur Bestimmung und Unterscheidung verschiedener Immunzellen im Blut. Sie hilft bei der Diagnose von Immunerkrankungen.
Lymphzirkulationsstörung
Eine Lymphzirkulationsstörung bezeichnet eine Beeinträchtigung des Lymphflusses im Körper. Dies kann zu Schwellungen, Entzündungen und weiteren Beschwerden führen.
Lysin
Lysin ist eine essentielle Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann und daher über die Nahrung aufnehmen muss. Sie spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau von Proteinen, Kollagen und dem Immunsystem.
Lysogener Zyklus
Der lysogene Zyklus ist ein Vermehrungsweg von Bakteriophagen, bei dem die virale DNA in das Bakteriengenom integriert wird, ohne die Wirtszelle sofort zu zerstören.
Lysogenie
Lysogenie ist ein Mechanismus, bei dem ein Virus sein Erbgut in das Genom einer Wirtszelle einbaut, ohne diese sofort zu zerstören.
Lysozym
Lysozym ist ein natürlich vorkommendes Enzym, das in vielen Körperflüssigkeiten wie Speichel, Tränenflüssigkeit, Nasensekret und Muttermilch sowie in Eiweiß enthalten ist.
Lyssa
Lyssa (Tollwut) ist eine lebensbedrohliche Viruserkrankung, die durch den Biss infizierter Tiere übertragen wird und das Nervensystem befällt.
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GHK-Cu ist ein natürlich vorkommendes Kupferpeptid mit regenerativen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Es wird in der Medizin und Kosmetik zur Hauterneuerung, Wundheilung und Anti-Aging-Behandlung eingesetzt.
Newcastle Krankheit
Die Newcastle Krankheit ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Vögeln, die weltweit vorkommt und erhebliche Schäden in der Geflügelhaltung verursacht.
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GHRP-6 ist ein synthetisches Peptid, das die Ausschüttung von Wachstumshormon stimuliert. Es wird in der Forschung und im klinischen Kontext untersucht.
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